Sinnesmodalität

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In der Sinnesphysiologie bezeichnet man als Sinnesmodalität die Empfindungskomplexe wie Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Die Erregungen durch physikochemische Reize werden durch Nervenfasern in spezifischen Nervenbahnen bis an die für die Auslösung der Empfindung zuständigen Hinrnneuronengruppen geleitet.[1] Einfach ausgedrückt gibt es reservierte Übertragungskanäle (Kommunikationskanäle), die jeweils festgelegte bestimmte Adressen im Gehirn haben.

Es wird ferner nach Ayres unterschieden in:[2]

Entscheidend für die Zuordnung zu einer Modalität ist nach dem von Johannes Müller formulierten Gesetz der spezifischen Sinnesenergien nicht der Reiz selbst, sondern das Sinnesorgan, mit dem er wahrgenommen wird. Innerhalb einer Modalität unterscheidet man verschiedene Qualitäten (z. B. stechender oder übler Geruch; Rot- und Grünsehen).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neuro- Und Sinnesphysiologie. Springer DE, 2006, ISBN 978-3-540-25700-4, S. 183–.
  2. Sensorische Verarbeitungsstörung: Theorie und Therapie der sensorischen Integration. Schulz-Kirchner Verlag GmbH, 2005, ISBN 978-3-8248-0748-2, S. 35–.