Shinoda Tōkō

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Shinoda Tōkō (jap. 篠田 桃紅; * 28. März 1913 in Dalian, Mandschukuo (heute: Volksrepublik China)) ist eine japanische Künstlerin, die hauptsächlich mit Tusche im Stil von (Sumi-e) arbeitet.

Leben[Bearbeiten]

Shinoda wurde unter dem Namen Masuko (満洲子, wörtlich: „Mandschurei-Kind“) im japanischen Marionettenstaat Mandschukuo in der Mandschurei als Tochter eines japanischen Direktors einer Tabakfabrik geboren. Im Jahre 1914 zog die Familie zurück nach Japan. Angeregt durch die Liebe ihres Vaters zu Kalligraphie, zu Tuschearbeiten und zur chinesischen Dichtkunst wandte sie sich bereits im Alter von 6 Jahren der Kalligraphie zu. Ihre erste Einzelausstellung hatte sie 1940 in der Gallerie Kyūkyōdo in Tokio.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ihr Stil abstrakter. Sie konnte mit der Technik der Lithographie kleine Serien fertigen, deren Abzüge oftmals durch Hinzufügen von Farbstrichen in der Sumi-Manier individuell verändert wurden. Die Formate der Bilder wurden in den letzten Jahren oft sehr klein.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Criashing, 190 x 96 cm, Tusche auf Papier, 1960
  • Journey Autumn, 69 x 139 cm, Tusche auf Papier, 1960
  • Serie: Unseen Forms Nrn. 1-8, Tusche auf Papier, 1961
  • Fountain, 161,5 x 63,5 cm, vierteiliger Schirm, Tusche auf Goldpapier, 1961
  • Flame, 30 x 40,5 cm, Tusche und Sumifarbe auf Silberpapier, 2003
  • Tribute, 30 x 40,5 cm, Tusche und Farbe auf Silberpapier, 2003

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Sumiiro, 1978

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Shinoda der Familienname, Tōkō der Vorname.