Sky Captain and the World of Tomorrow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel: Sky Captain and the World of Tomorrow
Originaltitel: Sky Captain and the World of Tomorrow
Produktionsland: USA, UK, Italien
Erscheinungsjahr: 2004
Länge: 106 Minuten
Originalsprache: Englisch, Deutsch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Kerry Conran
Drehbuch: Kerry Conran
Produktion: John Avnet, Sadie Frost, Jude Law, Marsha Oglesby
Musik: Edward Shearmur
Kamera: Eric Adkins
Schnitt: Sabrina Plisco
Besetzung

Sky Captain and the World of Tomorrow ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Kerry Conran und wurde 2004 gedreht.

Der Film wurde komplett im sog. Bluescreen-Verfahren gedreht, in welchem nicht mehr in Kulissen, sondern vor gleichmäßig blauen bzw. grünen Wänden gefilmt wird, und der gewünschte Hintergrund später digital ins Bild kopiert wird.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Im Jahr 1939 einer alternativen Realität werden weltweit berühmte Wissenschaftler bei mysteriösen Anschlägen entführt. Riesige Roboter legen ganze Städte in Schutt und Asche. Die Roboter scheinen dabei allerdings immer Technologie und Bauteile zu stehlen. Eine Reporterin des Chronicle, Polly Perkins ermittelt in New York die Hintergründe. Sie trifft auf das Fliegerass Sky Captain und bald darauf machen sich beide gemeinsam daran, die Hintergründe zu untersuchen und die Wissenschaftler zu retten. Hilfe bekommen beide hierbei durch Captain Franky Cook. Doch während die Jagd nach den Wissenschaftlern das ungleiche Duo um die ganze Welt führt, planen böse Mächte bereits die Vernichtung des gesamten Planeten. Ein mysteriöser Dr. Totenkopf steht im Zentrum der Geschehnisse. Er plante einst den Exodus der Menschheit und kreierte dafür eine riesige Rakete, deren Start die Erde vernichten wird. Der Countdown läuft, und nur Sky Captain und Polly Perkins können die Welt retten. Inzwischen landen Polly und Sky Captain auf Totenkopfs Insel und entdecken, dass eine geheimnisvolle Frau die Insel von Dr. Totenkopf verwaltet.

Polly und Sky Captain finden das Labor von Dr. Totenkopf. Sie stellen fest, dass dieser seit rund zwanzig Jahren tot ist (sein letzter Tagebucheintrag datiert 1918), ein Roboter führt aber seinen Plan zur Zerstörung des Planeten fort. Polly und Sky Captain zerstören in letzter Sekunde seine Rakete und retten damit die Welt.

[Bearbeiten] Trivia

  • Laurence Olivier, 1989 verstorben, wurde für diesen Film komplett digital zurück ins Leben gerufen.
  • Alle Fahrzeuge, Ortschaften und Geräte, welche in dem Film auftreten, sind komplett digital (keine Kulissen, Modelle oder reale Bilder).
  • Der Satz „Nichts will ich als ein schlankes Schiff und den weisenden Stern in der Höh'“, den Jude Law im Flugzeug auf der Suche nach Rana spricht, stammt aus dem Gedicht „Sea Fever“ von John Masefield.
  • Die Kostüme der Darsteller sind dem Trenchcoat-Zeitalter der 40er Jahre nachempfunden.
  • Bei dem Flugzeug von Sky Captain handelt es sich um eine Curtiss P-40, ein Flugzeug, das vor allem als Jagdbomber während des zweiten Weltkrieges eingesetzt wurde. Dieser Flugzeugtyp wurde 1938 in den Dienst der U.S. Air Force gestellt und 1958 aus dem aktiven Dienst ausgemustert.
  • Bei Kosten von 70 Millionen Dollar spielte der Film weltweit nur 57.9 Millionen Dollar wieder ein. Der Film blieb daher weit hinter den Erwartungen des Studios zurück.
  • Der Film ist im Pulp-Genre angelegt, er besitzt unter anderem viele Anspielungen auf andere bekannte Werke aus dem Genre.
  • Die Maschinen und Fahrzeuge wurden an dem Design älterer Filme wie zum Beispiel Flash Gordon oder Buck Rogers angelehnt.
  • Regisseur Kerry Conran ließ sich bei Sky Captain and the World of Tomorrow stark von Norman Bel Geddes, einem Industriedesigner aus den 30er Jahren, inspirieren. So entwarf Norman Bel Geddes unter anderem auch ein Luftschiff, das von Chicago nach London fliegen sollte.

[Bearbeiten] Kritiken

  • Sky Captain and the World of Tomorrow ist sogar noch unterhaltsamer, als der Titel erahnen lässt. Er ... erinnert mich daran, wie ich zum ersten Mal Jäger des verlorenen Schatzes sah.“ (Roger Ebert)
  • „Gute Effekte, schlechte Charaktere und eine Story, die in den Fünfzigern begeistert hätte, heute aber fehl am Platz ist und einfach nur nervt.“ (New York Times)


[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen