Siedlung Höhenblick

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Siedlung Höhenblick, Straße Höhenblick

Die Siedlung Höhenblick ist eine unter Denkmalschutz stehende Siedlung in Frankfurt-Ginnheim des "Neuen Frankfurt" aus den Jahren 1926 bis 1927.

Die Siedlung Höhenblick wurde nach Plan von Ernst May durch die AG für kleine Wohnungen am Ginheimer Hang gebaut. Sie umfasst etwa 100 dreigeschossige Einfamilienhäuser in Ziegelbauweise mit Flachdach und betonten Kopfbauten. Architekten waren Ernst May und Carl-Hermann Rudloff, die gärtnerische Gestaltung mit Dachterrassen und Gartenparzellen verantwortete Max Bromme.

Die Siedlung umfasst die Häuser Fuchshohl 31–57, 32–52, 61-73 sowie Kurhessenstraße 123–134 sowie Höhenblick 2–50, 3-37.

Ernst May hatte die Siedlung so angelegt, dass sie sich gleichmäßig zur Nidda senkt.

Der eigentlichen Siedlung ist eine zweigeschossige Doppelhausreihe vorgelagert. Um einen Neubau in dieser Reihe entstand 2008 ein Rechtsstreit, der letztlich vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) entschieden wurde. Nachdem der Abriss und Neubau eines dieser Häuser bekannt wurde und sich ein Nachbarschaftsstreit darum entwickelte, entschied die Denkmalschutzbehörde, auch diese Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Dennoch erteilte die Stadt Frankfurt die Abrissgenehmigung. Der VGH entschied, dass lediglich die Denkmalschutzbehörde, nicht die Nachbarn klageberechtigt seien und wiesen die Klage gegen den Abriss ab.

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinz Schomann, Volker Rödel, Heike Kaiser: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main. Überarbeitete 2. Auflage, limitierte Sonderauflage aus Anlass der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7973-0576-1, S. 524-530.

Weblinks[Bearbeiten]

50.147458.65394Koordinaten: 50° 8′ 51″ N, 8° 39′ 14″ O