Simon McBurney

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Simon Montagu McBurney, OBE, (* 25. August 1957 in Cambridge) ist ein britischer Film- und Theaterschauspieler, Autor und Theaterregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Simon McBurney ist der Sohn des amerikanischen Archäologen und Akademikers Charles Brian Montagu McBurney und der Sekretärin Anne Francis Edmondstone Charles. McBurney studierte zunächst englische Literatur an der Cambridge University und erlernte dann das Theaterspiel an der École Jacques Lecoq in Paris. Seit seiner Teenagerzeit ist er einer der besten Freunde von Emma Thompson.

1983 gründete er mit Annabel Arden und Marcello Magni das Théâtre de Complicité. Es ist ein Tourneetheater, das mit dem Einsatz von multimedialen Techniken (Musik, Film, Dia, Tonband), körperbetonter Darstellung im Sinne Lecoqs und philosophischen Ausführungen internationale Bekanntheit erlangen konnte. Mehrere Inszenierungen wurden auch in Spielfilmen umgesetzt wie etwa Mnemonic (1999) und The Elephant Vanishes (2003).

2002 führte er die Regie in Bertolt Brechts Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui. Es wurde Ende 2002 am Theater der New Yorker Pace University mit Al Pacino in der Hauptrolle aufgeführt.

McBurney Lebensgefährtin ist die australische Schauspielerin Jacqueline McKenzie.

Theaterproduktionen[Bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Wildermann, Patrick: Bitte schnell was trinken. In: Der Tagesspiegel, 21. Oktober 2008, S. 22