Simrishamn

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Dieser Artikel behandelt den Ort Simrishamn; für die schwedische Gemeinde Simrishamn siehe Simrishamn (Gemeinde).
Simrishamn
Wappen fehlt
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Simrishamn (Schweden)
Simrishamn
Simrishamn
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Skåne län
Historische Provinz (landskap): Schonen
Gemeinde (kommun): Simrishamn
Koordinaten: 55° 33′ N, 14° 21′ O55.55416666666714.35Koordinaten: 55° 33′ N, 14° 21′ O
Einwohner: 6.527 (31. Dezember 2010)[1]
Fläche: 4,49 km²
Bevölkerungsdichte: 1.454 Einwohner je km²
Die Straße Rådmansgatan mit ortstypischer Bebauung
Kirche
Hafen

Simrishamn ist ein Ort (tätort) in der südschwedischen Provinz Skåne län und der historischen Provinz Schonen, an der Ostsee gelegen.

Der Name der Hafenstadt leitet sich von den Worten simris für Springquelle oder wasserreiche Fläche und hamn für Hafen ab. Von hier gibt es eine Fährverbindung nach Allinge-Sandvig auf der dänischen Insel Bornholm. Simrishamn ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Anfänglich war Simrishamn ein kleines Fischerdorf zur Versorgung der östlich gelegenen Stadt Tumathorp (heute Östra Tommarp). Es gehörte wie die gesamte Region zu Dänemark. In der Heimskringla wird berichtet, wie der Norweger Sigurd Jorslafare 1123 nach Simrishamn (Svimvaros) segelte, um danach die Stadt Tumathorp zu plündern.

Die Kirche St. Nicolai wird schon in einer Urkunde von 1161 erwähnt und ist seit dieser Zeit ein Richtpunkt für die Schifffahrt. Nach einem großen Stadtbrand in Tumathorp gewann Simrishamn, das damals Simmershavn hieß, immer mehr an Bedeutung. In der Regierungszeit von Christian IV. blühte der Ort auf, doch 1655 wurden große Teile der Bevölkerung von der Pest niedergestreckt.

Durch den Frieden von Roskilde kam Simrishamn zusammen mit Schonen und anderen Gebieten zu Schweden. Noch bis in die 1980er-Jahre hatte die Stadt Schwedens größte Fischereiflotte, doch heute wird diese durch Fangauflagen und Mangel an Fisch stark beeinträchtigt.

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Simrishamn – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Quellen

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare
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