Siebeneichen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Siebeneichen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Siebeneichen
Siebeneichen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Siebeneichen hervorgehoben
53.51055555555610.61833333333326Koordinaten: 53° 31′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Büchen
Höhe: 26 m ü. NHN
Fläche: 4,68 km²
Einwohner: 264 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21514
Vorwahl: 04158
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 119
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsplatz 1
21514 Büchen
Webpräsenz: www.buechen.de
Bürgermeister: Karl-Heinz Weber
Lage der Gemeinde Siebeneichen im Kreis Herzogtum Lauenburg
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Über dieses Bild

Siebeneichen ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits 1211 wird ein Eberhardt von Seueneken genannt. Das Dorf selbst wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zu der Zeit wurde auch die erste Kirche gebaut, die 1749 als baufällig abgerissen wurde. Der Patron Johann Hartwig Ernst von Bernstorff, Besitzer von Gut Wotersen, ließ 1753 eine neue Kirche bauen, in der er 1772 auch beerdigt wurde.[2]

Durch den Bau des Stecknitz-Delvenau-Kanals, der „nassen Salzstraße“ zwischen Lüneburg und Lübeck, der 1398 fertiggestellt wurde, wurde Siebeneichen zur Anlaufstelle für die Stecknitzfahrer. Noch heute gibt es ein für diese Schiffergilde reserviertes Gestühl in der Siebeneichener Kirche.

Ortsname[Bearbeiten]

Die Herkunft des Ortsnamens ist nicht eindeutig belegt, er könnte seinen Ursprung von den auf dem alten Dorfplatz vor der Kirche befindlichen Eichen haben, denn dort standen früher genau sieben Eichen, ebenso möglich ist aber auch, dass der Name von sieben Bauernstellen herrührt.[3]

Politik[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl am 2. März 2003, bei der die BvS (Bürgervereinigung Siebeneichen) die Mehrheit der Wählerstimmen erhielt, ist Karl-Heinz Weber Bürgermeister von Siebeneichen.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Durch einen nach oben in sieben stilisierten Eichen ausgezogenen breiten grünen und einen schmalen goldenen Balken von Gold und Blau leicht erhöht geteilt. Unten eine goldene Glocke und gekreuzt ein goldener Bootshaken und ein goldener Staken.“[5]

Fähre[Bearbeiten]

Seilzugfähre Siebeneichen-Fitzen

Es besteht eine Fährverbindung von Siebeneichen nach Fitzen. Standort ist die ehemalige Schleuse von Siebeneichen. Diese Seilzugfähre ist die einzige Fähre über den Elbe-Lübeck-Kanal. Sie verkehrt nur in den Monaten April bis Oktober.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siebeneichener Evangelisch-Lutherische Kirche
Ortskern Siebeneichen

In der Liste der Kulturdenkmale in Siebeneichen stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Siebeneichen. Im Jahre 1753 erbaut wurde bei einem Großbrand im Jahre 1909 der Turm zerstört. Die Grundmauern wurden beim Wiederaufbau um rund einen Meter erhöht. Der 33 Meter hohe Turm überragt das Dorf, und ist schon von weitem gut sichtbar.[6]

Siebeneichen Elbe-Lübeck Kanal

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Carl Curtius (* 10. Dezember 1841 in Siebeneichen; † 1922), Altphilologe und Bibliothekar

Literatur[Bearbeiten]

Jubiläumsbroschüre 777 Jahre, im Auftrag der Gemeinde Büchen, 1. Auflage 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Siebeneichen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Geschichte von Siebeneichen
  3. [1]
  4. [2]
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  6. [3]