Short-QT-Syndrom

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Klassifikation nach ICD-10
I45.8 Sonstige näher bezeichnete kardiale Erregungsleitungsstörungen
ICD-10 online (WHO-Version 2013)
EKG mit QT-Intervall in blau

Das Short-QT-Syndrom ist eine angeborene Herzerkrankung. Sie ist charakterisiert durch ein kurzes QT-Intervall (weniger als 330 ms) im EKG und ein hohes Risiko für einen plötzlichen Herztod durch Kammertachykardien bzw. Kammerflimmern. Eine weitere Auffälligkeit im EKG sind hohe, spitze T-Wellen, ähnlich denen bei der Hyperkaliämie.

Die Erkrankung wurde im Jahr 2000 erstmals beschrieben. In molekulargenetischen Untersuchungen wurden Mutationen in Genen für bestimmte Kaliumkanäle der Herzmuskelzellen gefunden.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]