Simon Fourcade

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Simon Fourcade Biathlon
Simon Fourcade 2010
Verband FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 25. April 1984
Geburtsort Perpignan
Karriere
Beruf Sportsoldat
Verein Villard de Lans Ski Club
Trainer Siegfried Mazet
Aufnahme in den
Nationalkader
2001
Debüt im Weltcup 2004
Weltcupsiege 1 (Staffel)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
SWM-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 4 × Gold 4 × Silber 0 × Bronze
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2009 Pyeongchang Mixed-Staffel
Silber 2012 Ruhpolding Einzel
IBU Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2008 Haute Maurienne Sprint
Gold 2008 Haute Maurienne Verfolgung
Gold 2008 Haute Maurienne Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Silber 2002 Ridnaun Sprint
Gold 2003 Koscielsko Einzel
Silber 2004 Haute Maurienne Einzel
Gold 2004 Haute Maurienne Sprint
Gold 2004 Haute Maurienne Verfolgung
Silber 2005 Kontiolahti Sprint
Gold 2005 Kontiolahti Verfolgung
Silber 2005 Kontiolahti Staffel
Weltcup-Bilanz
Gesamtweltcup 7. (2009/2010)
letzte Änderung: 3. April 2010

Simon Fourcade (* 25. April 1984 in Perpignan) ist ein französischer Biathlet.

Simon Fourcade betreibt seit 1998 Biathlonsport und gehört seit 2001 dem französischen Nationalkader an. Der Sportsoldat aus Villard-de-Lans startet für den Villard de Lans Ski Club. Er ist der ältere Bruder von Martin Fourcade.

Schon als Junior war Fourcade äußerst erfolgreich. 2003 in Kościelisko gewann er den Titel im Einzel, 2004 in Haute Maurienne im Sprint und der Verfolgung, jeweils vor dem späteren Staffelolympiasieger Michael Rösch und 2005 bei der Verfolgung in Kontiolahti. Hinzu kommen weitere vier Vizejuniorenweltmeistertitel zwischen 2002 und 2005.

Im Weltcup wurde er erstmals beim Finale der Saison 2003/04 am Holmenkollen in Oslo eingesetzt. Nach einem 54. Rang im Sprint lief er während der Verfolgung auf den 27. Rang vor. Bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin wurde er im Einzelwettbewerb eingesetzt, wo er 31. wurde. Seine erste Weltmeisterschaft erlebt er 2007 in Antholz. Nach einem 37. Platz im Sprint und einem 25. in der Verfolgung erreichte Fourcade mit den beiden achten Plätzen im Einzel und im Massenstart seine bis dahin besten Einzelplatzierungen überhaupt. Der erste Podestplatz gelang Fourcade am 1. März 2007, als er im Einzelrennen in Lahti hinter seinem Landsmann Raphaël Poirée den zweiten Platz belegte. Im Winter 2007/08 lief der Franzose zehn Mal unter die besten Zehn und beendete die Saison als 17. Die darauffolgende Saison 2008/2009 wurde noch erfolgreicher für Fourcade. Zum Auftakt in Östersund konnte er mit Platz3 im Sprint zum zweiten Mal aufs Siegerpodest laufen. Neben zahlreichen weiteren Platzierungen unter den ersten Zehn bei den Weltcup-Veranstaltungen wurde die WM in Pyeongchang zum Höhepunkt der Saison. Simon Fourcade gewann die Goldmedaille mit der französischen Mixed-Staffel und konnte in allen Rennen die Top 10 erreichen. Im Gesamtweltcup belegte er am Ende der Saison Rang 15. Fourcade nahm 2010 in Vancouver erneut an den Olympischen Winterspielen teil. Sein bestes Resultat war Rang 14 im Massenstart. In der Weltcup-Gesamtwertung lag Fourcade am Ende seiner bislang besten Saison auf Platz sieben.

[Bearbeiten] Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 2 2
2. Platz 2 2 1 2 7
3. Platz 1 1 4 6
Top 10 7 14 13 8 26 68
Punkteränge 15 39 33 21 30 138
Starts 20 64 40 23 30 177
Stand: 16. Januar 2012

[Bearbeiten] Weblinks

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