Silberteich
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| Silberteich | |||||||||
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| Die Nordseite des Silberteichs | |||||||||
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| Geographische Lage | 51° 43′ 27″ N, 10° 34′ 53″ O51.72416666666710.581388888889Koordinaten: 51° 43′ 27″ N, 10° 34′ 53″ O | ||||||||
| Daten Bauwerk | |||||||||
| Bauzeit: | 18. Jahrhundert | ||||||||
| Höhe des Absperrbauwerks: | 15 m | ||||||||
| Daten Stausee | |||||||||
| Stauseelänge: | 400 m | ||||||||
Der Silberteich liegt am Oberlauf des Brunnenbach zwischen Braunlage und Sankt Andreasberg. Ursprünglich hieß er „Andreasberger Teich“ oder „Brunnenbacher Teich“. Der heutige Name wurde erst in jüngerer Zeit gewählt, um diesen Ort als touristisches Ziel herauszustellen.
Er wurde Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt, um die umliegenden Erzgruben mit Wasserkraft zu versorgen. Auch die Anlagen des Braunlager Blaufarbenwerks (an gleicher Stelle heute die „Waldmühle“) bezogen ihre Energie aus dem Stausee.
Der Teich ist etwa 400 m lang und sein Damm etwa 15 m hoch. Das Material zum Bau des Dammes stammt aus dem am Westufer in direkter Nähe des Dammes gelegenen Steinbruch.
Über die Dammkrone führt der Sankt Andreasberger Fußstieg hinweg, der Braunlage einst mit Sankt Andreasberg auf kürzestem Weg verband. Mittlerweile wurde jedoch der direkte Weg von der Waldgaststätte „Rinderstall“ an der Oder hinauf zum Silberteich durch die Nationalparkverwaltung weitgehend zerstört, so dass heute ein mehr als doppelt so langer Umweg für dieses Teilstück in Kauf genommen werden muss.
Nachdem es im November 1760 starke Schneefälle im Harz gab, setzte im Dezember starkes Tauwetter ein. In der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember 1760 konnte das noch junge Dammbauwerk die Wassermassen nicht mehr halten. Der Damm brach und die Wasserflut ergoss sich über das Brunnenbachstal. Vor der Brunnenbachsmühle staute sich das Wasser, da mitgerissene Äste und Bäume eine Barriere bildeten. Die Wassermassen suchten einen neuen Durchbruch und rissen die Brunnenbachsmühle mit sich. Mehrere Menschen kamen bei der Überschwemmung ums Leben. Nach dem Wiederaufbau wurde der Silberteich bis etwa 1900 auch der „Neue Teich“ genannt.
Heute ist der Teich Teil eines Naturschutzgebietes. Am Ostufer führt ein Weg am Wasser entlang. Ansonsten wurden die Wege vom Wasser fern gehalten, um eine Ruhezone für Flora und Fauna zu schaffen.

