Shortridge-Langur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Shortridge-Langur
Trachypithecus shortridgei - Kunming Natural History Museum of Zoology - DSC02508.JPG

Shortridge-Langur (Trachypithecus shortridgei)

Systematik
Altweltaffen (Catarrhini)
Familie: Meerkatzenverwandte (Cercopithecidae)
Unterfamilie: Schlank- und Stummelaffen (Colobinae)
Tribus: Schlankaffen (Presbytini)
Gattung: Haubenlanguren (Trachypithecus)
Art: Shortridge-Langur
Wissenschaftlicher Name
Trachypithecus shortridgei
(Wroughton, 1915)

Der Shortridge-Langur (Trachypithecus shortridgei) ist eine kaum bekannte Primatenart aus der Gruppe der Schlankaffen (Presbytini). Er galt früher als Unterart des Kappenlangurs, dem er in der Fellfärbung ähnelt.

Verbreitungsgebiet des Shortridge-Languren

Shortridge-Languren sind wie alle Haubenlanguren schlanke Primaten mit einem Schwanz, der länger als der Körper ist. Sie leben in Myanmar östlich des Chindwin-Flusses sowie im südwestlichen China (Yunnan). Sein Verbreitungsgebiet schließt sich somit an das des Kappenlangurs an, der westlich des Chindwin vorkommt. Lebensraum dieser Art sind hügelige Wälder.

Über die Lebensweise ist nichts bekannt, vermutlich stimmt sie mit der der übrigen Haubenlanguren überein. Demzufolge sind diese Tiere tagaktive Baumbewohner, sie leben in Gruppen und ernähren sich von Blättern und anderem Pflanzenmaterial.

Die IUCN listet den Shortridge-Langur (als Unterart des Kappenlangurs) als stark gefährdet (endangered). Die Gründe dafür liegen in der Bejagung und in der Zerstörung ihres Lebensraumes.

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Geissmann: Vergleichende Primatologie. Springer-Verlag, Berlin u. a. 2003, ISBN 3-540-43645-6.
  • Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Trachypithecus shortridgei in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2006. Eingestellt von: A. Eudey & Members of the Primate Specialist Group, 2000. Abgerufen am 2&. April 2008