Short Cuts
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Short Cuts |
| Originaltitel | Short Cuts |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1993 |
| Länge | 187 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie | Robert Altman |
| Drehbuch | Robert Altman Frank Barhydt |
| Produktion | Cary Brokaw |
| Musik | Gavin Friday Mark Isham |
| Kamera | Walt Lloyd |
| Schnitt | Suzy Elminger Geraldine Peroni |
| Besetzung | |
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Short Cuts ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Robert Altman aus dem Jahr 1993. Das Drehbuch ist auf der Grundlage mehrerer Erzählungen von Raymond Carver entstanden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhalt
Short Cuts erzählt Episoden aus dem Leben einer Reihe von in Los Angeles lebenden Personen. Unter anderem werden Beziehungsprobleme, ein Autounfall mit tödlichen Folgen, die unglamouröse Wirklichkeit des Telefonsex, sowie der Fund einer Wasserleiche dargestellt.
Die einzelnen, lose miteinander verbundenen Handlungsstränge entwickeln ein komplexes Geflecht – eine Haupthandlung im klassischen Sinne gibt es nicht. Zwei Ereignisse verbinden alle Stränge: Ein Hubschrauberflug über Los Angeles zu Beginn des Filmes sowie ein Erdbeben an dessen Ende.
[Bearbeiten] Kritik
Short Cuts ist weltweit von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen worden. Gerühmt wurde insbesondere die Gesamtleistung einer sehr großen Darstellerriege. Dem gesamten Darstellerstab sind Spezialpreise der Internationalen Filmfestspiele von Venedig sowie des Golden Globe zuerkannt worden. Robert Altman gilt als Begründer dieser so genannten multi character form, die im Gegensatz zur konventionellen Trennung in Haupt- und Nebenrollen auf die Leistung eines Ensembles setzt, aus dem keine einzelnen Schauspieler hervorragen.
„Regie-Altmeister Robert Altman führt hier Durchschnitts-Menschen mit allen Sehnsüchten und Frustrationen vor. Er taucht mit der Kamera in die Metropole Los Angeles ein und zeigt Augenblicke aus dem Leben unterschiedlichster Personen. Kunstvoll verschlungene Episoden fügen sich zu einem apokalyptischen Monumentalgemälde, ein südkalifornisches Sittenbild vom Ende des 20. Jahrhunderts. Der brillanten Regie verleiht ein herausragender Reigen prominenter Darsteller zusätzlichen Reiz.“
– Prisma Online[1]
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1993: Filmfestspiele von Venedig: Goldener Löwe für den besten Film sowie Coppa Volpi für die beste Ensembleleistung
- 1994: Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Regie
- 1994: Golden Globe - Spezialpreis für die beste Ensembleleistung
- 1994: Independent Spirit Awards in den Kategorien Beste Regie, Bester Featurefilm, Bestes Drehbuch. Außerdem nominiert in der Kategorie Beste Nebendarstellerin (Julianne Moore)
- 1994: National Society of Film Critics Award in der Kategorie Beste Nebendarstellerin (Madeleine Stowe)
- 1995: Bodil-Award für den besten amerikanischen Film
- 1995: César-Nominierung in der Kategorie Bester ausländischer Film
[Bearbeiten] Literatur
- Raymond Carver: Short cuts. Erzählungen. Heyne, München 1994, 170 S., ISBN 3-453-07392-4
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
- Short Cuts in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Sammlung von Kritiken zu Short Cuts bei Rotten Tomatoes (englisch)
Countdown: Start zum Mond | M*A*S*H | McCabe & Mrs. Miller | Der Tod kennt keine Wiederkehr | Nashville | Buffalo Bill und die Indianer | Eine Hochzeit | Quintett | Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag | Secret Honor | Fool for Love – Verrückt vor Liebe | Therapie zwecklos | Aria (Episode: Les Boréades) | The Player | Short Cuts | Prêt-à-Porter | Kansas City | Gingerbread Man | Cookie’s Fortune – Aufruhr in Holly Springs | Dr. T and the Women | Gosford Park | The Company – Das Ensemble | Robert Altman’s Last Radio Show