Seide (Film)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Seide |
| Originaltitel | Silk |
| Produktionsland | Kanada, Frankreich, Italien, Großbritannien, Japan |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2007 |
| Länge | 110 Minuten |
| Stab | |
| Regie | François Girard |
| Drehbuch | François Girard Michael Golding |
| Produktion | Niv Fichman Nadine Luque Domenico Procacci Sonoko Sakai |
| Musik | Ryuichi Sakamoto |
| Kamera | Alain Dostie |
| Schnitt | Pia Di Ciaula |
| Besetzung | |
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Seide ist ein international produziertes Filmdrama aus dem Jahr 2007. Regie führte François Girard, der gemeinsam mit Michael Golding das Drehbuch anhand des gleichnamigen Romans von Alessandro Baricco schrieb.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Die Handlung spielt im 19. Jahrhundert. Der junge Herve Joncour heiratet die schöne Helene. Als eine Epidemie die von ihm für gewöhnlich geschmuggelten afrikanischen Seidenspinner vernichtet, reist er nach Japan, um eine neue Bezugsquelle zu finden. Dort trifft er auf den lokalen Adeligen Hara Jubei und ein bezauberndes Mädchen.
Joncour erhält von Jubei die Raupen, die er nach Frankreich bringt. Die Qualität der neuen Seide führt sein Heimatdorf zu großem Wohlstand. Bei seinem nächsten Besuch in Japan wird Joncour nicht mehr als Fremder behandelt, wird in die Gesellschaft des Dorfes eingeführt und erfährt mehr von der mystisch anmutenden Frau des Adligen. Bei einem Bad erhält er von dieser eine Nachricht, die er in Frankreich übersetzen lässt und die ihn trotz widriger Umstände zurück nach Japan zieht.
In der Region des japanischen Dorfes herrscht Krieg und Joncour wird von Jubei fort geschickt ohne das Mädchen erneut zu Gesicht zu bekommen. Widerwillig verlässt er Japan.
Herve bekommt eines Tages einen Brief auf Japanisch, den er jedoch nicht öffnet. Nach dem frühen Tod seiner Frau erfährt er, dass den Brief nicht seine japanische Geliebte verfasste, sondern Helene ihm darin ihre unendliche Liebe bezeugte.
[Bearbeiten] Kritiken
Todd McCarthy schrieb in der Zeitschrift Variety vom 13. September 2007, der Film sei zum Einschlafen langweilig („is a snooze“). Er sei „gedankenlos“, „öde“ und zum Schluss „blödsinnig“; die Romanverfilmung weise weder Leben noch Energie auf. Die „fade“ Darstellung von Keira Knightley bestehe weitgehend aus Begrüßungs- und Abschiedsszenen.[1]
[Bearbeiten] Hintergründe
Der Film wurde in verschiedenen Orten in Italien, in Japan, in Toronto und in Kidderminster (England) gedreht.[2] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 20 Millionen US-Dollar.[3] Der Film hatte seine Weltpremiere am 11. September 2007 auf dem Toronto International Film Festival 2007. Am 14. September begannen die Vorführungen in den ausgewählten Kinos der USA.[4]
[Bearbeiten] Weblinks
- Seide in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Sammlung von Kritiken zu Seide bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Gesammelte Zeitungskritiken zu Seide auf Metacritic.com (englisch)