Simeon Toribio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Simeon Toribio (Simeon Galvez Toribio; * 3. September 1905 auf Bohol; † 5. Juni 1969) war ein philippinischer Leichtathlet. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1932 die Bronzemedaille im Hochsprung.

Toribio trat 1928 in Amsterdam erstmals bei Olympischen Spielen an. Der US-Amerikaner Bob King gewann mit 1,94 Meter, dahinter platzierten sich vier Springer mit 1,91 Meter, Toribio wurde nach Stechen Vierter. 1932 in Los Angeles übersprangen vier Athleten 1,97 Meter, das Stechen gewann der Kanadier Duncan McNaughton, Toribio belegte den dritten Platz. Toribio war auch vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin dabei. Mit übersprungenen 1,85 Meter platzierte er sich zusammen mit anderen Springern auf Rang 12.

Toribio gewann fünfmal den Hochsprungwettbewerb bei den Fernost-Meisterschaften. Nach seiner sportlichen Karriere wurde Toribio Rechtsanwalt. Von 1941 bis 1953 vertrat er den zweiten Distrikt seiner Heimatinsel Bohol im philippinischen Repräsentantenhaus. Das Cong. Simeon G. Toribio Memorial Hospital in Carmen erinnert an Toribio.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896–1996 Track and Field Athletics. Berlin 1999, publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e.V.

Weblinks[Bearbeiten]