Signale nach London

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Filmdaten
Deutscher Titel Signale nach London
Originaltitel Lloyd’s of London
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch, Französisch
Erscheinungsjahr 1936
Länge 118 Minuten
Stab
Regie Henry King
Drehbuch Ernest Pascal,
Walter Ferris, nach einer Geschichte von Curtis Kenyon
Produktion Kenneth Macgowan
Musik R. H. Bassett,
David Buttolph,
Cyril J. Mockridge
Kamera Bert Glennon
Schnitt Barbara McLean
Besetzung

Signale nach London (Original: Lloyd’s of London) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Henry King mit Tyrone Power aus dem Jahr 1936.

Handlung[Bearbeiten]

Jonathan Blake ist seit seiner Kindheit mit Horatio Nelson befreundet. Während Letzterer Karriere bei der britischen Marine macht, wird Blake ein Angestellter der Versicherungsgesellschaft Lloyd’s of London. Eines Tages lernt er Lady Elizabeth Stacy kennen und lieben, als er sie von Calais aus über den Ärmelkanal nach England begleitet. Die attraktive Dame ist jedoch mit dem verschwenderischen Lord Everett Stacy verheiratet.

Als Nelsons Kriegsflotte 1805 gegen Napoleon Bonaparte in den Krieg zieht, aber ein einflussreicher Lord die Hälfte der Flotte als Begleitschutz für seine Handelsschiffe einfordert, bittet Nelson Blake um Unterstützung. Blake verkündet daraufhin fälschlicherweise, dass Nelson die Franzosen bei Trafalgar geschlagen habe, weshalb Nelson nicht länger die Handelsschiffe beschützen, sondern stattdessen mit all seinen Schiffen gegen die französische Flotte ziehen kann.

Als sich Blake und Lady Elizabeth wiedersehen und sich dabei näherkommen, werden sie von Lord Stacy ertappt, der nicht zögert und auf Blake schießt. Nelson wird unterdessen in einer Seeschlacht tödlich verletzt. Während Blake von Lady Elizabeth, die sich von ihrem Ehemann scheiden lässt, gesund gepflegt wird, erreicht sie die Nachricht, dass Nelson tatsächlich bei Trafalgar gesiegt hat. Als Blake vom Fenster aus den Trauerzug für Nelson sieht, gedenkt er wehmütig ihrer langjährigen Freundschaft.

Hintergrund[Bearbeiten]

Mit seiner ersten Hauptrolle als Jonathan Blake in Signale nach London schaffte Tyrone Power seinen Durchbruch in Hollywood und war fortan einer der wichtigsten Stars von 20th Century Fox.

Der Film feierte am 25. November 1936 seine Premiere im Astor Theatre in New York und kam am 29. Januar 1937 in die US-amerikanischen Kinos.

Kritik[Bearbeiten]

„20th Century Fox’ Signale nach London, […], ist ein ansprechendes Filmdrama voller authentischer Details des georgianischen Englands […]. Als vitaler Jonathan Blake spielt Tyrone Power eine weit vielschichtigere Rolle als jene, die er bisher auf der Leinwand hatte. Er ist großartig, was schiere Action und die Charakterzeichnung betrifft.“

The New York Times[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film erhielt zwei Oscar-Nominierungen in den Kategorien Bestes Szenenbild und Bester Schnitt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Twentieth Century-Fox’s Lloyds of London, […], is a pleasing photoplay, crammed with authentic detail of the Georgian England […]. As the vital Jonathan Blake, Tyrone Power Jr. plays a much more varied role than any he has had previously for the screen. Where sheer action and character delineation are concerned, he is excellent.", vgl. nytimes.com