Simmern (Westerwald)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Westerwaldkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Montabaur | |
| Höhe: | 290 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,08 km² | |
| Einwohner: |
1.426 (31. Dez. 2010)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 157 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56337 | |
| Vorwahl: | 02620 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 43 071 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Konrad-Adenauer-Platz 8 56410 Montabaur |
|
| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Jörg Haseneier (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Simmern im Westerwaldkreis | ||
Simmern ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Die Gemeinde liegt im Westerwald östlich von Koblenz am Rande des Naturpark Nassau. Das Dorf ist geprägt von Landwirtschaft und Pendlern zum nahen Oberzentrum Koblenz.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Neuhäusel, Koblenz, Hillscheid, Eitelborn, Urbar, Vallendar, Kadenbach
[Bearbeiten] Geschichte
Simmern wurde im Jahre 1198 als Sevenburnen erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1803 gehörte es zum Kurfürstentum Trier, Amt Ehrenbreitstein. Durch den Reichsdeputationshauptschluss gelangte Simmern mit dem Amt Ehrenbreitstein zum Fürstentum, bzw. ab 1806 Herzogtum Nassau und wurde 1816 dem Amt Montabaur zugeteilt. 1866 folgte der Übergang zum Königreich Preußen (ab 1867 im Unterwesterwaldkreis). Simmern gehört seit 1946 zum Land Rheinland-Pfalz und seit 1974 zum neu gebildeten Westerwaldkreis.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Simmern besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:
| SPD | CDU | FBG | Gesamt | |
| 2009 | 5 | 9 | 2 | 16 Sitze |
| 2004 | 4 | 9 | 3 | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: Der Wellenpfahl mit den sieben Wellenzinnen weist auf den Ortsnamen Simmern hin, dessen ursprünglicher Name Sevenburnen als „sieben Quellen, Brunnen, Wasserbehälter“ gedeutet werden kann. Das rote Balkenkreuz verweist auf die Zugehörigkeit Simmerns zum Kurfürstentum Trier bis 1803 und der goldene Löwe in Blau desgleichen zum Herzogtum Nassau von 1815 bis 1866.
[Bearbeiten] Partnerschaften
Simmern führt eine Partnerschaft mit dem ungarischen Páhi.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Musik
Es gibt drei musizierende Vereine im Ort: der Männergesangverein Apollonia, der im Jahr 1962 gegründet wurde, der Kirchenchor St. Rochus und der Musikverein, der seit 1930 besteht.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
- Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Höhr-Grenzhausen an der A 48 etwa neun Kilometer entfernt.
- Der nächstgelegene Bahnhof ist in Koblenz an der Rechten Rheinstrecke.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Simmern
- Ortsgemeinde Simmern auf den Seiten der Verbandsgemeinde Montabaur
Boden | Daubach | Eitelborn | Gackenbach | Girod | Görgeshausen | Großholbach | Heilberscheid | Heiligenroth | Holler | Horbach | Hübingen | Kadenbach | Montabaur | Nentershausen | Neuhäusel | Niederelbert | Niedererbach | Nomborn | Oberelbert | Ruppach-Goldhausen | Simmern | Stahlhofen | Untershausen | Welschneudorf
