Sicherheitskultur

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Sicherheitskultur ist ein Verhaltensmerkmal einer Gruppe oder Organisation wie mit Fragen zur Sicherheit umgegangen wird. Es unterliegt einem komplexen Lernprozess, in dem sich gemeinsame Ziele, Interessen, Normen, Werte und Verhaltensmuster herausbilden.

In Anlehnung an:

  • Edgar Schein, 1997: „Kultur ist das Ergebnis eines komplexen Lernprozesses einer Gruppe, Organisation oder Gesellschaft, in dem sich gemeinsame Ziele, Interessen, Normen, Werte, Verhaltensmuster, Rituale, Traditionen, Kontinuität, Geborgenheit und andere Merkmale herausbilden.“
  • Cox and Cox, 1991: „Sicherheits-Kultur beschreibt die Art und Weise wie Sicherheit am Arbeitsplatz organisiert wird, und spiegelt damit die Einstellungen, Überzeugungen, Wahrnehmungen und Werte der Mitarbeiter in Bezug auf die Sicherheit wider.“[1]

Entstehung und Bedeutung des Begriffs Sicherheitskultur[Bearbeiten]

Der Begriff der "Sicherheitskultur" wurde erstmals 1986 im Zusammenhang mit der Katastrophe von Tschernobyl verwendet, zu der in erheblichem Maße organisatorische Mängel als Unfallursache beigetragen hatten. Die von der IAEA eingesetzte INSAG-Kommission (International Nuclear Safety Group) fasste unter diesem Begriff das "sogenannte menschliche Element" bei der Bedienung des Reaktors zusammen.[2]

Die OECD stellte hierzu in[3] fest:

„Der Reaktorunfall in Tschernobyl hat gezeigt, dass die grundlegenden Sicherheitswerte, Normen und Einstellungen einer ganzen Organisation schwach waren oder fehlten. In einem solchen Fall ist es egal wie gut vorhandenen Sicherheitseinrichtungen und Verfahren entwickelt und erstellt wurden. Sie nützen nichts, wenn durch das Personal die Betriebsgrenzen überschritten und Sicherheitssysteme umgangen werden. Sicherheitskultur muss daher alle Ebenen einer Betriebsorganisation durchdringen.
An der Spitze eines Konzerns hat das Management einen tiefgreifenden Einfluss auf die Sicherheitskultur des gesamten Unternehmens, in dem sie die Werte von Sicherheit und Qualität im Unternehmen deutlich macht, so dass die Arbeitnehmer bei ihrer täglichen Aufgaben nicht in einen Konflikt zwischen Sicherheit und Produktionsziele geraten. Die Mitarbeiter werden sehr genau beobachten, ob die ausgegebenen Werte des Unternehmens mit den tatsächlichen Handlungen des Managements in Übereinstimmung stehen.“

Als Folge des Tschernobyl-Unfalles wurde von der IAEA 1991 erstmals in der Industrie der Begriff „Sicherheitskultur“ (safety culture) geprägt, um auf die Wichtigkeit von menschlichen und organisatorischen Belangen für den sicheren Betrieb von Kernkraftwerken aufmerksam zu machen:

„Sicherheitskultur ist die Summe aller Merkmale und Einstellungen in Organisationen und von Individuen, die sicherstellt, dass als oberste Priorität Themen der nuklearen Sicherheit die Aufmerksamkeit erhalten, die sie aufgrund ihrer Signifikanz verdienen.“[4][5]

Die Bedeutung der Sicherheitskultur für die Sicherheit technisch komplexer Systeme wird heute in allen Industriebereichen erkannt. Sie manifestiert sich in praktisch allen großen industriellen Unfällen, wie Chemie – Sevesounglück (1976), Kerntechnik – Katastrophe von Tschernobyl (1986), Raumfahrt – Challenger (1986), Petrochemie – Piper Alpha (1988), Bahn – ICE-Unfall von Eschede (1998).

Die Ölpest im Golf von Mexiko 2010 und die Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011[6] unterstreichen auch heute die Bedeutung dieser Einflussgröße.

Der Umstand, dass erst eine Vielzahl schwerer industrieller Unfälle die große Bedeutung der Einflussgröße „Sicherheitskultur“ erkennen ließ, erklärt sich damit, dass Sicherheitskultur nicht sichtbar und damit auch nicht direkt messbar ist. In der Luftfahrt wird dieser Erkenntnisprozess mit „the evolution of safety thinking“ bezeichnet, wonach sich die Erkenntnis über die wesentlichen Arten der Unfallursachen zeitlich wie folgt entwickelt hat: Technische Faktoren (1950), Human Factors (1970), Organisatorische Faktoren (1980).[7]

Edgard Schein beschreibt in seinem Dreiebenen-Modell die Merkmale und Wirkungsweise einer Organisationskultur, die sinngemäß auch für Sicherheitskultur gelten, wie folgt:[8][9]

  • Artefakte der Organisation: Die sichtbaren Merkmale der Organisation, wie das Erscheinungsbild des Unternehmens, Art und Zustand der Gebäude, die Ausstattung der Mitarbeiter. Deren Ursprünge und Hintergründe bleiben jedoch im Verborgenen.
  • Herausgestellte Werte: Wie Strategie, Ziele und Philosophie des Unternehmens (Unternehmensleitlinien), die jedoch noch keinen gemeinsamen Erfahrungsstand darstellen. Durch gemeinsame Erfahrung erfolgt der Übergang von herausgestellten Werten auf gemeinsame Grundwerte (Transformationsprozess).
  • Grundlegende Annahmen und Werte: Sie liegen unbewusst vor, sind nicht messbar und bestimmen wesentlich die Kultur des Unternehmens. Es sind die Eigenschaften wie wir über die Dinge denken und uns verhalten. Sie sind nicht Gegenstand der Diskussion. Sie begründen das Vertrauen in Andere, die die gleichen Denkmuster haben und ermöglichen gemeinsam empfundene Aufbruchsstimmungen zur Erreichung gemeinsamer Ziele.

Methoden zur Erkennung, Bewertung und Lenkung von Sicherheitskultur[Bearbeiten]

Die Schweizer Aufsichtsbehörde HSK stellt die enge Wechselbeziehung zwischen Sicherheitskultur und Sicherheitsmanagement heraus:

„Sicherheitskultur und Sicherheitsmanagement sind sehr nahe verwandt. Trotz dieser Verwandtschaft besteht aber ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Begriffen. Während Sicherheitskultur selber nicht direkt beobachtbar und nur an ihren Auswirkungen zu erkennen ist, kann das Sicherheitsmanagement direkt beobachtet und – auf Papier – beschrieben werden. Aus dem Vorhandensein eines Sicherheits-Management-Systems, dessen expliziten Beschreibung und der Feststellung seiner Wirksamkeit kann somit indirekt auf die Sicherheitskultur des Werkes geschlossen werden.“[10]

Aufgrund der großen Bedeutung der Einflussgroße „Sicherheitskultur“ kommen heute in praktisch in allen risikorelevanten Industriebereichen Sicherheitsmanagement-Systeme zur Anwendung.

Methoden zur Ermittlung und Bewertung von Sicherheitskultur in Unternehmen erfolgen weitgehend in qualitativer Form, wie durch Beobachtung des Personals (mit Schwerpunkt auf Gruppendiskussionen), Auswertung von Betriebsberichten und Fallstudien sowie durch Frageaktionen (Questionnaires) mit standardisierten Fragelisten über Organisations- und Betriebsabläufe, Management- und Personalverhalten. In einem numerischem Ranking der Ergebnisse der Befragungen soll die Einflussgröße Sicherheitskultur quantifiziert werden.[11][12]

Eine weitere Form der Erfassung der Einflussgrößen von Organisation und Management besteht in der vertieften Ursachenanalyse von Störungen und Unfällen. Diese Auswertung wird ergänzt durch die Ableitung von Sicherheitsindikatoren bezüglich der ermittelten Häufigkeiten von Störungen und Fehlhandlungen durch das Personal (Human Factors).

Von der amerikanischen Luftfahrtbehörde wird nach[13] ein Ansatz verfolgt, Organisations- und Managementeinflüsse von Unfallereignissen nach dem Unfallentstehungsmodell von Reason[14] detailliert zu analysieren. Dieses Modell bildet den wesentlichen Kern die Ursachenanalyse von Störereignissen und Unfällen. Anlass für diese Untersuchung war die Zunahme „organisationaler Unfälle“ in der Luftfahrt, die auf die zunehmende Komplexität des gesamten sozio-technologischen Umfeldes der Luftfahrt zurückgeführt wird.

Die Elemente der Ereignis- und Unfallursachen (nach dem Modell von Reason) nach denen die Unfallereignisse untersucht werden, sind:

  • organisatorische Faktoren (fehlerhafte Entscheidungsprozesse, ökonomische und politische Einflussgrößen, Organisationskultur)
  • Aufgaben, Arbeits- und Umgebungsbedingungen (zu geringe Mittel für neues Equipment, geringe Arbeitsmoral)
  • individuelle Einflussfaktoren (uneffektives Training)
  • unzureichend Abwehrmaßnahmen gegen den Störungs- und Unfallablauf, auch unter bisher nicht erkannten Bedingungen.

Sicherheitskultur in der Gesellschaft[Bearbeiten]

Sicherheitskultur als gedanklicher Konstrukt dient der Analyse der Gesellschaft im Umgang mit (Un-) Sicherheit, wobei unterschiedliche Aggregationsebenen (Individuum, Gruppe, Organisationen, Gesellschaftssystem u. a.) zugrunde gelegt werden können.[15]

Kulturelle und gesellschaftliche Gegebenheiten und Verhaltensmuster nehmen Einfluss auf die Entwicklung der Technik, wie auch umgekehrt diese von der Technik beeinflusst werden.[16]

Sicherheit hat eine starke subjektive Komponente und ist damit auch - oder vorrangig - kultureller und dynamischer Natur. Sicherheit entsteht nicht nur aus Wissen und Einsichten, aus rationalen oder als rational bezeichneten Entscheidungen und transparenten Handlungen. Sicherheit entsteht auch aus einem intuitiven Verständnis, aus Erfahrungen und Erwartungen, aus Hoffnungen und Ängsten, aus erlebten Mitgestaltungsmöglichkeiten bei technischen Problemlösungsprozessen oder zumindest wahrgenommenen Eingriffsmöglichkeiten in technische Abläufe bzw. aus Ohnmachtsgefühlen angesichts einer scheinbaren Eigendynamik des Technischen. Der Verständigungsprozess über die Gewährleistung von Sicherheit (einer technischen Anlage) zwischen den Erstellern und Betreibern einer Anlage auf der einen Seite und der in der Nachbarschaft der Anlage lebenden Bevölkerung auf der anderen Seite ist auch sprachlich und kulturell beeinflusst.[16]

Die "Cultural Theory of risk"[17] versucht anhand empirischer Studien soziale Konflikte aufgrund von technologischen und Umwelt-Risiken zu erklären. Sie geht davon aus, dass unterschiedliche Wahrnehmungen und Diskrepanzen über Risiko/Gefahr und Sicherheit als Indizien konkurrierender Wertvorstellungen existieren. In „Grid and Group Cultural Theory“ werden zwei wesentliche Einflussgrößen unterschieden, die Bindung in der Gruppe und die vorherrschenden Regeln und Strukturen. Mit der Stärke der Ausprägung der jeweiligen Einflussgröße wächst auch die Risikowahrnehmung.[18][19]

Sicherheit und Lösungsansätze für Sicherheitsprobleme variieren vor allem aufgrund politischer und sozialer institutioneller Beziehungen. Unsicherheit stärkt die alteingesessenen Interpretationen und Beziehungen innerhalb einer Kultur.

In den europäischen Staaten herrschen unterschiedliche Symbole und Wertvorstellungen in Bezug auf schützenswerte Güter und Schutzmaßnahmen vor. Sie schlagen sich in den nationalen Gesetzen und technischen Normen nieder und geben Aufschluss über die nationale Sicherheitskultur eines Landes.

In den Bevölkerungen moderner Industriegesellschaften wächst unabhängig von der tatsächlichen Risiko- und Sicherheitssituation das Sicherheitsverlangen. Die Risikoakzeptanz nimmt dabei dramatisch ab, wie in demselben Maße das Sicherheitsverlangen zunimmt.[20]

Literatur[Bearbeiten]

  • E. T. Hall: Beyond Culture. Anchor Books, New York 1989
  • J. Reason: Managing the Risks of Organizational Accidents: Living with high-risk technologies. Ashgate, Hampshire, 1997
  • C. Perrow: Normal Accidents. Basic Books, New York 1984 (books.google.de)
  • N. Pidgeon, M. O’Leary: Man-made disasters: why technology and organizations (sometimes) fail. In: Safety Science 34, 2000, itn.liu.se (PDF; 128 kB)
  • Edgar H. Schein: Organizational Culture & Leadership. 2. Auflage. Jossey-Bass Publishers, San Francisco 1997
  • Edgar H. Schein: The Difficult Cultural Issues in Promoting Safety. IAEA – International Conference on Safety Culture in Nuclear Installations, Rio de Janeiro, Brazil, December 2002
  • Collins Gladd: Safety Culture: A review of the literature. Health & Safety Laboratory (HSL), 2002, hse.gov.uk (PDF; 257 kB)
  • Valentin Rauer: Von der Schuldkultur zur Sicherheitskultur. Eine begriffsgeschichtliche Analyse 1986 - 2010. In: S+F - Sicherheit und Frieden 2/2011, S. 67-72, [4] (PDF; 225 kB)
  • Torsten Büttner/Babette Fahlbruch/Bernhard Wilpert: Sicherheitskultur. Konzepte und Analysemethoden. 2. Auflage Heidelberg 2007

Luftfahrt[Bearbeiten]

  • Safety is Everybody’s Business, FSF 58th annual International Air Safety Seminar, Moscow, 2005 (Online; PDF; 11,6 MB)

Kerntechnik[Bearbeiten]

  • IAEA Safety Reports Series No. 1; Examples of Safety Culture Practices. Vienna 1997 (books.google.de)
  • IAEA Safety Reports Series No. 11; Developing Safety Culture in Nuclear Activities. Vienna 1998, iaea.org (PDF; 233 kB)
  • IAEA INSAG-13; Management of Operational Safety in Nuclear Power Plants. Vienna 1999, iaea.org (PDF; 146 kB)
  • IAEA INSAG-15; Key Practical Issues in Strengthening Safety Culture. Vienna 2002, iaea.org (PDF; 165 kB)
  • IAEA TECDOC-1329; Safety culture in nuclear installations. Vienna 2002, iaea.org (PDF; 687 kB)
  • IAEA Safety Report Series No. 42: Safety Culture in the Maintenance of Nuclear Power Plants. Vienna 2005, iaea.org (PDF; 523 kB)
  • Regulatory Response Strategies for Safety Culture Problems. OECD/NEA, 2000, oecd-nea.org (PDF; 240 kB)
  • Sicherheitskultur in einer Kernanlage, Erfassung, Bewertung, Förderung. Eidgenössische Kommission für die Sicherheit von Kernanlagen (KSA), KSA-Report No. 04-01, 2004, bfe.admin.ch

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. S. Cox, T. Cox: The structure of employee attitudes to safety - a European example Work and Stress, 1991, siehe Safety culture in der englischsprachigen Wikipedia
  2. Valentin Rauer: Von der Schuldkultur zur Sicherheitskultur. Eine begriffsgeschichtliche Analyse 1986 - 2010 (PDF; 225 kB) 2011
  3. OECD/NEA The Role of the Nuclear Regulator in Promoting and Evaluating Safety Culture. (PDF; 79 kB) 1999
  4. IAEA Safety Standards and Guides, INSAG-3: Basic Safety Principles for NPP. (PDF; 318 kB) 1988
  5. IAEA Safety Series No. 75-INSAG-4: Safety Culture. (PDF; 2,3 MB) 1991
  6. Vertiefende Analyse des Unfalls in Fukushima am 11. März 2011 unter besonderer Berücksichtigung der menschlichen und organisatorischen Faktoren. ensi.ch (PDF; 1,1 MB) Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI)
  7. Safety Management Manual (SMM)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter (PDF), ICAO Doc 9859, 2009, ISBN 978-92-9231-295-4
  8. Edgar Schein in der englischsprachigen Wikipedia
  9. [1], Edgar H. Schein, Organizational Learning as Cognitive Re-definition: Coercive Persuasion Revisited.
  10. A. Frischknecht, J. Nöggerath, Deutschmann: Aufsicht über die betriebliche Sicherheit der Kernkraftwerke. Vortrag bei SVA-Vertiefungskurs „Überprüfung der betrieblichen Sicherheit von KKW“, Winterthur, 10.2000
  11. Wiegmann, Zhang, Thaden, Sharma, Mitchell; A Synthesis of Safety Culture and Safety Climate Research. Aviation Research Lab Institute of Aviation, USA, June 2002
  12. S.J. Cox, A.J.T. Cheyne; Assessing safety culture in offshore environments. (PDF) Loughborough University UK, Safety Science 34, 2000
  13. J. T. Luxhoj, A. Choopavang, D. N. Arendt: Risk Assessment of Organizational Factors in Aviation Systems. In: Air Traffic Control Quarterly, Vol. 9 (3) 135 174, 2001
  14. Seeking and finding organisational accident causes: Comments on the Swiss cheese model. University of New South Wales, Aviation
  15. Petra Badke-Schaub, Gesine Hofinger, Kristina Lauche (Hrsg.): Human Factors. Psychologie sicheren Handelns in Risikobranchen. Springer, Heidelberg, S. 29–33.
  16. a b Gerhard Banse, Robert Hauser: Technik und Kultur. Das Beispiel Sicherheit und Sicherheitskultur(en). In: Olga Rösch (Hrsg.): Technik und Kultur (Wildauer Schriftenreihe Interkulturelle Kommunikation, Bd. 6). 2008, S. 61–83, zak.kit.edu (PDF; 184 kB).
  17. [2], siehe Cultural Theory of risk in der englischsprachigen Wikipedia.
  18. Mary Douglas, Aaron Wildavsky: Risk and Culture. University of California Press, Berkeley CA u. a. 1982.
  19. Mary Douglas, “A HISTORY OF GRID AND GROUP CULTURAL THEORY”[3],(PDF; 198 kB).
  20. Lübbe, H.: Sicherheit - Risikowahrnehmung im Zivilisationsprozeß. In: Bayerische Rück (Hg.): Risiko ist ein Konstrukt. Wahrnehmungen zur Risikowahrnehmung. München, 1993, S. 23-41