Silingen

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Dieser Artikel behandelt den ostgermanischen Teilstamm der Vandalen; für die Angehörigen des Corps Silingia Breslau zu Köln siehe dort.
411: Aufteilung der Iberischen Halbinsel zwischen Alanen, Sueben, Asdingen (Nordwesten) und Silingen (Süden), der Nordosten blieb zunächst römisch

Die Silingen (auch Silinger, Sillingen, lateinisch Silingae) waren ein ostgermanischer Teilstamm der Vandalen, der auf dem Gebiet des heutigen Schlesien siedelte. Möglicherweise leitet sich der Name Schlesien von den Silingen ab. Gemeinsam mit den vandalischen Asdingen fielen die Silingen 406 in Gallien ein. Sie zogen weiter nach Spanien und ließen sich dort in der Provinz Baetica (etwa das heutige Andalusien) nieder. Nach entscheidenden Niederlagen in Kämpfen mit den Westgoten unterstellten sich die verbliebenen Reste der Silingen den Königen der Asdingen. Unter Führung Geiserichs zogen sie gemeinsam mit Asdingen und Alanen nach Afrika und errichteten dort das bis 533 bestehende Reich der Vandalen.

Literatur[Bearbeiten]

Volker Bierbrauer, Helmut CastritiusWandalen. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 33, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2006, ISBN 978-3-11-018388-7, S. 168–217.