Skip-Bo

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Go-tisch.png


Skip-Bo
Skip-boDeck.jpg
Daten zum Spiel
Verlag The Skip-bo Company (1967),
International Games (1980),
Amigo (1987),
Mattel (1992)
Erscheinungsjahr 1967, 1980, 1987, 1992
Art Kartenspiel
Mitspieler 2 bis 6
Dauer 30 Minuten
Alter ab 8 Jahren

Bei Skip-Bo (auch Pass auf oder Asse raus) handelt es sich um ein Kartenspiel mit 144 Zahlenkarten sowie 18 Skip-Bo-Jokern für zwei bis sechs Spieler.

Geschichte[Bearbeiten]

Skip-Bo ist eine kommerzielle Version des klassischen Kartenspiels Spite and Malice. Skip-Bo wurde 1967 von Hazel Bowman in Texas produziert (The Skip-bo Company). International Games kaufte 1980 die Rechte am Spiel. Später wurde International Games von Mattel aufgekauft. 1987 erschien eine deutsche Version von Amigo und 1992 eine weitere deutsche Version von Mattel.

Spielregeln[Bearbeiten]

1. Jeder Spieler bekommt einen Stoß Karten. Bei zwei bis vier Spielern erhält jeder Spieler einen Kartenstapel mit 30 Karten, bei 5 oder 6 Spielern enthält jeder Kartenstapel 20 Karten. Die restlichen Karten werden in die Mitte des Tisches gelegt, diese dienen dann als Stapel zum Ziehen.

2. Der erste Spieler zieht 5 Karten. Wenn er dies getan hat, kann er die erste Karte des Spielerstapels ablegen.

3. Wenn eine dieser Karten eine 1 oder eine Skip-Bo Karte (Joker, kann für alle Zahlen eingesetzt werden, es dürfen auch mehrere Joker gleichzeitig an einem Stapel verwendet werden). Wenn der Spieler keine passende Karte mehr hat, muss er eine Karte auf einen seiner Hilfsstapel legen. Man darf maximal 4 solche Stapeln besitzen. Der nächste Spieler setzt das Spiel fort.

Erreicht ein Stapel die Zahl 12, wird dieser auf die Seite geräumt, und wenn der Kartenstapel nur mehr sehr wenige, oder keine Karten enthält werden die Karten neu gemischt.

Besondere Spielsituationen[Bearbeiten]

1.) Zu früh gezogen:

a) Sollte ein Spieler eine Karte legen, die anderen Mitspieler bemerken, dass der Spieler nicht an der Reihe ist, darf er die gezogenen Karten nicht zurücklegen. Wenn er danach an der Reihe ist, darf er keine neuen Karten mehr aufnehmen

b) Sollten dies jedoch die Übrigen Spieler nicht bemerken, bevor der Spieler die Runde beendet hat, ist der nächste Spieler links an der Reihe. Die dazwischen gelegen Spieler werden übersprungen.

2.) Zu viele Karten gezogen

Zieht ein Spieler eine oder mehrere Karten zu viel, muss er diese unter dem Spielerstapel legen.

Spielziel[Bearbeiten]

Ziel des Spiels ist es, als erster seinen Kartenstapel abzulegen. Dazu nutzt man seine Handkarten inklusive einiger Joker sowie die Vorlagen der anderen Mitspieler.

Weblinks[Bearbeiten]