Simmertopf
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Ein Simmertopf (von simmern) ist ein doppelwandiger Topf zur schonenden Erwärmung hitzeempfindlicher Zutaten und Speisen wie Milch, Schokolade, Glasuren, Eierstich oder Zabaione im Wasserbad. Der Raum zwischen Außen- und Innenwand wird zu etwa einem Drittel der Höhe mit Wasser gefüllt, die Innenwand hat somit keinen direkten Kontakt mit der Wärmequelle. Dadurch erreicht sie nirgends eine Temperatur über 100 °C (dem Siedepunkt des Wassers), unabhängig von der Wärmequelle. Ein Anbrennen oder Überkochen wird somit im Simmertopf unmöglich.[1]
Eine weitere Ausführung besitzt eine an den Zwischenraum angeschlossene, abnehmbare Pfeife (Pfeiftopf), die das Kochen des dazwischen befindlichen Wassers anzeigt.
Einzelnachweis[Bearbeiten]
- ↑ Patentanmeldung DE19817086A1: Simmertopf. Angemeldet am 17. April 1998, veröffentlicht am 21. Oktober 1999, Anmelder: BSW Bayerische Stahlgeschirr-Werke GmbH, Erfinder: Thomas Münzner, Rudolf Reichert.