Simon Preston

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Simon Preston (* 4. August 1938 in Bournemouth, England) ist ein englischer Organist, Dirigent und Komponist.

Als Jugendlicher war Preston Chorsänger am King’s College in Cambridge und erlernte während dieser Zeit das Orgelspiel bei Hugh McClean und C. H. Trevor. Als das King's College Stipendiate für Orgelschüler anbot, bewarb sich Preston um ein Stipendium und kehrte, als er das Stipendium erhielt, an das King’s College zurück, und blieb dort fünf Jahre. Während dieser Zeit arbeitete er mit dem Organisten David Willcocks zusammen.

Ab 1962 war er Zweiter Organist der Westminster Abbey, gab 1967 dieses Amt auf, um 1970 zur Christ Church (Oxford) zu wechseln. Hier spielte er bis 1981, um in diesem Jahr wieder zur Westminster Abbey als Organist und Chorleiter zurückzukehren. Doch schon im Jahre 1987 gab er seinen Posten in London wieder auf, um eine internationale Konzertkarriere zu beginnen, die er bis heute fortsetzt.

Simon Preston spielt jedoch nicht nur Orgel, sondern komponierte auch einige Werke für dieses Instrument. Eine seiner berühmtesten Schöpfungen ist wahrscheinlich sein Alleluyas, welches er im Stil des französischen Komponisten Olivier Messiaen schrieb.

Im Jahr 2009 wurde Preston für seine Verdienste um die klassische Musik (for services to Classical Music) zum Commander of the Order of the British Empire (CBE) ernannt.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatOrder of the British Empire: Commanders of the Order of the British Empire. BBC News, abgerufen am 3. Februar 2013 (PDF; 327 kB, englisch).

Weblinks[Bearbeiten]