Simon Quaglio

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Simon Quaglio (* 23. Oktober 1795 in München; † 8. März 1878 in München) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er war als Landschaftsmaler, Bühnenmaler, Bühnenbildner und Lithograf tätig. Er entstammte der Künstlerfamilie Quaglio.

Leben[Bearbeiten]

Quaglio, Sohn von Giuseppe Quaglio, war Schüler seines Vaters und seines Bruders Michael Angelo der Ältere (1778–1815) und wurde 1814 Hoftheatermaler in München. In den Anfangsjahren arbeitete er eng mit seinem Vater zusammen und übernahm nach dessen Tod (1828) die Oberleitung des Dekorationswesens. Seit 1839 verwandte Quaglio als erster in Deutschland neben gemalten auch gebaute Dekorationen. 1840 reiste er zu Studienzwecken nach Paris und brachte als Verbesserung der Bühnentechnik das dreiwandige geschlossene Bühnenzimmer mit. Quaglio schuf rund 100 Gesamtentwürfe, unter anderem die Bühnenbilder für die Zauberflöte (1818), den Tannhäuser (1855) und den Lohengrin (1858). Daneben wirkte er als Landschafts-, Architekturmaler und Zeichner.

Er war der Vater von Angelo Quaglio II und Julius Quaglio.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]