Skiathos
| Gemeinde Skiathos Δήμος Σκιάθου (Σκιάθος) |
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Griechenland | |
| Region: | Thessalien | |
| Regionalbezirk: | Sporaden | |
| Geographische Koordinaten: | 39° 10′ N, 23° 27′ O39.16523.45Koordinaten: 39° 10′ N, 23° 27′ O | |
| Fläche: | 49,898 km² | |
| Einwohner: | 5.788 (2010[1]) | |
| Bevölkerungsdichte: | 116,00 Ew./km² | |
| Sitz: | Skiathos | |
| LAU-1-Code-Nr.: | ||
| Gemeindebezirke: | 1 Gemeindebezirk | |
| Ortschaften: | 1 Ortschaft | |
| Website: | www.skiathos.gr/ | |
| Lage in der Region Thessalien | ||
Skiathos (griechisch Σκιάθος (f. sg)) ist eine griechische Insel der Nördlichen Sporaden. Zusammen mit einigen umliegenden unbewohnten Inseln bildet Skiathos eine Gemeinde in der Region Thessalien. Hier befindet sich das Kloster Evangelistria.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Skiathos ist etwa 4 km östlich des Piliongebirgszuges und 15 km nordöstlich von Euböa gelegen. Die Insel Skopelos liegt etwa 8 km östlich.
Bei einer Länge von etwa 11 km und einer Breite von etwa 5 km beträgt die Fläche 47,33 km²[2]. Damit ist Skiathos die viertgrößte und zugleich kleinste bewohnte Insel der Nördlichen Sporaden. Sie wird gebildet durch einen bis auf 433 m[3] ansteigenden, zum Teil bewaldeten Bergzug namens Mytikas.
Typische Produkte von Skiathos sind Oliven und Wein.
[Bearbeiten] Gemeinde Skiathos
Nach der Volkszählung von 2001[4] zählt die Gemeinde 6160 Einwohner, die sich auf folgende Dörfer und Siedlungen verteilen.
- Skiathos (Σκίαθος (f. sg)), 4.988 Einwohner
- Achladias (Αχλαδιάς (m. sg.)), 77 Einwohner
- Zorbades (Ζορμπάδες (m. pl.), 35 Einwohner
- Kalyvia (Καλύβια (n. pl.)), 179 Einwohner
- Kanapitsa (Καναπίτσα (f. sg)), 86 Einwohner
- Katsaros (Κατσαρός (m. sg.)), 87 Einwohner
- Kolios (Κολιός (m. sg.)), 95 Einwohner
- Koukounaries (Κουκουναριές (f. pl.)), Maratha (Μάραθα (n. pl.)), 126 Einwohner
- Moni Evangelistria (Μονή Ευαγγελιστρία (f. sg)), 42 Einwohner
- Xanemos (Ξάνεμος (m. sg.)), Ambelia (Αμπέλια (n. pl.)), 195 Einwohner
- Platanias (Πλατανιάς (m. sg.)), 91 Einwohner
- Troullos (Τρούλλος (m. sg.)), 159 Einwohner
[Bearbeiten] Geschichte
Skiathos wurde bei den maritimen Operationen der Perserkriege häufig erwähnt, schloss sich dem Attischen Seebund an und blieb unter Athens Hegemonie, bis dieses seine Unabhängigkeit verlor.
Philipp II. von Makedonien zerstörte die Stadt Skiathos 300 v. Chr.
Ab dem 4. Jahrhundert n.Chr. bis zum Ende des byzantinischen Reiches lag die Insel in dessen Herrschaftsbereich.
[Bearbeiten] Verkehr
Der Flughafen Alexandros Papadiamantis, welcher auf der Insel liegt, ist für seine nur 1700 m lange Landebahn und den dadurch erzwungenen niedrigen Anflug über See bekannt. Es bestehen Flugverbindungen mit Düsseldorf, Wien und Zürich sowie mit weiteren europäischen Städten (u.a. Amsterdam, Kopenhagen, London, Oslo und Stockholm).
Fährverbindungen bestehen u.a. mit Volos und Thessaloniki.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
Der Schriftsteller Alexandros Papadiamantis (1851–1911) wurde auf Skiathos geboren. Unter anderem schrieb er das Buch Die Mörderin, das auch in Deutschland erschienen ist. Die Hauptstraße in Skiathos-Stadt und der Flughafen sind nach ihm benannt.
[Bearbeiten] Sonstiges
Skiathos war einer der Drehorte des 2008 uraufgeführten Films Mamma Mia!. Z.B. wurde die Hafenszene im alten Hafen von Skiathos-Stadt gedreht.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Die Einwohnerzahlen stammen aus einer Broschüre des griechischen Innenministeriums vom Mai 2010 anlässlich der Verwaltungsreform nach dem ‚Kallikratis-Gesetz‘: Elliniki Dimokratia, Ypourgeio Esoterikon, Apokendrosis ke Ilektronikis Diakyvernisis: "Programma Kallikratis," Systasi, syngrotisi Dimon, Periferion ke Apokendromenon Diikiseon gia ti Nea Architektoniki tis Aftodiikisis ke tis Apokendromenis Diikisis, Athen 2010.
- ↑ Flora Sporadum, Universität Patras Fachbereich Biologie, Seite 6 (.pdf 5,0 MB), griechisch [1]
- ↑ Flora Sporadum, Universität Patras Fachbereich Biologie, Seite 7 (.pdf 5,0 MB), griechisch [2]
- ↑ Nationaler Statistischer Dienst Griechenlands (ΕΣΥΕ) nach Volkszählung 2001, S. 243 (PDF, 1.009 kb)