Si Saket (Provinz)

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Si Saket
ศรีสะเกษ
Statistik
Hauptstadt: Si Saket
Tel.vorwahl: 045
Fläche: 8.840,0 km²
21.
Einwohner: 1.446.345 (2009)
9.
Bev.dichte: 164 E/km²
21.
Gouverneur: Prathip Kiratirekha [1]
Karte
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Über dieses Bild

Si Saket (Thai: สรีสะเกษ) ist eine Provinz (Changwat) in der Nordostregion von Thailand, dem Isan. Die Hauptstsdt der Provinz Si Saket heißt ebenfalls Si Saket.

Geographie[Bearbeiten]

Die Provinz liegt im Tal des Maenam Mun, einem Nebenfluss des Mekong. Im Süden bildet das Dongrek-Gebirge die Grenze zu Kambodscha.[2]

Benachbarte Provinzen und Gebiete:
Norden Yasothon und Roi Et
Osten Ubon Ratchathani
Süden Landesgrenze zu Kambodscha
Westen Surin

Wichtige Städte[Bearbeiten]

Wichtige Flüsse[Bearbeiten]

  • Mun, Huai Samran

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist tropisch-monsunal. Die Höchsttemperatur im Jahr 2009 betrug 36,8 °C, die tiefste Temperatur wurde mit 14,8 °C gemessen. An 114 Regentagen fielen in demselben Jahr 1.597,7 mm Niederschlag.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Vier größere Bevölkerungsminderheiten leben in der Provinz: die Khmer (etwa 26 % der Bevölkerung spricht die Sprache), die Suay, die Lao (Laoten) und die Yoe (Niaw).

Wirtschaft und Bedeutung[Bearbeiten]

Im Jahr 2008 betrug das „Gross Provincial Product” (Bruttoinlandsprodukt) der Provinz 47.486 Millionen Baht[3].

Daten[Bearbeiten]

Die unten stehende Tabelle zeigt den Anteil der Wirtschaftszweige am Gross Provincial Product in Prozent[4]:

Wirtschaftszweig 2006 2007 2008
Landwirtschaft 22,9 23,0 21,2
Industrie 4,5 6,4 6,9
Andere 72,6 70,6 71,9

Landnutzung[Bearbeiten]

Für die Provinz ist die folgende Landnutzung dokumentiert: [4]

  • Waldfläche: 668.386 Rai (417,7 km²), 12,1 % der Gesamtfläche
  • Landwirtschaftlich genutzte Fläche: 2.832.195 Rai (1.770,1 km²), 51,3 % der Gesamtfläche
  • Nicht klassifizierte Fläche: 2.024.404 Rai (1.265,3 km²), 36,6 % der Gesamtfläche

Die Wirtschaft ist geprägt von Landwirtschaft und Fischerei.[2] Die Provinz Sisaket hat insgesamt 697 Feuchtgebiete mit einer Fläche von 49,4 km², die mehr oder weniger intensiv für die Landwirtschaft genutzt werden.[5]

Der Tourismus spielt noch eine untergeordnete Rolle, ist aber im Wachsen begriffen.

Staudämme[Bearbeiten]

  • Ang Huai Ta Mai

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnverkehr[Bearbeiten]

  • Bahnhof Nong Waeng
  • Bahnhof Ban Khlo
  • Bahnhof Kanthararom
  • Bahnhof Sisaket
  • Bahnhof Ban Tae
  • Bahnhof Uthumphon Phisai
  • Bahnhof Huai Thap Than

Busverkehr[Bearbeiten]

  • Sisaket Bus Terminal

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Sisaket Rajabhat Universität in Mueang Sisaket [6]
  • Ramkhamhaeng Universität in Mueang Sisaket
  • Chaloem Kanchanaphisek Technology Sisaket College in Mueang Sisaket
  • Sisaket Technical College in Mueang Sisaket
  • Sisaket Polytechnic College in Sisaket
  • Sisaket Industrial and Community Education College in Mueang Sisaket
  • Sisaket Agriculture and Technology College in Mueang Sisaket
  • Sisaket Physical Education College in Mueang Sisaket
  • Satri Sisaket School in Mueang Sisaket

Gesundheitseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Sisaket Krankenhaus in Mueang Sisaket
  • Pracharak Krankenhaus in Mueang Sisaket
  • Uthumphon Phisai Krankenhaus in Uthumphon Phisai
  • Huai Thap Than Krankenhaus
  • Kanthararom Krankenhaus
  • Mueang Chan Krankenhaus
  • Khu Khan Krankenhaus
  • Kantharalak Hospital in Nam Om

Geschichte[Bearbeiten]

Viele Überreste in der Provinz weisen auf eine lange Geschichte seit dem Reich der Khmer von Angkor im 12. Jahrhundert hin. Der Überlieferung nach hieß Si Saket früher Nakhon Lamguan, das später als Khu Khan bekannt wurde.

1759 erhielt Khu Khan den Status einer Stadt und das lokale Oberhaupt Lung Kaeo Suwan wurde zum Gouverneur mit dem Titel Phra Krai Phakdi ernannt. Während der Regierungszeit des Königs Chulalongkorn (Rama V.) wurde die Bevölkerung der Stadt an die heutige Stelle umgesiedelt. Die Stadt behielt jedoch ihren Namen. Erst 1938 benannte man die Provinz und die Hauptstadt in Si Saket um.[7]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Khao Phra Viharn
  • Der Nationalpark Khao Phra Viharn liegt in den Dongrek-Bergen ganz im Süden der Provinz an der Grenze nach Kambodscha. Er wurde am 20. März 1998 eingeweiht und ist 130 km² groß. Sein Name stammt vom Khao Phra Viharn (auf Khmer: Prasat Preah Vihear), einem Khmer-Tempel, der auf kambodschanischem Gebiet liegt. Dies führte in der Vergangenheit häufig zu Genzdisputen, so daß der Tempel die meiste Zeit der jüngsten Vergangenheit unzugänglich gewesen ist. Bei einem Grenzgutachten für den Franko-Siamesischen Vertrag von 1907 wurde der Tempel auf der kambodschanischen Seite bestätigt, obwohl die Grenzen an anderen Stellen entlang der Wasserscheide verläuft. Im Jahre 1962 wurde durch den Internationalen Gerichtshof die Grenzen von 1907 bestätigt und dadurch der Streit offiziell beigelegt. Der Tempel bildet eines der beeindruckendsten Beispiele sakraler Baukunst der Khmer.
  • Phrasat Kamphaeng Yai – eine eindrucksvolle Ruinenanlage mit monumentalem Tor und kunstvollem Skulpturenschmuck; die innere Mauer ist fast vollständig erhalten.
  • Lokale Feste:
    • Lamduan-Fest – am ersten Wochenende im März findet das jährliche Lamduan-Fest statt, auf dem die lokalen Minderheiten ihr Kunsthandwerk und ihre Kultur vorstellen.
    • Marathonlauf: am Sonntag der dritten Woche im August findet jährlich ein Halb-Marathon- und Viertel-Marathon-Lauf statt; die Route geht bergauf zum Khao Phra Viharn und ist sehr anspruchsvoll.
  • Sisaket Aquarium

Wappen[Bearbeiten]

Prasat Hin Ban Samo

Das Wappen zeigt den Prasat Hin Ban Samo im Prang Ku Distrikt, einen Khmer-Tempel, der etwa 1000 Jahre alt ist.

Die lokale Blume ist White Cheesewood (Lamduan, Melodorum fruticosum Lour.). Die sechs Blütenblätter weisen auf die ursprünglichen sechs Distrikte (Amphoe) der Provinz hin: Khukhan, Kantharalak, Uthumphon Phisai, Kanthararom, Rasi Salai und Khun Han.

Der Wahlspruch der Provinz Si Saket lautet:

„Das Land der uralten Khmer-Burgen,
Gute Zwiebeln und wohlschmeckender Knoblauch wird angebaut,
Der Park der Prinzessin-Mutter mit Lamduan-Blumen wird von uns geehrt,
Die Provinz ist bekannt für Liebe und Einheit unter den verschiedenen Kulturen.“

Verwaltungseinheiten[Bearbeiten]

Die Provinz Si Saket ist in 22 Landkreise (Amphoe) gegliedert. Die Kreise sind weiter unterteilt in 206 Kommunen (Tambon) und 2411 Dörfer (Muban).

In der Provinz gibt es zwei Städte (เทศบาลเมือง – Thesaban Mueang): Si Saket (เทศบาลเมืองศรีสะเกษ) und Kantharalak (เทศบาลเมืองกันทรลักษ์). Daneben gibt es 17 Kleinstädte (เทศบาลตำบล – Thesaban Tambon).[8]

Amphoe (Landkreise) Amphoe (Landkreise)
  1. Amphoe Mueang Si Saket (อำเภอเมืองศรีสะเกษ)
  2. Amphoe Yang Chum Noi (อำเภอยางชุมน้อย)
  3. Amphoe Kanthararom (อำเภอกันทรารมย์)
  4. Amphoe Kantharalak (อำเภอกันทรลักษ์)
  5. Amphoe Khukhan (อำเภอขุขันธ์)
  6. Amphoe Phrai Bueng (อำเภอไพรบึง)
  7. Amphoe Prang Ku (อำเภอปรางค์กู่)
  8. Amphoe Khun Han (อำเภอขุนหาญ)
  9. Amphoe Rasi Salai (อำเภอราษีไศล)
  10. Amphoe Uthumphon Phisai (อำเภออุทุมพรพิสัย)
  11. Amphoe Bueng Bun (อำเภอบึงบูรพ์)
  1. Amphoe Huai Thap Than (อำเภอห้วยทับทัน)
  2. Amphoe Non Khun (อำเภอโนนคูณ)
  3. Amphoe Si Rattana (อำเภอศรีรัตนะ)
  4. Amphoe Nam Kliang (อำเภอน้ำเกลี้ยง)
  5. Amphoe Wang Hin (อำเภอวังหิน)
  6. Amphoe Phu Sing (อำเภอภูสิงห์)
  7. Amphoe Mueang Chan (อำเภอเมืองจันทร์)
  8. Amphoe Benchalak (อำเภอเบญจลักษ์)
  9. Amphoe Phayu (อำเภอพยุห์)
  10. Amphoe Pho Si Suwan (อำเภอโพธิ์ศรีสุวรรณ)
  11. Amphoe Sila Lat (อำเภอศิลาลาด)
Karte der Amphoe

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gouverneur der Provinz
  2. a b c Allgemeine Infos über Sisaket
  3. Thailand in Figures (2011), S. 335.
  4. a b Thailand in Figures (2011)
  5. Edmund J. V. Oh, Blake D. Ratner, Simon Bush, Komathi Kolandai und Terence Y. Too (Hrgg.): Wetlands Governance in the Mekong Region : country reports on the legal-institutional framework and economic valuation of aquatic resources. 2005. (PDF; 4,7 MB)
  6. Sisaket Rajabhat UniversitätVorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter
  7. Geschichte der Provinz
  8. Department of Provincial Administration: Stand 2011 (auf Thai)

Literatur[Bearbeiten]

  • Thailand in Figures 2011. Nonthaburi: Alpha Research 13. A. 2011. ISBN=9786167526034.

Weblinks[Bearbeiten]

15.12104.32166666667Koordinaten: 15° N, 104° O