Sklerenchym

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Schematik einer Sklerenchymzelle aus Knolle von Dahlia variabilis.

Als Sklerenchym bezeichnet man ein Festigungsgewebe bei Pflanzen. Es tritt meist als Schicht um ein Leitbündel auf. Sklerenchymzellen bilden sekundär verdickte, meistens verholzte Zellwände aus. Diese sind oft mit Lignin verstärkt, durch dessen Einlagerungen die Zellen sterben. Es kann zum Beispiel als Schicht, um ein in der Regel junges Leitbündel, in einem Spross auftreten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Sklerenchymarten

[Bearbeiten] Sklereide

Hauptartikel Steinzellen

Sklereiden, auch isodiametrische Sklerenchymzellen genannt, sind kürzere und meist stumpfe Festigungszellen, welche druckfeste Hüllen von Steinfrüchten und Nüssen bilden. Sie kommen aber auch in Rinden, Borken und im Fruchtfleisch von z.B. Birnen vor. Die Zellwände sind stark verdickt, was nur einen geringen Lumen im Zellinneren zulässt. Dennoch sind die Zellen über Tüpfelkanäle mit den Nachbarzellen verbunden.

[Bearbeiten] Sklerenchymfasern

Prosenchymatische Sklerenchymfasern werden im Xylem als Holzfasern bezeichnet. Befinden sich die Sklerenchymfasern im sekundärem Phloem, werden sie auch Bastfasern genannt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Eckehart J. Jäger, Stefanie Neumann, Erich Ohmann: Botanik. 5. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-8274-2357-3. 

Siehe auch: Kollenchym

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