Siersburg

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49.3686111111116.6786111111111Koordinaten: 49° 22′ 7″ N, 6° 40′ 43″ O

Siersburg
Ortswappen Siersburg
Fläche: 9,49 km²
Einwohner: 4508 (4. Apr. 2007)
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 66780
Vorwahl: 06835
Siersburg (Saarland)
Siersburg

Lage von Siersburg in Saarland

Turm der Siersburg

Siersburg ist ein Ortsteil der Gemeinde Rehlingen-Siersburg und Sitz der Gemeindeverwaltung. Siersburg liegt am Ufer der Nied, einem Zufluss der Saar und ist Teil des Landkreises Saarlouis im Saarland. Der Ort hat eine Fläche von 949 ha und 4508 Einwohner (Stand: 4. April 2007).

Geschichte[Bearbeiten]

Siersburg ist durch den Zusammenschluss der Orte Büren (Biren[1]), Itzbach und Siersdorf (Siirsdroff [1]) am 1. April 1937 entstanden. Namensgeber für den neuen Ort war die gleichnamige Burganlage, die vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut wurde.

Bis Ende 1973 war Siersburg eine eigenständige Gemeinde. Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Siersburg am 1. Januar 1974 ein Ortsteil der Gemeinde Rehlingen[2], die später in Rehlingen-Siersburg umbenannt wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Burgfest[Bearbeiten]

Seit 1968 findet jeden Sommer auf dem Plateau der Siersburg – meistens im Juli – das Festival „Burgfest“ statt. Organisator des Burgfestes ist die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) Siersburg.

Ortsansichten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Sachbuch[Bearbeiten]

  • Guido Müller: Die Einwohner von Rehlingen und Siersburg vor 1850. Quellen zur Genealogie im Landkreis Saarlouis und angrenzenden Gebieten Band 3. Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis e. V., Selbstverlag

Belletristik[Bearbeiten]

  • Barbara Mansion: Mord auf der Siersburg. ASARO Verlag, Ottersberg 2003, ISBN 3-934625-32-0

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geoplatt (Version vom 13. November 2007 im Internet Archive)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 807.