Sick (Unternehmen)

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Sick AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0007237208 ,
(keine Börsennotierung)
Gründung 1946
Sitz Waldkirch

Leitung

Mitarbeiter 6.957 (2014)[1]
Umsatz 1,1 Mrd. EUR (2014)[1]
Branche Sensortechnik
Website www.sick.com

Die Sick AG (Eigenschreibweise: SICK) mit Sitz in Waldkirch (Breisgau) ist ein weltweit agierender Hersteller von Sensoren für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation. Das Unternehmen beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter weltweit und erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 1,1 Mrd EUR.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

1946 wurde das Unternehmen von Erwin Sick in Vaterstetten bei München gegründet. 1952 gelang der wirtschaftliche Durchbruch mit der Serienproduktion des auf der Internationalen Werkzeugmaschinenmesse in Hannover vorgestellten Unfallschutz-Lichtvorhangs. 1956 zog das Unternehmen von Vaterstetten nach Waldkirch (Breisgau). 1972 erfolgte die Gründung der ersten Tochtergesellschaft in Frankreich. 1975 expandierte das Unternehmen nach Übersee und gründete eine weitere Tochtergesellschaft in den USA. [3]

Das Unternehmen hat weltweit rund 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreiche Vertretungen. Es investierte nach eigenen Angaben 2014 etwa 10,6 % seines Umsatzes in Forschung & Entwicklung und beschäftigte 817 Mitarbeiter in diesem Bereich.[2]

Produkte[Bearbeiten]

Zum Produktportfolio zählen Lichtschranken, Lichttaster und Lichtgitter, induktive, kapazitive und magnetische Sensoren, optoelektronische Schutzeinrichtungen, Sicherheitslaserscanner, Vision-Sensoren, Detektions-, Mess- und Identifikationslösungen wie z. B. Barcodescanner und RFID-Leser, Analysatoren für die Gas- und Flüssigkeitsanalyse sowie Geräte für die Gasdurchflussmessung.[4]

Die SICK Stegmann GmbH mit Sitz in Donaueschingen entwickelt und produziert Motorfeedbacksysteme und Encoder. Weitere Töchter der SICK AG sind die SICK Vertriebs GmbH mit Sitz in Düsseldorf und die SICK Engineering GmbH mit Sitz in Ottendorf-Okrilla (bei Dresden).

Allgemein[Bearbeiten]

Besonders bekannt ist das Unternehmen für Laserscanner, die auch im Bereich Objektschutz (Security), Hafen und Robotik als Sensor eingesetzt werden. Fünf dieser Laserscanner wurden auf dem fahrerlosen Auto Stanley eingesetzt, das 2005 den Darpa-Grand-Challenge gewann. Von den 6.957 Mitarbeitern sind in Deutschland 4.147 beschäftigt.[2] Davon sind im Jahresdurchschnitt 255 Auszubildende (Stand: 31. Dezember 2014).[5] Das Unternehmen gehört seit mehreren Jahren zu Deutschlands besten Arbeitgebern.[6]

international[Bearbeiten]

Das Unternehmen besitzt Tochtergesellschaften in den meisten Ländern Europas sowie in Kanada, USA, Brasilien, Australien, Israel, Südafrika und Asien.

Bilder[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geschäftszahlen des SICK Konzerns
  2. a b c SICK bleibt auf Wachstumskurs - Sensorhersteller wächst kräftig bei Umsatz und Ergebnis. SICK AG, 14. April 2015, abgerufen am 27. Mai 2015.
  3. Geschichte der SICK AG
  4. Das SICK Produktportfolio
  5. Auszubildende starten ins Berufsleben - 17 Nachwuchsfachkräfte beenden Ausbildung bei SICK. SICK AG, 20. April 2015, abgerufen am 27. Mai 2015.
  6. Zehnmal dabei, zehnmal Top 100. SICK AG, 12. März 2012, abgerufen am 4. August 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.087937.948585Koordinaten: 48° 5′ 17″ N, 7° 56′ 55″ O