Sichtverbindung

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Erste Fresnelzone über dem hügeligen Gelände einer Richtfunkstrecke

Der Begriff Sichtverbindung (Direktwelle, englisch: line-of-sight, kurz LOS) wird in der Nachrichtentechnik für eine Funkübertragung mit direktem Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger verwendet.

Im Gegensatz zur Nicht-Sichtverbindung (NLOS) befindet sich somit kein Hindernis in der sogenannten ersten Fresnelzone. Für eine bestmögliche Funkverbindung ist eine Sichtverbindung anzustreben. Der technische Aufwand sowie die Sendeleistung können gegenüber der Nicht-Sichtverbindung reduziert werden.

Bei der Kommunikation gelten die Gesetze der Wellenausbreitung und Freiraumdämpfung. Des Weiteren ist mit Mehrwegeausbreitungen (Multipath) und Interferenzen zu rechnen. All diese Faktoren müssen bei der Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes und bei der Installation einer Funkübertragungsstrecke beachtet werden.

Der Vorteil der Sichtverbindung liegt jedoch darin, dass durch die Verwendung von Parabolantennen mit sehr schmalen Öffnungswinkeln der Einfluss von Mehrwegeausbreitungen und Interferenz minimiert oder sogar ausgeschlossen werden kann.

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