Siechtum

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Als Siechtum (mittelhochdeutsch: siechtuom) bezeichnet man den Zustand zunehmender Entkräftung durch einen massiven oder irreversiblen Krankheitsprozess. Historisch ist auch die Verwendung des Begriffs zur Bezeichnung des ansteckenden Zustands von Aussätzigen. Etymologisch ist siech, das mit engl. sick für 'krank' fast lautgleich ist, verwandt mit Seuche und Sucht.

In der Vergangenheit (11. bis 18. Jh.) hat man Dahinsiechende in Siechenhäusern (auch Kottenhäuser, Gutleutehäuser) zusammengefasst, da man – zum Teil zu Recht – eine Ansteckung befürchtete.

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