Signatur (Kartografie)
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Eine Signatur in der Kartografie ist ein normiertes, verallgemeinerndes Zeichen zur kartografischen Darstellung von Erscheinungen der Erdoberfläche oder anderer Himmelskörper. Man verwendet diese standardisierten Zeichen in Landkarten und thematischen Karten, wenn das darzustellende Objekt für den jeweiligen Kartenmaßstab zu klein ist.
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[Bearbeiten] Grundlagen
Signaturen werden nur gesetzt, wenn die damit charakterisierten Oberflächen (bzw. ihre Erscheinungsformen) durch Vermessung im Gelände, durch Begehung, Luftbilder oder andere Datenerfassungssysteme aufgenommen sind.
Generell werden Signaturen unterteilt in
Bekannte Beispiele für Punktsignaturen sind die Dreiecke, Kreise (etwa 0,5 mm groß) oder Punkte für Vermessungs- oder Höhenpunkte, zusätzlich mit Kreuz für Kirche, oder die selbsterklärenden Zeichen für Berghütte, Wegweiser, Denkmal und auffällige Bäume. Mit speziellen Linienstrukturen und Schraffuren werden beispielsweise Böschungen, die Ränder von Steinbrüchen oder steile Flussufer dargestellt.
Flächen mit besonderer einheitlicher Ausprägung werden rasterförmig oder durch passende Farbgebung z.B. für Waldgebiete, Buschwerk oder Moore, für Äcker, Weingärten, Wiesen oder Friedhöfe dargestellt.
[Bearbeiten] Seekarte
Die Zeichen in den Seekarten sind durch die IHO international genormt.
Papierkarte
In Papierkarten werden Seezeichen nach der Internationalen Karte 1 (Int-1) dargestellt.
Elektronische Seekarte
In der elektronischen Seekarte (ECDIS) werden die Seezeichen nach der internationalen Norm S-52 (Symbole) und S-57 (Objektkatalog) dargestellt.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Ogrissek (Hrsg.): ABC Kartenkunde. Brockhaus Verlag, Leipzig 1983

