Sirenia

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Dieser Artikel behandelt die Band Sirenia. Für die Tiere der biologischen Ordnung Sirenia, siehe Seekühe.
Sirenia
Allgemeine Informationen
Genre(s) Gothic Metal, Dark Metal
Gründung 2001
Website http://www.sirenia.no/
Gründungsmitglieder
Morten Veland
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Morten Veland
Jonathan Perez (seit 2003)
Gitarre
Michael S. Krumins (seit 2008)
Gesang
Ailyn (seit 2008)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Fabienne Gondamin (2002)
Gesang
Jan Kenneth Barkved (Session 2002)
Pete Johansen (Session 2002)
Gesang, Gitarre
Kristian Gundersen (2001–2004)
Hans Henrik Varland (Session)
Geige
Anne Verdot (Session 2003)
Schlagzeug
Roland Navratil (Tour)
Gesang
Henriette Bordvik (2002–2005)
Gesang
Monika Pedersen (2006–2007)
Gitarre
Bjørnar Landa (2006–2008)

Sirenia ist eine Metalband aus Norwegen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gitarrist und Songschreiber Morten Veland auf dem Norway Rock Festival 2009

Als Songschreiber Morten Veland bei Tristania ausstieg, weil seine Vorstellungen nicht mehr auf Zustimmung stießen, gründete er 2001 Sirenia.

Die aktuelle Sängerin Ailyn auf dem Global East Rock Festival 2010

Am 5. November 2007 gab die Band bekannt, dass Monika Pedersen nicht länger als Sängerin dabei sein wird. Als Ersatz wurde am 9. April 2008 die spanische Sängerin Ailyn vorgestellt. Der Gitarrist Bjørnar Landa wurde am 20. Mai 2008 von Michael S. Krumins abgelöst.

2010 veröffentlichte Morten Veland ein Album mit seinem Soloprojekt Mortemia, bei dem er alle Instrumente spielt und singt.[1]

Stil[Bearbeiten]

Ihre Musik ist eine Kombination aus Gothic Metal und Symphonic Metal, mit Elementen aus Klassik und Death Metal. Bemerkenswert dabei ist, dass Bandgründer Veland fast alle Instrumente selbst eingespielt, sowie die Texte selbst verfasst hat.

Auffällig ist die melancholische Atmosphäre, die gezeichnet ist durch tiefe Growls in Kombination mit stimmungsvollem weiblichen Gesang. Die Texte befassen sich mit Leid, Tod und menschlichen Abgründen.

Während sich die ersten beiden Alben mit ihren ausladenden Chorpassagen und der immer wieder melodieführenden Geige stilistisch in der Tradition von Tristanias Beyond the veil befinden, unterscheidet sich das Album Nine Destinies And A Downfall stark von den beiden Vorgängern. Nun steht der weibliche Gesang deutlich im Vordergrund und nur noch in wenigen Liedern kommen längere Growlpassagen vor. Die Lieder sind allesamt sehr eingängig und klar nach Strophe-Refrain-Schemata aufgebaut, die Metal-Elemente wurden deutlich zu Gunsten sehr eingängiger Riffs zurückgenommen.

Durch seinen Stil und die Tatsache, dass das Album zwecks Steigerung der Bekanntheit auch als limitierte Auflage mit Poster erschien, stellt es eine Abkehr vom klassischen, komplexen Stil Velands hin zu eher simpel aufgebautem, mainstream-orientiertem Symphonic Metal dar, was bei manchen Rezensenten negative Reaktionen hervorrief.[2] Das Album Perils of the Deep Blue vom Juni 2013 hingegen erhielt durch seinen härteren Klang, seine größere musikalische Vielfalt und die besser entwickelte Gesangstimme von Ailyn ausgesprochen positive Kritiken. [3][4]

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Nine Destinies and a Downfall
  DE 54 26.03.2007 (1 Wo.) [5]
  CH 85 11.03.2007 (1 Wo.) [6]
The 13th Floor
  DE 87 09.02.2009 (1 Wo.) [5]
  CH 67 08.02.2009 (1 Wo.) [6]
The Enigma of Life
  DE 73 04.02.2011 (… Wo.) [5]
  CH 53 06.02.2011 (… Wo.) [6]
Perils of the Deep Blue
  DE 50 12.07.2013 (… Wo.) [5]
  CH 43 14.07.2013 (… Wo.) [6]
[5] [6]

Alben[Bearbeiten]

  • 2002: At Sixes and Sevens
  • 2004: An Elixir For Existence
  • 2007: Nine Destinies and a Downfall
  • 2009: The 13th Floor
  • 2011: The Enigma of Life
  • 2013: Perils of the Deep Blue

EPs[Bearbeiten]

  • 2004: Sirenian Shores

Videos[Bearbeiten]

  • 2006: My Mind’s Eye
  • 2007: The Other Side
  • 2008: The Path to Decay
  • 2011: The End of it All
  • 2013: Seven Widows Weep

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sirenia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=14141
  2. Kritik auf Harder Heavy vom 4. Februar 2011. Abgerufen am 25. Juni 2013.
  3. Kritik auf stormbringer.at vom 20. Juni 2013. Abgerufen am 25. Juni 2013.
  4. Kritik auf CD Starts vom 28. Juni 2013. Abgerufen am 2. Juli 2013.
  5. a b c d e musicline.de: Sirenia in den deutschen Albumcharts (zugegriffen am 14. März 2009)
  6. a b c d e hitparade.ch: Sirenia in der Schweizer Hitparade (zugegriffen am 14. März 2009)