Showtime (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Showtime
Originaltitel Showtime
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
JMK 12Vorlage:Infobox Film/Wartung/JMK ohne JMKID
Stab
Regie Tom Dey
Drehbuch Alfred Gough, Miles Millar, Keith Sharon
Produktion Jane Rosenthal, Jorge Saralegui
Musik Alan Silvestri
Kamera Thomas Kloss
Schnitt Billy Weber
Besetzung

Showtime ist eine US-amerikanische Satire von Tom Dey aus dem Jahr 2002.

Handlung[Bearbeiten]

Mitch Preston ist ein Polizeiermittler des LAPD. Er gerät in eine Schießerei, in der sein Partner verletzt wird. Als ein Reporter mit seiner Kamera Prestons verletzten Partner filmt, dreht Preston durch und schießt in die Kamera. Die Fernsehproduzentin Chase Renzi droht mit einer Klage gegen die Polizei wenn Preston bei der Serie nicht mitmacht. Woraufhin Preston von seinem Vorgesetzten dazu verdonnert wird an der Fernsehshow teilzunehmen, die den Alltag von Polizisten zeigen soll.

Den redseligen und wenig erfolgreichen Polizisten Trey Sellars zieht es schon länger zum Filmgeschäft. Renzi und eine Kollegin werden beraubt. Renzi kommt vorbei und stellt den Dieb. Preston kommt hinzu und legt dem vermeintlichen Dieb Handschellen an worauf hin er vom Dieb erfährt, dass dieser von Sellars bezahlt wurde. Dennoch soll Sellars wegen seiner frischen Art zum neuen Partner von Preston werden, wogegen sich dieser anfangs wehrt. Dennoch muss er in die Zusammenarbeit einwilligen.

Es kommt jedoch zu einigen Zusammenstößen zwischen den neuen Partnern. Preston will weiterhin ernsthafte Polizeiarbeit leisten, während Sellars sich mehr für seine Darstellung in der Serie interessiert. Preston bleibt demgemäß mürrisch und zurückhaltend, während Sellars, der sich selbst nun Ice-Trey nennt, zum Star der Serie mutiert. Zudem mischen sich Chase Renzi und ihre Kollegin stark in die Polizeiarbeit und das Privatleben der beiden Polizisten ein. So lässt Renzi Prestons bislang karge Wohnung im Stile eines Hollywoodstars neu einrichten und besorgt ihm einen ehemaligen Polizeihund als Haustier.

Im Laufe des Films kommen die beiden unfreiwilligen Partner einem Gangster auf die Spur, der über eine neuartige Schusswaffe verfügt, mit der er die Wohnung eines Untergebenen in Schutt und Asche legt. Die beiden Polizisten nehmen Ermittlungen auf. Weil sie jedoch bei einer Verfolgungsjagd enorme Verwüstungen anrichten, beendet der Bürgermeister das Projekt Showtime und suspendiert die beiden Polizisten. Als sich später Sellars und Preston zu Hause die letzte Folge von Showtime ansehen, entdecken sie plötzlich einen ihnen gut bekannten Polizisten, einen Waffenspezialisten, in der Nähe des Verbrechers. Sie stürmen dessen Wohnung und erfahren, dass er die Waffe für den Gangster konstruiert hatte.

Am Ende kommt es zum Showdown in einem Hotel, wo Preston und Sellars den Anführer töten, der Renzi als Geisel genommen hatte. Die beiden Polizisten freunden sich über alldem schließlich an.

Kritiken[Bearbeiten]

Peter Travers schrieb in der Zeitschrift Rolling Stone vom 14. März 2002, dass Robert De Niro „gelangweilt“ wirke und Eddie Murphy sich selbst „recycle“.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, die Situationskomik sei „stereotype“. Die Actionszenen wurden als „Lustbarkeiten aus zweiter Hand“ bezeichnet.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Eddie Murphy sowie das Paar aus Eddie Murphy und Robert De Niro wurden im Jahr 2003 für die Goldene Himbeere nominiert. Der Film wurde 2003 für den Taurus Award nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Los Angeles gedreht.[3] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 85 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 37,9 Millionen US-Dollar ein.[4]

Im Film betreibt Apple sehr ausgeprägtes Product-Placement, so läuft während der Verhandlung beim Fernsehsender über die neue Reality-Doku im Hintergrund ein Werbefilm für das MacBook, später ist das neue Büro der beiden Protagonisten auch mit Computern von Apple ausgestattet.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • William Shatner spielt die Rolle des ehemaligen Fernsehpolizisten, Sergeant T. J. Hooker, aus der gleichnamigen Fernsehserie T. J. Hooker, den er selbst verkörperte.
  • James Roday und Joy Bryant hatten ihre erste Rolle in einem Spielfilm.
  • Andrew Wilson und Larry Joe Campbell sind als Polizisten in der Umkleidekabine zu sehen.
  • Johnnie Cochran spielt sich selbst und ist Anwalt der Firma ReRun.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von Peter Travers
  2. Showtime im Lexikon des Internationalen Films
  3. Drehorte für Showtime
  4. Business Data for Showtime