Simonida

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Königin Simonida, Gemahlin von König Stefan Uroš II. Milutin, Fresko im Narthex von Gračanica, 1322.

Simonida Nemanjić (serbisch-kyrillisch Симонида Немањић, geborene Simonis Palaiologina; * 1294; † 1340) war die vierte Ehefrau des Königs von Raszien, Stefan Uroš II. Milutin. Sie war die Tochter des Byzantinischen Kaisers Andronikos II. Palaiologos und Yolande (Irene) von Montferrat.

Nach Ausarbeiten eines Friedensvertrages zwischen dem serbischen König Milutin und dem Byzantinischen Kaiser Andronikos II. im Jahre 1299 gab dieser ihm seine Tochter Simonida. Sie sollte den ewigen Frieden zwischen den zwei Staaten besiegeln. Sie war für ihre Schönheit bekannt und ist bis heute in einem Fresko im Kloster Gračanica dargestellt. Simonida starb 1340 als Nonne. In der serbischen Tradition ist Simonida als eine Figur von Reinheit und Schönheit überliefert.

Der Asteroid (1675) Simonida ist vom serbischen Astronom Milorad B. Protić nach ihr benannt worden.

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