Simon Birch

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Filmdaten
Deutscher Titel Simon Birch
Originaltitel Simon Birch
Produktionsland USA, Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 113 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Mark Steven Johnson
Drehbuch Mark Steven Johnson
John Irving (Roman)
Produktion Roger Birnbaum
Laurence Mark
Musik Marc Shaiman
Kamera Aaron E. Schneider
Schnitt David Finfer
Besetzung

Simon Birch ist eine filmische Tragikomödie aus dem Jahr 1998, die auf dem Roman Owen Meany (A Prayer for Owen Meany) des amerikanischen Schriftstellers John Irving basiert. Der Film lief in Deutschland manchmal auch unter den Titeln Über Gürteltiere, Simon und mich oder Simon Birch – Ein kleiner Held und sein außergewöhnliches Schicksal und Simon Birch – Kleiner Held ganz groß!

Handlung[Bearbeiten]

Der Film beginnt 1964. Simon Birch ist ein kleinwüchsiger Junge, der von seiner Umgebung, darunter auch von seinen Eltern, nicht ernst genommen wird. Er wird verspottet und herumgestoßen. Dennoch ist er der festen Überzeugung, dass Gott ihn so gemacht habe, wie er ist, damit er eines Tages eine Heldentat vollbringe.

Nur in Joe Wenteworth, einem Nachbarsjungen, der ebenfalls introvertiert ist, findet Simon einen Freund, mit dem er durch die Wälder streifen und Abenteuer erleben kann. Die Identität Joes Vaters kennt nur Rebecca, seine Mutter, die sie aber nie preisgibt.

Eines Tages trifft Simon beim Baseballspiel den Ball, der dann Joes Mutter Rebecca trifft, die infolgedessen verstirbt. Die beiden Jungen beginnen daraufhin, das Leben zu hinterfragen, und einen Sinn darin zu entdecken.

Zusammen machen sie sich unter anderem auf die Suche nach Joes Vater und erst im Laufe der Zeit erkennen die beiden, dass es Schicksal war, dass sich die beiden kennen und mögen gelernt haben, und müssen am Ende sogar ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellen, als Simon bei der Rettung von Pfadfinderkindern sein Leben verliert, aber seine Bestimmung erfüllt.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Gedreht mit einem Budget von 20 Millionen US-Dollar an Schauplätzen in Kanada, versucht der Film zu vermitteln, dass nicht die Körpergröße wichtig ist, um ein Held zu sein, sondern dass innere Kraft und Größe nötig ist, um vieles bewirken zu können. Auch werden Themen wie Schicksal, Toleranz oder Gleichberechtigung behandelt.

Eine ähnliche Story haben auch der amerikanische Spielfilm The Mighty – Gemeinsam sind sie stark und der deutsche Film Die Blechtrommel.

Die Rolle von Joes Mutter, die im Film Ashley Judd übernahm, hätte zunächst Sandra Bullock verkörpern sollen.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Cinema bezeichnete den Film als „anrührend mit liebenswerten Figuren“ und als „bittersüße Außenseiter-Story“.[1]

Filmpreise[Bearbeiten]

Auszeichnungen

Nominierung

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik auf cinema.de