Sibirski (Region Altai)

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Siedlung städtischen Typs
Sibirski
Сибирский
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Sibirien
Region Altai
Stadtkreis Sibirski
Oberhaupt Sergei Dratschow
Gegründet 1980
Siedlung städtischen Typs seit 1995
Bevölkerung 11.306 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 160 m
Zeitzone UTC+7
Telefonvorwahl (+7) 38532
Postleitzahl 658075–658077
Kfz-Kennzeichen 22
OKATO 01 555
Website www.zato-sibirsky.ru
Geographische Lage
Koordinaten 53° 33′ N, 83° 50′ O53.55833333333383.838888888889160Koordinaten: 53° 33′ 30″ N, 83° 50′ 20″ O
Sibirski (Region Altai) (Russland)
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Lage in Russland
Sibirski (Region Altai) (Region Altai)
Red pog.svg
Lage in der Region Altai
Liste großer Siedlungen in Russland

Sibirski (russisch Сиби́рский) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Region Altai (Russland) mit 11.306 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten]

Die Siedlung liegt im Altaivorland, gut 20 km Luftlinie nördlich der Regionshauptstadt Barnaul. Unweit der Siedlung fließt die Powalicha, die gut 10 km südwestlich von rechts in den Ob mündet.

Sibirski ist eine der geschlossenen Siedlungen (SATO) Russlands und als solche der Regionsverwaltung administrativ direkt unterstellt. Die Siedlung ist vom Territorium des Rajons Perwomaiski umschlossen, ist aber kein Bestandteil des Rajons, im Gegensatz zum gut 5 km nordwestlich gelegenen gleichnamigen Dorf Sibirski.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach der 1979 getroffenen Entscheidung, eine Einheit der sowjetischen Strategischen Raketentruppen aus dem Nordkaukasus in das Gebiet zu verlegen, wurde 1980 mit dem Bau der zugehörigen Wohnsiedlung für die Militärangehörigen und ihre Familien begonnen. Das erste Wohnhaus wurde Ende 1982 fertiggestellt.

1995 erhielt die Siedlung unter dem zuvor inoffiziellen, vom nahen Dorf übernommenen Namen den Status einer Siedlung städtischen Typs und zugleich als SATO.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
2002 12.046
2010 11.306

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

2001 wurde in Sibirski eine russisch-orthodoxe Kirche errichtet und auf den Namen der Heiligen Barbara geweiht, die in Russland als Schutzheilige unter anderem der Raketentruppen gilt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Sibirski ist Wohnsiedlung und Versorgungszentrum der 35. Raketendivision der 33. Garde-Raketenarmee (Omsk), die mit Interkontinentalraketen vom Typ RS-12M Topol (SS-25) ausgerüstet ist.[2]

Westlich des Ortes verläuft die Eisenbahnstrecke Nowosibirsk – Barnaul (der östliche Abschnitt der früheren Turkestan-Sibirischen Eisenbahn) mit mehreren Haltepunkten für Vorortzüge. Auch die Fernstraße M52, die Nowosibirsk mit dem Altaigebirge und der mongolischen Grenze verbindet, führt unmittelbar am westlichen Rand der Siedlung vorbei.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Strategische Raketentruppen bei russianforces.org (englisch, russisch)

Weblinks[Bearbeiten]