Siemens-Reiniger-Werke

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Die Siemens-Reiniger-Werke AG (SRW) entstand 1932 durch die Zusammenlegung von Reiniger, Gebbert & Schall (Erlangen), der Phönix AG (Rudolstadt) und der Siemens-Reiniger-Veifa mbH (Berlin). Im Zuge dieser Neuorganisation wurde nahezu die gesamte Fabrikation elektromedizinischer Erzeugnisse der Siemens & Halske AG von Berlin nach Erlangen verlegt.

Die Zentralverwaltung der Siemens-Reiniger-Werke folgte 1943 von Berlin nach Erlangen, da in Berlin wegen des Krieges kein geordnetes Arbeiten mehr möglich war. Erlangen hingegen genoss den Status einer Lazarettstadt und blieb von größeren Zerstörungen verschont. 1947 wurde der Gesamtsitz der SRW nach Erlangen verlegt und mit dem Bau eines neuen Röntgenwerkes begonnen, da die Phönix Röntgenröhren AG in Thüringen von den Russen enteignet und zum Volkseigenen Betrieb erklärt worden war.

Die Vertriebsorganisation im Inland, die schwer unter dem Krieg gelitten hatte, wurde rasch wieder aufgebaut. Auch im Ausland, insbesondere in Südamerika, wurde ein ausgedehntes Vertriebsnetz geschaffen, nachdem die ausländischen Geschäftsstellen wegen des Krieges verloren gegangen waren.

Zum 1. Oktober 1966 wurde das gesamte Geschäft der Siemens & Halske AG, der Siemens-Schuckert-Werke und der SRW in die Siemens AG überführt. Der medizintechnische Bereich firmierte nun unter dem Namen „Siemens AG, Wernerwerk für medizinische Technik“. Im Zuge einer allgemeinen Umstrukturierung wurde das Wernerwerk 1969 in „Siemens Unternehmensbereich Medizintechnik – UB Med“, 2001 in „Siemens Medical Solutions“ und 2008 in "Siemens Sector Healthcare" umbenannt.

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