Siegfried Bärsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Siegfried Bärsch (* 14. Februar 1920 in Frankenberg; † 1. September 2008 in Köln) war ein deutscher Politiker der SPD.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Bärsch studierte nach dem Abitur 1938 und dem Arbeitsdienst während des Zweiten Weltkriegs Medizin an der Universität Halle und der Universität Leipzig und promovierte zum Dr. med. Er wurde zwischenzeitlich mehrfach als Truppenmediziner dienstverpflichtet.

1945 arbeitete Bärsch zunächst an der Universitätsklinik in Halle. 1948 ging er wegen politischer Repressalien nach Westdeutschland und ließ sich in Bremen als Arzt mit eigener Praxis nieder. Nebenberuflich war er seit 1948 Redakteur einer politischen Wochenzeitung in Bremen.

Politik[Bearbeiten]

Bärsch trat 1945 in Halle an der Saale der SPD bei. Als Gegner der Zwangsvereinigung mit der KPD zur SED trat er 1946 wieder aus. 1948 trat er in Bremen erneut der SPD bei und wurde 1949 stellvertretender Landesvorsitzender der bremischen Sozialdemokraten.

Bärsch gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis 1961 an. Er wurde stets im Wahlkreis Bremen-West direkt gewählt.

Er war der letzte noch lebende Abgeordnete, der 1949 in den Bundestag gewählt wurde.

Literatur[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Gerald Wiemers: Siegfried Bärsch: 14. Febr. 1920 in Frankenberg – 1. Sept. 2008 in Köln. In Freiheit und Recht, Dezember 2008/3+4, S. 14 (PDF; 781 kB)