Simulcast

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Seiten Simulcast und Simulcast-Verfahren überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. Itu (Diskussion) 21:54, 28. Jul. 2012 (CEST)
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Simulcast [ˈsɪmjʊlˌkɑːst] (von englisch simultaneous ‚gleichzeitig‘ und broadcast ‚senden‘) steht für eine Simultanübertragung desselben Inhaltes über mehrere Rundfunkwege.

So ist z.B. dasselbe Programm der ARD terrestrisch digital über Antenne und Satellit empfangbar. Zudem kommen digitale und analoge Übertragungen in vielen Kabelnetzen sowie im Internet als Stream. Dabei unterscheidet sich das Ergebnis nur durch eine leichte Verzögerung, da bei einem Senden über Satelliten ein längerer Weg zurückgelegt werden muss (ca. ¼ Sekunde) und beim Digitalfernsehen auch noch eine (manchmal noch längere) Zeit für das Umwandeln des digitalen Fernsehsignals in das Fernsehbild hinzukommt.

Durch die Digitalisierung des Fernsehprogramms sind die terrestrischen Ausstrahlungen über analoge Wege bereits weggefallen (siehe das „Überallfernsehen“ DVB-T). Die analoge Satellitenausstrahlung ist am 30. April 2012 eingestellt worden. Dabei blieb die analoge Qualität auf allen Wegen nahezu gleich und überstieg nie die in PAL festgelegten Werte. Erst mit HDTV änderte sich das, da hier ein Kanal im hochauflösenden Format ausgestrahlt wird.

Früher gab es auch Simulcast-Sendungen mit Übertragung desselben Programmes über Fernsehen und Rundfunk. Videorekorder mit „Simulcast“-Schalter konnten dann parallel zu dem Fernsehbild das (bessere) Tonsignal, welches über UKW-Rundfunk ausgestrahlt wurde, auf den HiFi-Tonspuren aufzeichnen.

Der Begriff Simulcast wird auch im Hörfunk verwendet. Beispielsweise ist der Deutschlandfunk in vielen Gegenden Deutschlands sowohl auf UKW, Mittelwelle und Langwelle als auch auf Digitalradio DAB zu hören.

HD-Simulcast[Bearbeiten]

Der Begriff HD-Simulcast wird für die parallele Ausstrahlung eines Fernsehprogramms in unterschiedlicher Qualitätsstufe, nämlich HDTV und SDTV, verwendet. Damit gewähren die Rundfunkanstalten, sofern beim Zuschauer keine HD-Empfangsmöglichkeit vorhanden sein sollte, dass das Programm beim Zuschauer mit ihren bis dato vorhandenen Gerätschaften empfangen werden kann.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://fkt.schiele-schoen.de/117/9759/20609489/Pionierarbeit_im_HD_Simulcast_Betrieb.html (pdf) FKT. 2006. Abgerufen am 8. April 2013.

Siehe auch[Bearbeiten]