Sick (Unternehmen)

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Sick AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0007237208 ,
(keine Börsennotierung)
Gründung 1946
Sitz Waldkirch

Leitung

Mitarbeiter 6.597 (2013)[1]
Umsatz 1,01 Mrd. EUR (Stand 2013)[1]
Branche Sensortechnik
Produkte Sensoren für die Fabrik-, Logistik- und ProzessautomationVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.sick.com

Die Sick AG (Eigenschreibweise: SICK) mit Sitz in Waldkirch (Breisgau) ist ein weltweit agierender Hersteller von Sensoren für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation. Das Unternehmen beschäftigt rund 6.500 Mitarbeiter weltweit und erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von 1.01 Mrd. EUR.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

1946 wurde das Unternehmen von Erwin Sick in Vaterstetten bei München gegründet. 1952 gelang der wirtschaftliche Durchbruch mit der Serienproduktion des auf der Internationalen Werkzeugmaschinenmesse in Hannover vorgestellten Unfallschutz-Lichtvorhangs. 1956 zog das Unternehmen von Vaterstetten nach Waldkirch (Breisgau).[3]

Das Unternehmen hat weltweit rund 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreiche Vertretungen. Es investiert nach eigenen Angaben jährlich etwa 9% seines Umsatzes in Forschung & Entwicklung.[4]

Produkte[Bearbeiten]

Zum Produktportfolio zählen Lichtschranken, Lichttaster und Lichtgitter, induktive, kapazitive und magnetische Sensoren, optoelektronische Schutzeinrichtungen, Sicherheitslaserscanner, Vision-Sensoren, Detektions-, Mess- und Identifikationslösungen wie z. B. Barcodescanner und RFID-Leser, Analysatoren für die Gas- und Flüssigkeitsanalyse sowie Geräte für die Gasdurchflussmessung.[5]

Die SICK Stegmann GmbH mit Sitz in Donaueschingen entwickelt und produziert Motorfeedbacksysteme und Encoder. Weitere Töchter der SICK AG sind die SICK Vertriebs GmbH mit Sitz in Düsseldorf und die SICK Engineering GmbH mit Sitz in Ottendorf-Okrilla (bei Dresden).

Allgemein[Bearbeiten]

Besonders bekannt ist das Unternehmen für Laserscanner, die auch im Bereich Objektschutz (Security), Hafen und Robotik als Sensor eingesetzt werden. Fünf dieser Laserscanner wurden auf dem fahrerlosen Auto Stanley eingesetzt, das 2005 den Darpa-Grand-Challenge gewann. Von den 6.302 Mitarbeitern sind in Deutschland 3.836 beschäftigt. Davon sind im Jahresdurchschnitt 239 Auszubildende (Stand: 31. Dezember 2012). Das Unternehmen gehört seit mehreren Jahren zu Deutschlands besten Arbeitgebern.[6]

international[Bearbeiten]

Das Unternehmen besitzt Tochtergesellschaften in den meisten Ländern Europas sowie in Kanada, USA, Brasilien, Australien, Israel, Südafrika und Asien.

Bilder[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geschäftszahlen des SICK Konzerns
  2. http://www.sick.com/group/DE/home/pr/press_releases/Seiten/fiscal_year_2013.aspx
  3. Geschichte der SICK AG
  4. Unternehmensprofil Forschung & Entwicklung
  5. Das SICK Produktportfolio
  6. Zehnmal dabei, zehnmal Top 100. SICK AG, 12. März 2012, abgerufen am 4. August 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.087937.948585Koordinaten: 48° 5′ 17″ N, 7° 56′ 55″ O