Skyliners Frankfurt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fraport Skyliners
Skyliners Logo
Gegründet 1999
Halle Fraport Arena
(5.002 Plätze)
Homepage www.fraport-skyliners.de
Geschäftsführer Thomas Kunz
Geschäftsführer Gunnar Wöbke
Trainer Gordon Herbert
Liga BBL (Herren)

2013/14: 11. Platz

  Pro B (2.Herren)

2013/14: 4. Platz

Farben Blau, Weiß
Trikotfarben
Kit shorts.svg
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Kit shorts.svg
Auswärts
Erfolge
Deutscher Meister
2004
Deutscher Pokalsieger
2000

Die Skyliners Frankfurt (Fraport Skyliners) sind ein deutscher Basketballverein aus Frankfurt am Main. Die Mannschaft spielt seit ihrer Gründung 1999 in der Basketball-Bundesliga (BBL). Dabei wurde die Bundesligalizenz des TV Tatami Rhöndorf übernommen. Ab der Saison 2000/2001 bis September 2005 hieß das Team Opel Skyliners, danach Deutsche Bank Skyliners. Seit der Saison 2011/2012 tritt der Club unter dem Namen Fraport Skyliners an. Bereits in der ersten Spielzeit wurde der Pokalsieg errungen. Der größte Erfolg war der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 2004. Außerdem nahm die Mannschaft in ihrer Geschichte an den internationalen Wettbewerben Saporta Cup, ULEB Euroleague und ULEB Cup teil.
Veteran und bekanntester Spieler ist der siebenmalige All-Star und Nationalspieler Pascal Roller, der bereits im Gründungsjahr für die Skyliners auflief und mit einem Jahr Auslandsaufenthalt bis zu seinem Karriereende 2011 beim Team blieb.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Die Frankfurter Skyline inspirierte Namen und Logo bei der Gründung des Teams.

Der damalige Manager und ehemalige Spieler des TV Tatami Rhöndorf, Dr. Gunnar Wöbke, organisierte 1999 den Umzug seines Teams aus dem rheinischen Bad Honnef an den Main. Es war von Anfang an erklärtes Ziel, in einer großen Halle im Umfeld einer Großstadt zu spielen, um nach absehbarer Zeit eine Spitzenmannschaft in der BBL und in Europa zu werden. Dies erschien den Verantwortlichen und Geldgebern in Bad Honnef nicht möglich[1]. Nachdem verschiedene Umzugsvarianten der Tatami Dragons – unter anderem nach Köln – durch die Medien gegangen waren, gab die Frankfurter Sportdezernentin Sylvia Schenk den Standortwechsel im Mai 1999 offiziell bekannt[2]. Die Lizenz für den Spielbetrieb liegt bei der SKYLINERS GmbH. Sie wurde vom geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Gunnar Wöbke zusammen mit dem Bad Honnefer Geschäftsmann Franz-Ludwig Solzbacher und dem Kronberger Unternehmer Thomas Kunz gegründet[3] und übernahm die Rhöndorfer Lizenz 1999. Solzbacher blieb danach zusätzlich zu seinem Engagement in Frankfurt Mäzen des TV Rhöndorf, der mit der gekauften Zweitligalizenz[4] aus Ludwigsburg den Abstieg in die Regionalliga verhinderte. Nach einem erneuten nicht wahrgenommenen Aufstieg profitierten die Köln 99ers von der Bundesligalizenz. Kunz ist außerdem Mäzen des Skyliners-Kooperationspartners MTV Kronberg.

Vereinsnamen[Bearbeiten]

Unter dem ursprünglichen Namen SKYLINERS spielte die Mannschaft nur in seiner ersten Saison. Sie wurde in den Medien sowohl Skyliners, Skyliners Frankfurt als auch Frankfurt Skyliners genannt. Das Logo wurde in den Teamfarben gestaltet. Auf einem orangen Basketball steht eine blau stilisierte Frankfurter Skyline. Rechts unten ist der Schriftzug SKYLINERS zu lesen. Ab 2000 war der Autohersteller Opel der Haupt- und Namenssponsor. Im deutschen und europäischen Basketball ist Namenssponsoring üblich, um eine größere Werbereichweite zu erzielen. Der Verein wurde in OPEL Skyliners umbenannt. Am Logo wurde lediglich der Schriftzug geändert. Infolge der Krise des Autoherstellers kündigte Opel im Dezember 2004 das Ende des Sponsorings zum Sommer 2005 nach Ende der laufenden Saison an. Die Sponsorensuche und der Lizenzantrag bei der Basketball-Bundesliga gestalteten sich für den amtierenden Meister schwierig. Daraufhin wurde eine Verlängerung des Engagements von Opel um ein Jahr bis Ende Juni 2006 zu verringerten Bezügen kommuniziert. Es gab eine Ausstiegsoption, falls ein anderer Sponsor gefunden würde[5].

Während der Playoff-Finalserie gegen GHP Bamberg im Juni 2005 wurde bekanntgegeben, dass mit der Deutschen Bank dieser Sponsor gefunden worden war[6]. Seit Beginn der Saison 2005/2006 hieß das Team Deutsche Bank Skyliners. Das Logo wurde bei der Umbenennung erneut an den neuen Namen angepasst. Das Blau wurde aufgehellt, damit es farblich zum Logo des Namenssponsors passt. Die Silhouette wurde um die Hochhaustürme der Deutschen Bank ergänzt.

Die Partnerschaft mit der Deutsche Bank als Haupt- und Namenssponsor dauerte bis zum Ende der Saison 2010/2011. Während der Saison gab es zahlreiche Spekulationen um die Nachfolge - auch ein möglicher Rückzug in die zweite Liga wurde angedacht. Am 31. Mai wurde jedoch mit Fraport der neue Namenssponsor präsentiert[7], ab dem 1. Juli 2011 nennt sich der Verein Fraport Skyliners. Während der Sommerpause wurde das Logo erneut überarbeitet und modernisiert. Die Frankfurter Skyline wird nurmehr durch die Gestaltung der Buchstaben "LIN" symbolisiert, bei der Gestaltung der Linien auf dem Basketball wurde dezent das Logo der Fraport AG zitiert. Der Gesamteindruck soll bewusst an amerikanische Vorbilder aus dem Sportbereich erinnern.[8]

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten]

Wettbewerb Hauptrunde
Platz Bilanz*
Playoffs / Pokalrunde
1999/2000 Skyliners Frankfurt
BBL 3. 18–8 Halbfinale
Pokal Pokalsieger
Saporta Cup 2. 7–3 Achtelfinale
NEBL 12. 4–9
2000/2001 Opel Skyliners Frankfurt
BBL 8. 13–13 Viertelfinale
Pokal Halbfinale, 4. Platz
ULEB Euroleague 6. (D) 1–9
2001/2002 Opel Skyliners Frankfurt
BBL 1. 20–6 Halbfinale
Pokal Finale, 2. Platz
ULEB Euroleague 5. (B) 8–6
2002/2003 Opel Skyliners Frankfurt
BBL 7. 14–11 Viertelfinale
Pokal Viertelfinale
ULEB Cup 5. 3–7
2003/2004 Opel Skyliners Frankfurt
BBL 3. 19–11 Meister
Pokal Finale, 2. Platz
ULEB Cup 4. 6–4
2004/2005 Opel Skyliners Frankfurt
BBL 4. 19–11 Finale, 2. Platz
Pokal Halbfinale, 4. Platz
ULEB Euroleague 7. (C) 4–10
2005/2006 Deutsche Bank Skyliners
BBL 14. 10–20
Pokal Achtelfinale
ULEB Cup 6. 0–10
2006/2007 Deutsche Bank Skyliners
BBL 13. 15–19
Pokal Achtelfinale
2007/2008 Deutsche Bank Skyliners
BBL 6. 21-13 Halbfinale
Pokal Achtelfinale
ULEB Cup 6. 0–10
2008/2009 Deutsche Bank Skyliners
BBL 6. 21–13 Viertelfinale
Pokal 3. Platz
EuroChallenge 3.(G) 2-4 Achtelfinale
2009/2010 Deutsche Bank Skyliners
BBL 7. 21-13 Finale, 2. Platz
Pokal Finale, 2. Platz
2010/2011 Deutsche Bank Skyliners
BBL 2. 26–8 Halbfinale
Pokal 4. Platz
ULEB Eurocup Q. Qualifikationsrunde
EuroChallenge 3.(B) 3-3
2011/2012 Fraport Skyliners
(B), (C), (D) Gruppe; * Siege–Niederlagen

Die Skyliners knüpften in ihrer ersten Frankfurter Saison 1999/2000 an die sportlichen Erfolge der Tatami Dragons an. Die Mannschaft war komplett neu zusammengestellt worden. Von den erfolgreichen Rhöndorfer Spielern (3. Platz der Hauptrunde, Halbfinale Playoffs) waren neben der Co-Trainerin Daphne Bouzikou zwei Profis mit nach Frankfurt umgezogen: Alexander Frisch und Gary Collier. Unter dem Trainer Stefan Koch wurden die BBL-Platzierungen der Vorsaison erneut erreicht. Im Saporta Cup scheiterten die Skyliners im Achtelfinale am späteren Finalisten Kinder Bologna. In der Nordeuropäischen Basketballliga (NEBL) kam das Team nicht über den 12. Platz in der Hauptrunde hinaus. Die zahlreichen Spiele in vier Wettbewerben zehrten an der Substanz der Mannschaft[9]. Höhepunkt der Saison war der Pokalsieg in eigener Halle gegen das favorisierte Team des Titelverteidigers Alba Berlin, das zu dieser Zeit noch Serienmeister im deutschen Basketball war.

Mit neuem Namenssponsor starten die Opel Skyliners in der Saison 2000/2001 erstmals in der neu gegründeten ULEB Euroleague. Sie errangen lediglich einen Sieg. In der Bundesliga wurde die Playoff-Teilnahme mit dem achten Tabellenplatz nach zahlreichen Verletzungen erst spät gesichert. Dort verlor die Mannschaft in der ersten Runde gegen Alba Berlin. Trainer Stefan Koch trat nach der Saison zurück. Sein Nachfolger zur Saison 2001/2002 wurde Gordon Herbert. Das Team um Marcus Goree und Chad Austin wurde Erster der Hauptrunde und Vizepokalsieger. In den Playoffs wurde zuerst Brandt Hagen ausgeschaltet, doch im Halbfinale war erneut Alba Berlin der stärkere Kontrahent. Der Einzug in die Top 16 der Euroleague wurde trotz positiver Siegbilanz (8-6) knapp verpasst.

Nach der erfolgreichen Spielzeit konnten die Leistungsträger nicht gehalten werden. Ab der Saison 2002/2003 wurde eine junge Mannschaft mit der Zielsetzung aufgebaut, wenige Jahre später um die Meisterschaft mitspielen zu können. Das erste Jahr war durchwachsen. Nach dem siebten Hauptrundenplatz war ein weiteres Mal im Playoff-Viertelfinale der spätere Meister Alba Berlin eine Nummer zu groß für Frankfurt. Zur Saison 2003/2004 wurde die Mannschaft um wichtige Spieler wie Chris A. Williams und Tyrone Ellis ergänzt. Das Team wurde von Gordon Herbert insbesondere an der Defensive ausgerichtet. Der Lohn war der dritte Platz in der Abschlusstabelle der Bundesliga. Im Finale des BBL-Pokals unterlag das Team RheinEnergie Köln. Doch im nur eine Woche später beginnenden Playoff-Viertelfinale konnten sich die Skyliners nach fünf Partien gegen denselben Gegner durchsetzen. Auch die Telekom Baskets Bonn und GHP Bamberg unterlagen jeweils im fünften und entscheidenden Spiel. Am Ende feierten die Opel Skyliners am 13. Juni 2004 ihre erste deutsche Meisterschaft.

Nach diesem Erfolg war es der Trainer, der dem Management unbezahlbar wurde. Nach Gordon Herberts Abschied wurde ab der Saison 2004/2005 erstmals Murat Didin Coach der Hessen. Das Gesicht des Meisterteams blieb weitgehend erhalten, der Coach musste aber auf Mario Kasun verzichten, der in die NBA zu Orlando Magic wechselte. Didin richtete die Mannschaft deutlich offensiver aus. Nach einem durchwachsenen Saisonbeginn mit Abstimmungsproblemen rief die Mannschaft erst in der entscheidenden Saisonphase ihre volle Leistungsfähigkeit ab. Frankfurt wurde Vizemeister hinter GHP Bamberg. In der ULEB Euroleague konnten einige Achtungserfolge erzielt werden.

Die Saison 2005/2006 war die schwierigste der Skyliners. Im Vergleich zur Vorjahresmannschaft gab es nur eine geringe Fluktuation. Die ausgelaufenen Verträge von Chris Williams und Tyrone Ellis konnten jedoch nicht verlängert werden. Ihre Positionen wurden nur unzureichend nachbesetzt. Murat Didin war nach kurzfristiger Ankündigung als Trainer in die Türkei zurückgekehrt. Sein Nachfolger war der glücklose Ivan Sunara. Zu Saisonbeginn war Kavossy Franklin der einzige US-Amerikaner in der Mannschaft, während einige der Konkurrenten in dieser Spielzeit nach Änderung der Ausländerregelung fast ausschließlich mit ehemaligen US-College-Spielern antraten. Als der sportliche Erfolg ausgeblieben war und es zudem massives Verletzungspech gab, wurden zahlreiche Spieler nachverpflichtet. Auch der Trainerwechsel zu Charles Barton brachte nur eine geringfügige Verbesserung der Situation. Der Klassenerhalt wurde erst am letzten Spieltag gesichert. Im ULEB Cup wurde kein einziger Sieg errungen.

Pascal Roller, der bis 2011 vertraglich an die Skyliners gebunden ist, nutzte im Sommer 2006 seine Option, ein Jahr im Ausland zu spielen. Während der Saison 2006/2007 waren die Skyliners das erste Mal für keinen europäischen Wettbewerb qualifiziert. Den Skyliners wurde von der FIBA eine Wildcard für den FIBA EuroCup angeboten. Manager Gunnar Wöbke lehnte diese ab, da die Kaderplanungen für die Saison nicht mit den Regularien der FIBA vereinbar waren. Charles Barton stellte eine sehr athletische Mannschaft zusammen, die erfolgreich in die Saison startete. Seine Mannschaft war in den wichtigen Spielen der Rückrunde chancen- und emotionslos. Als die Qualifikation für die Playoffs nicht mehr möglich erschien, wurde er vorzeitig entlassen. Es kam erneut Murat Didin als Cheftrainer nach Frankfurt. Er nutze die verbliebenen Spiele um sich einen Überblick über das Leistungsvermögen der Spieler zu machen. Bis auf die Nachwuchsspieler in Doppellizenz blieben als einzige Stammspieler Jimmy McKinney und Nino Garris in Frankfurt.

Mit den für die Saison 2007/2008 zusammengestellten Spielern um den zurückgekehrten Mannschaftskapitän Pascal Roller soll wieder vermehrt auf Kontinuität im Team gesetzt werden. Mit Derrick Allen und Koko Archibong gelang die Verpflichtung von zwei bisherigen BBL-Topspielern. Die Skyliners erhielten eine Wildcard für die Teilnahme am ULEB Cup erhalten – es wurde ein weiteres Mal kein Sieg erzielt. Durch die Rekordserie von acht Spielen ohne Niederlage in Serie wurden die Playoffs der Basketball-Bundesliga vorzeitig erreicht. Im Viertelfinale wurden die Bayer Giants Leverkusen besiegt, für die das entscheidende fünfte Spiel der Serie gleichzeitig das letzte Spiel vor dem Umzug des Profiteams nach Düsseldorf und dem Neubeginn daheim in der Regionalliga war. Im Halbfinale wurden auch die Telekom Baskets Bonn aus ihrer Halle verabschiedet - jedoch unter umgekehrten Vorzeichen: Bonn zog in das Finale gegen Alba Berlin ein und nutzt seitdem die neue, vereinseigene Spielstätte Telekom Dome.

Während der Sommerpause wurde die Leistungsträger gehalten und die Mannschaft zudem gezielt verstärkt. So zeigte die Mannschaft in der Vorbereitung zur Saison 2008/2009 eine starke Frühform. Spielerausfälle während der Saison wurden durch vorerst befristete Nachverpflichtungen im Try-Out ausgeglichen. Diese Verträge wurden bis auf eine Ausnahme bis mindestens zum Ende der Saison verlängert. International wurde in der EuroChallenge die Gruppenphase erreicht, dort konnte man sich jedoch nicht gegen die stärkeren Konkurrenten durchsetzen. Während des starken Dezembers wurden die Skyliners von gegnerischen Trainern als Titelkandidat gehandelt. Die Mannschaft konnte diese Form jedoch nicht bewahren, da sich im großen Kader keine tragfähigen Strukturen herausgebildet hatten. Im Viertelfinale schied das Team gegen den späteren Meister EWE Baskets Oldenburg aus.

Als die Neuverpflichtungen zur Saison 2009/2010 bekannt wurden, prägte die Frankfurter Rundschau den Begriff Sparliners, da die Vita mehrerer neuer Spieler Einsparungen am Gehalt vermuten ließ. Auf der Position des Point Guards wurde jedoch investiert, so dass Kapitän Pascal Roller statt wie bisher einen Back-Up jetzt mit Aubrey Reese einen gleichwertigen Spieler mit unterschiedlichem Profil neben sich hatte. Murat Didin führte die Mannschaft bis ins Pokalfinale in der heimischen Ballsporthalle, wo man gegen den späteren Meister Bamberg unterlag. Am darauffolgenden Tag wurde Didin entlassen. Die Frankfurter Zeitungen kolportierten, dass er auch bei einem Pokalsieg hätte gehen müssen. Als Grund wurde Zweifel am Erreichen der Playoffs angegeben, da es Anzeichen gegeben habe, dass sich ein Einbruch wie in der Saison zuvor wiederholen hätte wiederholen können. Außerdem hätten regelmäßige Wechselgerüchte Didins zurück in die Türkei die Gespräche mit dem Namenssponsor Deutsche Bank belastet, da so unangemessener öffentlicher Druck aufgebaut worden sei. Als Nachfolger wurde Gordon Herbert präsentiert. Aufbauend auf der variablen und sehr sicheren Defense Didins gelang es ihm, mehr Struktur in das Angriffsspiel und eine ausgeprägtere Hierarchie in die Mannschaft zu bringen. Im Playoff-Viertelfinale wurde der hohe Favorit Alba Berlin leicht mit 3:1 Siegen ausgeschaltet. Gegen die Eisbären Bremerhaven musste die Mannschaft über die volle Distanz, bevor man im Finale erneut auf die Brose Baskets traf. Auch diese Serie ging über fünf Spiele, wobei sich Bamberg im letzten, entscheidenden Spiel zuhause durchsetzen konnte.

Trotz zweier Vize-Titel verlängerte die Deutsche Bank nicht den Vertrag als Namenssponsor, der bis Sommer 2011 gilt, sondern kündigte an, fortan lediglich noch als einer der Premiumpartner der Skyliners aufzutreten. So konnten mehrere Leistungsträger wie Derrick Allen, Seth Doliboa und Aubrey Reese nicht gehalten werden. Sie wurden erst spät in der Vorbereitungsphase erneut durch bis dahin in Deutschland unbekanntere Spieler ersetzt. Insgesamt neun Spieler mit befristeten Kurzzeitverträgen wurden eingesetzt. Diese wurden teilweise als Try-out, zur Überbrückung von Verletzungen sowie zur Sicherstellung der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit begründet[10][11]. Die Qualifikation für den Eurocup gegen Beşiktaş Cola Turka Istanbul misslang, so dass das Team in der EuroChallenge antrat. Trotz einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlage überstand die Mannschaft die erste Gruppenphase nicht. In der Bundesliga starteten die Skyliners stark und beendeten die Hinrunde ohne Heimniederlage auf dem zweiten Platz und qualifizierten sich so für den Pokalwettbewerb.

Erfolge[Bearbeiten]

DBB-Pokal
Die Skyliners qualifizierten sich bisher acht Mal für das Final Four Turnier, dabei wurde der Verein einmal Pokalsieger (2000) und je zweimal Vize-Pokalsieger (2004, 2010) und Dritter (2002, 2009), sowie dreimal Vierter (2001, 2005, 2011).
Die Skyliners besiegen im Pokalfinale in eigener Halle den damaligen Serienmeister Alba Berlin mit 76:68. Im Halbfinale hatte die Mannschaft mit SER Rhöndorf ausgerechnet das Team ausgeschaltet, mit dessen Lizenz das Management nach Frankfurt umgezogen war. (Kader)
Deutsche-Meisterschaft
Die Opel Skyliners setzen sich im Viertelfinale gegen RheinEnergie Köln mit 3 zu 2 Siegen durch. Die gleiche Bilanz war im Halbfinale zum Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn notwendig. Finalgegner war GHP Bamberg, das zuvor den Favoriten Alba Berlin ausgeschaltet hatte. Die Finalserie ging ebenfalls über die volle Distanz von fünf Spielen. In den ersten vier Partien siegte die Auswärtsmannschaft. Erst im fünften Spiel konnte sich die Heimmannschaft Opel Skyliners Frankfurt durchsetzen und die Meisterschaft sichern. (Kader)
  • Deutscher Vizemeister 2005
Im Viertelfinale wurden die Artland Dragons mit 3 zu 2 Siegen eliminiert. Im Halbfinale scheiterte Alba Berlin, das nur einen Sieg gegen die Opel Skyliners erreichte. Finalgegner war erneut Bamberg, welches das fünfte und entscheidende Spiel mit 68:64 Punkten für sich entscheiden konnte. (Kader)
  • Deutscher Vizemeister und Vizepokalsieger 2010
Fünf Jahre nach der Finalserie gegen Bamberg standen die Skyliners erneut in zwei nationalen Wettbewerben im Finale. Beide Male war der Gegner - wie damals - Bamberg. Das Pokalfinale, noch mit dem Trainer Murat Didin, der auch 2005 das Team trainierte, ging in eigener Halle mit 75:76 verloren. In der Meisterschaft - nun wieder mit dem Meistertrainer von 2004, Gordon Herbert - konnte das erste Auswärtsspiel in Bamberg geklaut werden, doch im zweiten Spiel in Frankfurt holte sich Bamberg den Heimvorteil zurück. In den restlichen Spielen setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch, so dass man am Ende erneut Bamberg unterlag. Tragische Figur im letzten Finalspiel war Pascal Roller, der bei der knappen Niederlage (72:70) am Ende des Spiels nur einen von zwei Freiwürfen verwandeln konnte. (Kader)

Das Team[Bearbeiten]

Kader 2013/2014[Bearbeiten]

Kader der FRAPORT SKYLINERS in der Saison 2013/2014
Achtung: Kaderangabe ist veraltet!
(aktuelle Saison: 2014/2015)
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Richie Williams 22.08.1987 1,78 m SC RASTA Vechta
7 DeutschlandDeutschland Konstantin Klein 21.05.1991 1,85 m II BiG Rockets Gotha
9 KanadaKanada Andy Rautins 02.11.1986 1,93 m NT Tulsa 66ers (USA)
10 DeutschlandDeutschland Max Merz 01.02.1994 1,83 m II Eintracht Frankfurt
23 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quantez Robertson 16.12.1984 1,88 m Auburn Tigers (USA)
33 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jarred DuBois 16.04.1990 1,90 m University of Utah (USA)
Forwards (SF, PF)
8 DeutschlandDeutschland Tim Oldenburg 16.06.1992 2,02 m II Eintracht Frankfurt/Oberursel
12 DeutschlandDeutschland Stefan Ilzhöfer 21.03.1995 2,00 m II Neckar Riesen Ludwigsburg
13 DeutschlandDeutschland Kevin Bright 07.09.1992 1,96 m II Vanderbilt University (USA)
15 TschechienTschechien Jan Novak 11.04.1992 1,99 m II Deutsche Bank Skyliners Juniors
21 DeutschlandDeutschland Danilo Barthel 14.10.1991 2,04 m II USC Heidelberg
KanadaKanada Aaron Doornekamp 05.12.1985 1,98 m Phantoms Braunschweig
34 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dane Watts 20.04.1986 2,03 m ratiopharm Ulm
Center (C)
14 DeutschlandDeutschland Marius Nolte 21.01.1981 2,06 m K Paderborn Baskets
17 DeutschlandDeutschland Johannes Voigtmann 30.09.1992 2,11 m II Science City Jena
22 DeutschlandDeutschland Johannes Richter 06.12.1993 2,05 m II Bike-Cafe Messingschlager Baunach
55 SenegalSenegal Aziz N´Diaye 16.05.1988 2,13 m Club Ourense Baloncesto (ESP)
Trainer
Nat. Name Position
KanadaKanada Gordon Herbert Trainer
DeutschlandDeutschland Klaus Perwas Co-Trainer
DeutschlandDeutschland Eric Detlev Co-Trainer
Legende
Abk. Bedeutung
II Doppellizenz mit 2. Mannschaft
K Kapitän
NT Nationalteam
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 27. April 2014


Wechsel 2014/2015

Zugänge vor der Saison: Richie Williams (SC RASTA Vechta), Aaron Doornekamp (Phantoms Braunschweig)

Zugänge während der Saison:

Abgänge vor der Saison: Marius Nolte (Fraport Skyliners Juniors), Jacob Burtschi (Karriereende)

Abgänge während der Saison:


Nachwuchsspieler
Dieser Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Nicht mehr aktuell. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Die Rollen der Doppellizenzspieler mit der zweiten Mannschaft sind unterschiedlich. Der Senioren-Nationalspieler Tim Ohlbrecht gehört fest zur ersten Mannschaft und wurde nur ausnahmsweise in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Neben ihm kommt noch der Junioren-Nationalspieler und Leistungsträger der Nachwuchsmannschaft Danilo Barthel zu erwähnenswerter Einsatzzeit im Profiteam. Fabian Franke und Falco Theilig werden nahezu ausschließlich in der Pro B eingesetzt, trainieren jedoch auch mit dem Profiteam und kommen in der ersten Bundesliga zu sehr gelegentlichen Kurzeinsätzen. Darüber hinaus wurden die Nachwuchsspieler Tim Oldenburg, Amil Klisura und Benedikt Nicolay und Jan Novak aus der zweiten Mannschaft der BBL gemeldet und ergänzen bei Spielermangel das Profiteam auf der Bank. Der Finne Carl Lindbom war während der Saisonvorbereitung noch bei den Skyliners gewesen, um sich dem neuen Trainer zu präsentieren, ist dann jedoch wegen nicht zu erwartender Einsatzzeit in der ersten Mannschaft zurück nach Finnland gewechselt.

Pascal Roller[Bearbeiten]

Pascal Roller: Während der Playoff-Serie 2011 gegen Alba Berlin kündigte der Kapitän und Rekord-Bundesligaspieler Pascal Roller an, seine Karriere nach elf Jahren bei den Skyliners im Sommer 2011 zu beenden. Roller war der Aushängespieler der Mannschaft, seit der Gründung 1999 spielte er durchgehend bei den Skyliners in Frankfurt (Ausnahme: Saison 2006/2007 Auslandsjahr). Roller will mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Zur Anerkennung für die Leistung von Pascal Roller in der BBL, und der Nationalmannschaft entschied sich die BBL, den Preis für den „Most likeable Player“ (Beliebtester Spieler (bei den Fans)) in den „PASCAL ROLLER AWARD“ umzubenennen.

Trainer[Bearbeiten]

Zeit in Frankfurt Trainer
1999–2001 Stefan Koch
2001–2004 Gordon Herbert
2004/2005 Murat Didin
2005–Januar 2006 Ivan Sunara
Januar 2006 Kamil Novak
Januar 2006–März 2007 Charles Barton
März 2007 Mike Kalavros
März 2007–April 2010 Murat Didin
April 2010–Juni 2011 Gordon Herbert
Juli 2011–April 2013 Muli Katzurin
Mai 2013– Gordon Herbert

Die Skyliners begannen 1999 mit Stefan Koch als erstem Trainer in der Basketball-Bundesliga und wurden mit ihm im Premierenjahr Pokalsieger. Er trat nach seiner zweiten, weitaus weniger erfolgreichen Saison 2000/2001 vorzeitig zurück. Stefan Kochs Nachfolger von 2001 bis 2004 als Cheftrainer war Gordon Herbert. Er baute die Meistermannschaft auf. Nach dem Titelgewinn nahm er ein höher dotiertes Angebot aus Frankreich an.

In der Saison 2004/2005 wurde Murat Didin das erste Mal Trainer in Frankfurt. Er erwarb sich dank intensiven Coachings und einigen taktischen Entscheidungen in den Medien und bei gegnerischen Fans den Ruf einen Trainerfuchses. Er propagierte einen offensiven und attraktiven Basketballstil, mit dem sein Team Vizemeister wurde. Während der Playoffs war bekannt geworden, dass er zur darauffolgenden Saison trotz eines weiterhin gültigen Vertrages in Frankfurt bei Beşiktaş Cola Turka unterschrieben hatte. Erst kurz vor Saisonbeginn gab es eine Einigung über eine Ablösesumme und die Freigabe für Beşiktaş[12].

Bis zur Vizemeisterschaft 2005 hatten die Skyliners eine glückliche Hand bei der Trainerwahl. Der deutsche Nationalspieler Nino Garris begründete seinen Wechsel 2006 aus Berlin nach Frankfurt unter anderem mit diesem Ruf. Didins Nachfolger Ivan Sunara in der Saison 2005/2006 war jedoch mit dem nicht von ihm zusammengestellten Team wenig erfolgreich. Er wurde am 6. Januar 2006 wegen Erfolglosigkeit entlassen[13]. Seine bekannteste Station als Coach nach den Skyliners ist Cibona Zagreb. Kamil Novak übernahm im Januar 2006 als Interimstrainer die Verantwortung. Er ist Sportdirektor der Skyliners und Leiter der BCM. Am Ende seiner aktiven Karriere als Basketballspieler hatte er nicht lange zuvor noch als Ersatzspieler bei ULEB Cup- Begegnungen auf der Bank gesessen[14]. Novak wurde als Interimstrainer den beiden Assistenztrainern vorgezogen, da zwischen den beiden keine künstliche Hierarchie durch die kurzzeitige Beförderung geschaffen werden sollte.

Unter Gordon Herbert gewannen die Skyliners 2004 ihre bisher einzige deutsche Meisterschaft.
Murat Didin ist für seinen gestenreichen Coachingstil am Rande des Spielfeldes bekannt.

Charles Barton hatte am 14. Januar einen grandiosen Einstand. Nachdem das Team zuvor regelmäßig deutlich verloren hatte, wurde der Tabellenführer Alba Berlin besiegt und sowohl kämpferisch als auch sportlich dominiert[15]. Obwohl dies eines von wenigen Ausrufezeichen in der Saison blieb, wurde sein Vertrag verlängert. In der Folgesaison im März 2007 wurde auch er entlassen, nachdem Manager Gunnar Wöbke nicht mehr den Eindruck gehabt hatte, dass Barton die Mannschaft noch erreichen und für Verbesserung im Teamplay sorgen könne[16].

Der Co-Trainer der Saison 2006/2007, Mike Kalavros, übernahm im März 2007 die Verantwortung als Interimstrainer. Sein Nachfolger wurde Murat Didin, der damit zum zweiten Mal Headcoach der Frankfurter wurde. Er wurde der überraschten Öffentlichkeit vorgestellt, nachdem bereits ein anderer Trainer durch die Frankfurter Presse verkündet worden war. Er habe sich Frankfurt gegenüber noch verpflichtet gefühlt. Eine nicht ganz ernst gemeinte Begründung für seine Rückkehr war, dass er noch einen Koffer in Frankfurt gehabt habe[17]. In der folgenden Spielzeiten mehrten sich die kritischen Stimmen in der Presse und bei den Fans ob seines Umgangs mit dem Team, nachdem er mehrfach Spieler öffentlich harsch kritisiert hatte.

Am 12. April 2010 wurde Murat Didin von den Skyliners freigestellt. Zuvor hatte seine Mannschaft das Pokalfinale in eigener Halle gegen die Brose Baskets Bamberg verloren. Dazu gab es einige Spannungen zwischen Didin und dem Manager der Skyliners Gunnar Wöbke bezüglich gestreuter Wechselgerüchte. Beim Pokalfinale war bereits der Nachfolger Didins, der ehemalige Meistermacher der Skyliners Gordon Herbert, anwesend. Er wurde zeitgleich mit Didins Freistellung präsentiert und erhielt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2010/2011. Herbert konnte die Mannschaft daraufhin bis ins Finale im die Deutsche Meisterschaft führen. Dort unterlagen die Skyliners allerdings den Brose Baskets Bamberg.

Auch in der Saison 2010/2011 spielten die Skyliners in der Spitze der Liga mit. Erneut gelang der Einzug ins Final 4 des Pokals und in den Play Offs schafften die Frankfurter den Einzug ins Halbfinale. Dort verlor man die Best Of Five Serie gegen Alba Berlin knapp mit 3:2. Juni 2011 gaben die Skyliners bekannt, dass Gordon Herbert Frankfurt verlassen werde. Herbert wechselte innerhalb der Liga und wurde neuer Headcoach von Alba Berlin.

Sein Nachfolger wurde sein direkter Vorgänger bei Alba Berlin. Der Israeli Muli Katzurin erhielt einen Vertrag über 2 Jahre als neuer Headcoach der Fraport Skyliners. Unter Katzurin konnten die Skyliners 2012/2013 nach einer finanziell schwierigen Saison am letzten Spieltag den Klassenerhalt sichern. Bereits einige Tage danach gab der Club die Trennung von Katzurin bekannt.[18]

Kurz darauf mehrten sich die bereits die Gerüchte, dass Katzurins direkter Vorgänger Gordon Herbert zu den Skyliners zurückkehren würde. Schließlich wurde er bereits im Mai 2013 als neuer Trainer vorgestellt.

Co-Trainer

Gründungsmitglied der Skyliners war Daphne Bouzikou als Co-Trainerin an der Seitenlinie. Sie war bereits in Rhöndorf Assistentin unter Joe Whelton gewesen und zog mit dem Team nach Frankfurt um. Dort war sie für die Athletik und die Ausdauer der Spieler zuständig. Darüber hinaus erlangte sie Bekanntheit, weil sie laut Presseberichten als einzige Frau weltweit ein männliches Profibasketballteam trainierte[19]. Zu Beginn der Saison 2008 musste Bouzikou das Team verlassen. Es schloss sich ein Rechtsstreit an, der in einem Vergleich endete. Axel Rüber war von 2000 bis 2003 Co-Trainer. Er ist weiterhin für die Skyliners als Trainer in diversen Nachwuchs-, Uni- und Unternehmensprogrammen tätig.

Als Rübers Nachfolger assistierte Simon Cote, der von 2003 bis 2006 auf der Bank der Skyliners saß. Er gab die Stellung auf, nachdem er ein Angebot der Denver Nuggets erhalten hatte, in Europa für die Talentsichtung des NBA-Teams verantwortlich zu sein. Ihm folgte in der Saison 2006/2007 Mike Kalavros, der im März 2007 auch kurzzeitig Interimstrainer war. Sein Nachfolger als Co-Trainer ist seit 2007 Steven Clauss, der zuvor bereits als Leiter der Basketball Academy Rhein-Main bei den Skyliners tätig war. Nach der endgültigen Umstrukturierung der Nachwuchsarbeit verließ Clauss im Sommer die Skyliners. Ihm folgte als Co-Trainer Klaus Perwas, die Koordinierung der Nachwuchsarbeit übernahm Harald Stein.

Nach der Trennung von Daphne Bouzikou holte Murat Didin seinen Landsmann Engin Gencoglu, der sowohl in das Mannschaftstraining als auch in das Nachwuchsprogramm eingebunden war. Beim Wechsel zu Gordon Herbert wurde er durch Tom Johnson ersetzt, der bis zum Saisonende 2009/2020 blieb. Seitdem ist Klaus Perwas einziger Co-Trainer.

Nationalspieler[Bearbeiten]

Nach zahlreichen Verletzungen knüpfte Nino Garris nicht an seine Leistung in Berlin an.

Bei den Skyliners waren und sind viele deutsche Nationalspieler aktiv. Dies ist Teil des Konzeptes und soll die Identifikation der Zuschauer mit der Mannschaft erleichtern. Um die Identifikation zu erhöhen werden sie, wenn möglich, für mehrere Spielzeiten an das Team gebunden. Aufgelistet sind alle Spieler, die mindestens einmal für die Skyliners in der Basketball Bundesliga gespielt und mindestens ein offizielles Länderspiel bestritten haben[20].

Zeit (in Frankfurt) Name Anz.* Stationen, Anmerkungen
1999 bis 2001 Robin Grey 1 Karriere beendet
1999 bis 2003 Kai Nürnberger 136 Karriere beendet
1999 bis 2006
2007 bis 2011
Pascal Roller 122 Karriere beendet
Kommentator bei Sport1
2000 bis 2004 Robert Maras 66 Karriere beendet
2000 bis 2001 Gerrit Terdenge 82 Karriere beendet
2001 bis 2002 Denis Wucherer 123 Co-Trainer bei FC Bayern Basketball
2002 bis 2004 Robert Garrett 118 Karriere beendet
2005 bis 2008 Nino Garris 72 Karriere beendet
2005 bis 2011 Dominik Bahiense de Mello 2 EWE Baskets Oldenburg
2007 bis 2008 Kirsten Zöllner 1 Karriere beendet
2008 bis 2009 Konrad Wysocki 51 EWE Baskets Oldenburg
2011 bis 2012 Johannes Herber 74 Karriere beendet
2011 bis 2012 Tim Ohlbrecht 67 Springfield Armor
* Anzahl der Nationalspiele, Stand 20. April 2012

Es fehlen Spieler mit Einsätzen in der A2-Nationalmannschaft oder in diversen Nachwuchsnationalteams. Robin Benzing und Johannes Strasser, die als Nachwuchsspieler offiziell im Kader der Skyliners gelistet waren, fehlen in der Liste, da sie nie in der Bundesliga für die Frankfurter aufliefen.

Andere ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Mario Kasun steigerte seine Freiwurfquoten von 50 % in Frankfurt auf 89,5 % bei der Europameisterschaft 2007.

Darüber hinaus gab es zahlreiche weitere nationale und internationale Leistungsträger.

Zeit Name Stationen, Anmerkungen
2000 bis 2001 Walter Palmer Vorsitzender der Spielervereinigung SP.IN
2000 bis 2001 Tyron McCoy Trainer Artland Dragons
2001 bis 2002 Marcus Goree Maccabi Tel Aviv, Benetton Treviso, ZSKA Moskau
2002 bis 2004 Mario Kasun Orlando Magic, FC Barcelona, Efes Pilsen Istanbul
2003 bis 2005 Chris A. Williams Türk Telekom
2003 bis 2005 Tyrone Ellis Cajasol Sevilla
2004 bis 2006 Bernd Kruel Telekom Baskets Bonn, Phoenix Hagen
2007 bis 2010 Derrick Allen ALBA Berlin, BG Karlsruhe
2010 bis 2011 DaShaun Wood Alba Berlin
(Auswahl, sortiert nach ihrer Frankfurter Zeit)

Rekorde[Bearbeiten]

Die Angaben beziehen sich auf alle offiziellen Spiele der Skyliners inklusive der internationalen Begegnungen. Stand ist vor Saisonbeginn 2007/2008[21]. Ausnahmen sind angegeben.

Absolvierte Spiele

Der Rekordspieler Pascal Roller spielte seit der Gründung der Skyliners in Frankfurt. Diese Zeit wurde von der Saison 2006/2007 unterbrochen, als er in der italienischen Liga bei Angelico Biella unter Vertrag war. Über 100 Spiele im Trikot der Frankfurter haben:

Spieler Partien
Pascal Roller 319
Jimmy McKinney 198
Ibrahim Diarra 170
Quantez Robertson 154
Jukka Matinen 154
Robert Maras 153
Kai Nürnberger 141
Marius Nolte 131
Niklas Lütcke 130
Malick Badiane 126
Alex King 117
Bernd Kruel 117

Die längste Siegsträhne gab es mit acht Siegen in Folge in der Saison 2007/2008. Die längste Niederlagenserie dauerte 2005/2006 dagegen nur sechs Spiele in Folge. Allerdings ist bei internationalen Begegnungen die Serie mit 23 Niederlagen in Folge wesentlich länger. Das letzte Spiel vor dieser Serie gewannen die Skyliners in der ULEB Euroleague am 19. Januar 2005 mit 68:66 gegen Panathinaikos Athen. Gegen diesen Sieg legte der Gegner Protest ein, da der „Tip-in“ durch Miroslav Todic erst nach der Schluss-Sirene erfolgte. In erster Instanz bekam Panathinaikos Recht und die ULEB entschied die Partie in einem Wiederholungsspiel neu anzusetzen. In zweiter Instanz wurde die Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter und somit Frankfurts Sieg bestätigt.[22]

Bis zum nächsten Sieg in der EuroChallenge gegen das ukrainischen Team MBC Nikolaev am 14. Oktober 2008 dauerte es über dreieinhalb Jahre. Die Anreise zum 75:68 Sieg dauerte nach einem verpassten Anschlussflug zwei Tage[23]. Die höchste Anzahl an Spielen während einer Saison gab es 1999/2000, als von 65 nationalen und internationalen Partien 41 gewonnen wurden. Ein neuer Club-Rekord wurde auch 2010/2011 aufgestellt, wo die Skyliner 15 von 17 Heimspielen gewinnen konnten.

Erzielte Punkte
Spieler Punkte (pro Spiel)
Pascal Roller 3.458 10,8
Jimmy McKinney 1.785 9,0
Chris A. Williams 1.571 17,7
Robert Garrett 1.342 14,4
Robert Maras 1.269 8,0

Die meisten Punkte in einem Spiel wurden am 4. März 2002 beim 116:92 gegen die Bayer Giants Leverkusen erzielt. Der höchste Heimsieg nach Punktedifferenz war gegen die BG Karlsruhe am 6. März 2005 mit 108:64. In diesem Spiel gab es auch die höchste Quote der erfolgreichen Feldwürfe mit 68,8 %. Der Rekord des höchsten Auswärtssieges liegt bei 47:89, erzielt am 16. September 1999 gegen den SSV ratiopharm Ulm.

Die schwächste Wurfquote wurde am 3. März 2007 gegen GHP Bamberg erzielt. Nur 26,7 % der Feldwürfe waren erfolgreich. Den Punkterekord eines Spielers in einer Partie hält Derrick Allen mit 37 Punkten für die Skyliners, erzielt am 29. März 2008 gegen EnBW Ludwigsburg. In der Saison 2004/2005 erzielten die Skyliners unter Trainer Murat Didin insgesamt 3570 Punkte in der Saison darauf lediglich 2208 Punkte. Seit ihrer Gründung errangen die Skyliners in insgesamt 22 Spielen 100 Punkte oder mehr.

Rebounds
Spieler Rebounds (pro Spiel)
Chris Williams 829 9,3
Robert Maras 762 4,9
Quantez Robertson 754 4,9
Pascal Roller 711 2,2
Malick Badiane 680 4,7

Die meisten Rebounds (Eroberte Bälle nach Fehlwürfen) wurden am 21. November 2003 gegen die EWE Baskets Oldenburg erkämpft. Die Skyliners holten 51 Rebounds. 19 davon gingen auf das Konto von Mario Kasun - auch dies ist Teamrekord. Am 22. Dezember 2004 fielen dem gesamten Team dagegen nur 17 Rebounds gegen Ülker Istanbul in die Arme. In der Saison 2000/2001 errangen die Skyliners lediglich 29,2 Rebounds im Durchschnitt. Sie waren damit das schlechteste Team der Bundesliga. Zwei Spielzeiten später waren sie das Reboundstärkste Team mit einem Schnitt von 35,2 pro Bundesligaspiel.

Blocks, Assists, Steals
Spieler Blocks (pro Spiel)
Malick Badiane 90 0,7
Mario Kasun 77 0,8
Robert Maras 74 0,5
Chris Williams 65 0,8
Marcus Goree 65 1,3
Spieler Assists (pro Spiel)
Pascal Roller 878 2,7
Kai Nürnberger 506 3,6
Quantez Robertson 350 2,3
Chris Williams 288 3,2
Jimmy McKinney 288 1,5
Spieler Steals (pro Spiel)
Pascal Roller 366 1,1
Quantez Robertson 201 1,3
Chris Williams 182 2,1
Kai Nürnberger 138 1,0
Jimmy McKinney 126 0,6

Spiel- und Trainingsstätten[Bearbeiten]

Fraport Arena[Bearbeiten]

Die Ballsporthalle Frankfurt

Die Fraport Skyliners tragen ihre Heimspiele in der 5002 Zuschauer fassenden Fraport Arena (bis Sommer 2011 Ballsporthalle Frankfurt) aus. Von 1998 bis 2001 sowie 2005 und 2010 wurde dort das Top4-Turnier um den Basketball-Pokal in Frankfurt ausgetragen.[24] In der Saison 2006/07 fand das Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn in der wesentlich größeren Festhalle statt.

Basketball City Mainhattan (BCM)[Bearbeiten]

Die Infrastruktur des modernen Trainingszentrums war bei der Eröffnung im deutschen Basketball einmalig. Es ist direkt am NordWestZentrum gelegen, dem größten Einkaufszentrum im Rhein-Main-Gebiet. Trainingshalle, Fitnesscenter, Verwaltung und Kantine bieten unter einem Dach optimale Trainingsvoraussetzungen. Die Spielerunterkünfte befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Die BCM wird regelmäßig vom DBB und internationalen Vereins- und Nationalmannschaften genutzt.

Zuschauer[Bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten]

Die Heimpremiere der Skyliners war am 25. September 1999 gegen Brandt Hagen vor 3000 Zuschauern. Um das Team in der neuen Heimat bekannt zu machen, wurden von Anfang an vielfältig und offensiv um Zuschauer geworben. Aus den ersten Jahren liegen keine gesicherten Zuschauerzahlen vor. Die Angaben beziehen sich auf die Bundesligaspiele inklusive der Playoffs.

Saison Durchschnitt Gesamt Hauptrunde Gesamt inkl. Playoffs
2003/2004 3.771
2004/2005 4.226 58.232 89.246
2005/2006 4.396 65.947
2006/2007 4.219 71.722
2007/2008 4.338 74.012 96.114
2008/2009 4.655 79.218 88.438
2009/2010 4.717 79.482 108.488
2010/2011 4.530 76.624 99.668
2011/2012 4.492 76.356
2012/2013 4.304 73.164
2012/2013 4.352 73.992

Die insgesamt positive Zuschauerentwicklung lässt sich an einigen Eckpunkten festmachen:

  • In der sportlich wenig attraktiven nordeuropäischen Basketballliga NEBL fanden in der ersten Saison die Heimspiele teilweise vor unter 200 Zuschauern statt[25]. Zum Vergleich: In der Saison 2007/2008 kommt zu reinen Testspielen während der Saison gegen belgacom Liege ein Vielfaches an zahlenden Zuschauer.
  • Bis einschließlich der Saison 2005/2006, dem ersten sportlichen Krisenjahr, nahmen die Zuschauerzahlen zu. In dieser Spielzeit wurde am 22. Oktober 2005 gegen die Telekom Baskets Bonn vor 8.500 Zuschauern in der ausverkauften Festhalle der Besucherrekord erzielt.
  • In der zweiten Krisensaison 2006/2007 gingen die Zuschauerzahlen nur leicht zurück, doch wurden zum ersten Mal über 2.000 Dauerkarten verkauft.
  • In der Saison 2007/2008 ziehen die Besucherzahlen wieder an. Die Skyliners haben den dritthöchsten Zuschauerschnitt der BBL (nach Alba Berlin und den Brose Baskets). Die Auslastung liegt mit 87 % im Mittelfeld.
  • Trotz der relativ hohen Auslastung können die Skyliners selten ein ausverhauftes Haus vermelden. Dagegen liegen auch schlecht besuchte Heimspiele über dem Ligadurchschnitt.
  • In der Saison 2010/2011 sank seit langer Zeit der Zuschauerdurchschnitt um 3,1 %. Dies ist allerdings an dem extrem schlechten Spielplan festzumachen. Ein viertel der Heimspiele, mussten die Skyliners unter der Woche (Mo–Do) ausgetragen. Da dies sich mit Arbeitszeiten bzw. der Schulzeit überschnitt konnte die Halle nicht wie gewohnt gefüllt werden.
  • Allerdings blickt man mehr als positiv in die Zukunft. Auch eine neue Halle, mit besserer Verkehrsanbindung ist in Sicht (Sie soll, wenn alles nach Plan verläuft 2015 eröffnet werden.)

Diese solide Zuschauerbasis wurde dadurch gesichert, dass die Skyliners durch verschiedene Programme ein überwiegend junges und gebildetes Publikum erreichen. Unmittelbar geschieht dies durch Kartenkontingente, die von Sponsoren und anderen Unternehmungen gekauft werden und als Incentive an ihre Mitarbeiter gehen. Einen mittelbaren Einfluss darauf haben die verschiedenen Projekte im Rahmen von Basketball 4 You[26]. Bei der Betreuung des Schulsports durch die Skyliners werden außer dem Anreiz, selbst aktiv Basketball zu spielen auch ein grundlegendes Interesse an diesem Sport vermittelt. Noch deutlicher ist dieser Effekt beim Breitensportprogramm Company Cup[27], an dem 2008 über 60 Mannschaften teilnahmen.

Fanclubs[Bearbeiten]

Zurzeit gibt es nur einen offiziellen Fanclub, den Skybembels Frankfurt e.V. Sie haben eine Fan-Freundschaft mit dem Fanclub der BG Göttingen Des Weiteren gibt es eine Abspaltung des Fanclubs, die sich SSC oder Skyliners Supporters Crew nennt. Die SSC ist mit einer Ultrà Gruppierung vergleichbar. Ziel der SSC ist es die Stimmung in der Ballsporthalle zu verbessern, Choreographien zu entwickeln und durchzuführen und die Mannschaft tatkräftig zu unterstützen.

Rivalitäten[Bearbeiten]

Eine besondere Beziehung existiert zu den Fans der Gießen 46ers. Diese liegt zum einen an der räumlichen Nähe – für beide Fangruppen ist es die kürzeste Auswärtsfahrt. Außerdem stehen den ‚Zuschauern‘ der „Retorte“ die ‚Fans‘ des letzten verbliebenen Gründungsmitgliedes der Basketball-Bundesliga gegenüber; Erfolge in der jüngsten Vergangenheit gegen Tradition mit Meisterschaften vor 30 Jahren. Dies wird dadurch relativiert, dass zwischen 2005 und 2008 beide Fangruppen mehrfach die Gelegenheit hatten, sich die Bundesliga ohne den ungeliebten Gegner vorzustellen. Es wird auch wahrgenommen, dass das Frankfurter Publikum der Mannschaft trotz der zwei „Seuchenjahre“ treu geblieben ist. Beide Fangruppen und die hessischen Medien bezeichnen das Aufeinandertreffen als Hessenderby.

Umfeld[Bearbeiten]

Bundesligamannschaften im Rhein-Main-Gebiet[Bearbeiten]

Auch vor dem Erscheinen der Skyliners wurde bereits hochklassiger Basketball im Rhein-Main-Gebiet und in Frankfurt gespielt. In der Saison 1966/1967 gehörte Grünweiß Frankfurt zu den Gründungsmitgliedern der Basketball-Bundesliga. Das Team wurde Zweiter in der Südstaffel der Liga und scheiterte im Halbfinale der deutschen Meisterschaft am VfL Osnabrück. Im Jahr darauf stieg zusätzlich Eintracht Frankfurt in die höchste deutsche Spielklasse auf, sodass zwei Frankfurter Teams gleichzeitig erstklassig waren. Die Eintracht hält sich bis 1969, GW Frankfurt bis 1971 erstklassig. Danach gab es Teams aus Darmstadt, Mainz und Hanau, Aschaffenburg, die das Rhein-Main-Gebiet vertraten ohne sich dauerhaft etablieren zu können. 1979/1980 gab es ein weiteres Intermezzo der Eintracht und 1981 gelang erstmals dem TV 1862 Langen der Aufstieg, der als Fahrstuhlmannschaft bis 1992 in insgesamt sechs Spielzeiten erstklassig war. Von all diesen Mannschaften hatten die Eintracht und insbesondere der TV 1862 Langen in jüngerer Vergangenheit Mannschaften in der 2. Basketball-Bundesliga.[28]

Im Damenbereich gelang 2009 den Rhein-Main Baskets, einer Spielgemeinschaft aus dem TV Langen und der TG Hofheim, der Aufstieg in die Damen-Basketball-Bundesliga. Die Rollstuhl-Basketballer Mainhatten Skywheelers des RSC Frankfurt waren vor ihrem freiwilligen Rückzug 1996 aus der ersten Bundesliga Pokalsieger, dreifacher Meister und häufiger Vizemeister. 2004 gelang der Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse.

Nachwuchsförderung[Bearbeiten]

Als ursprünglich reine professionelle Basketballmannschaft ohne historische Verwurzelung am Spielort durch einen alteingesessenen Sportverein legen die Skyliners inzwischen großen Wert auf intensive Nachwuchsförderung. Unter der Bezeichnung Basketball Academy Rhein-Main (BARM) kooperieren die Skyliners unter anderen mit Schulen, Hochschulen, dem TV Langen und dem MTV Kronberg. Dabei wird ein Augenmerk auf die akademische und berufliche Ausbildung der Sportler gerichtet. Gefördert wurden bisher sowohl internationale Basketballer wie Mario Kasun und Mlađen Šljivančanin, nationale Talente wie Dominik Bahiense de Mello und Alex King sowie regionale Spieler aus dem Rhein-Main-Gebiet. Obwohl die eigenständige Nachwuchsarbeit des TV Langen bundesweit Beachtung findet und erfolgreich ist, gibt es noch keine Beispiele, dass sich ein „Local Hero“ bei den Skyliners durchsetzen konnte. Während zum Start der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) 2006 der TV Langen, der MTV Kronberg und Eintracht Frankfurt eine Mannschaft in die höchste deutsche Junioren-Spielklasse entsendeten,[29] waren die Skyliners jahrelang ohne entsprechendes Fundament in Nachwuchs-Spielklassen oder höheren Amateur-Spielklassen.

Zunächst arbeiteten die Skyliners daran, mit der Hilfe der Medienpräsenz der Profimannschaft Basketball im Jugend- und Schulsport populärer zu machen. Somit soll eine breitere Basis zum einen für die Talentsichtung geschaffen werden. Als Nebeneffekt soll zum anderen mit der Präsenz vor Ort wie in Schulen etc. die Popularität und das Interesse an den Spielen der Profimannschaft gesteigert werden. Im Programm BB4You (deutsch Basketball für Dich) bündelte der Verein regionale Lehrer- und Trainerfortbildungen sowie Schulbesuche von Spielern und Trainern der Profimannschaft. Weit über 100 Schulen im Frankfurter Raum meldeten sich im Sommer 2007 auf eine Initiative der Skyliners, durch teameigene Trainer Basketball-AGs in den Jahrgangsstufen drei bis sechs anzubieten. Die Koordination des Projektes wurde dem ehemaligen Nationalspieler Harald Stein übertragen.[30] Als Ergänzung dazu wurden nun auch eigene Nachwuchs- und Amateurmannschaften in einem eigenen Sportverein eingerichtet. Eine erste Jugendmannschaft der Altersklasse U12 unter dem Namen Skyliners nahm den Spielbetrieb im Januar 2008 auf. In der Spielzeit darauf starteten zwei U12-Mannschaften und eine U14-Mannschaft.

Zur Förderung der Nachwuchsspieler im Juniorenalter konnten die Skyliners unabhängig vom TV Langen, der seit 2006 in der hierarchisch höheren Spielklasse ProA der umstrukturierten 2. Bundesliga spielte, nach dem Rückzug der TG renesas Landshut eine Mannschaft in der ProB innerhalb der 2. Bundesliga platzieren als zweite professionelle Mannschaft.[31] Harald Stein übernahm zunächst als Cheftrainer in der ProB 2009/10 die Leitung der Mannschaft, die in Verbindung mit dem aktuellen Sponsorennamen als Skyliners Juniors antrat. Dort schaffte es die junge Mannschaft frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern, was im Verein bereits als großer Erfolg gewertet wurde. Nach dem Abstieg der Langen Giraffen des TV 1862 machten sich die beiden hessischen Mannschaften in der ProB 2010/11 gegenseitig Konkurrenz. Der neue Trainer Klaus Mewes hatte in der gewachsenen Konkurrenz jedoch nicht so viel Erfolg wie Harald Stein zuvor, der die Koordination der gesamten Jugendabteilung übernahm. Am Ende der Spielzeit musste die Mannschaft zunächst sportlich absteigen und konnten den Klassenerhalt nur durch den Rückzug anderer Mannschaften realisieren.

Nach dem erfolgreichen sportlichen Klassenerhalt 2011/2012 wurde zur Saison 2012/2013 mit Eric Detlev ein neuer Headcoach vorgestellt. Detlev war zuvor für die Dragons Rhöndorf tätig. Der bisherige Headcoach Klaus Mewes wird weiterhin im Umfeld der Skyliners arbeiten als Headcoach das NBBL-Team und die Regionalliga-Mannschaft betreuen.[32] In der ProB 2012/13 gelang erstmals der Einzug in die 2010 eingeführten Play-offs um den Aufstieg in die ProA. Dort schied das Team jedoch nach zwei Niederlagen gegen den SC Rist Wedel in der ersten Runde aus.

Skyliners Juniors[Bearbeiten]

Name Position Nationalität
Eric Detlev Cheftrainer ProB DeutschlandDeutschland
Tom Michel Trainerassistent DeutschlandDeutschland
Fabian Schleuning Physiotherapeut DeutschlandDeutschland
Harald Stein Leiter Jugendabteilung DeutschlandDeutschland
Klaus Mewes Trainer NBBL & Regionalliga DeutschlandDeutschland
Nr. Name Position Geburtsjahr Größe Gewicht Nationalität
Jamin Knothe Guard 1996 1,95 m DeutschlandDeutschland
Jonathan Bähre Forward 1996 2,02 m DeutschlandDeutschland
Lennart Okeke Guard 1996 1,90 m DeutschlandDeutschland
4 Max Merz Guard 1994 1,83 m DeutschlandDeutschland
10 Tim Oldenburg Center 1992 2,02 m DeutschlandDeutschland
11 Jan Novák Forward 1992 1,99 m 82 kg TschechienTschechien
4 Jakob Merz Guard 1997 1,80 m DeutschlandDeutschland
18 Nicolaj Vuković Guard 1993 1,88 m DeutschlandDeutschland
21 Danilo Barthel Forward 1991 2,07 m DeutschlandDeutschland
22 Johannes Richter Forward 1993 2,06 m Deutschland
13 Kevin Bright Forward 1992 1,96 m DeutschlandDeutschland
12 Stefan Ilzhöfer Forward 1995 2,01 m DeutschlandDeutschland
7 Konstantin Klein Guard 1991 1,85 m DeutschlandDeutschland
17 Johannes Voigtmann Center 1992 2,11 m DeutschlandDeutschland
11 Daniel Herbert Guard 1994 1,90 m FinnlandFinnland
34 Maximilian Heyne Forward 1992 2,04 m DeutschlandDeutschland
Bryson Chase Johnson Guard 1990 1,86 m KanadaKanada

Wechsel zur Saison 2014/2015

Zugänge: Marius Nolte (Fraport Skyliners), Niklas Kiel (Paderborn Baskets)

Abgänge:

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Welt Online, 5. Oktober 1999, Die Flucht der Basketballer in die Großstadt
  2. RZ-Online, 21.Mai 1999, Rhöndorf wechselt die Stadt
  3. Welt Online, 9. Dezember 2001, Der Spitzenklub, der aus der Retorte kam
  4. Pressemitteilung Dragons Rhöndorf, Berthold Bisseliks Ziel ist es, junge Spieler auszubilden
  5. Pressemitteilung Skyliners, Opel bleibt ein weiteres Jahr Partner der OPEL SKYLINERS
  6. Pressemitteilung Skyliners, OPEL SKYLINERS heißen ab 1. September Deutsche Bank Skyliners
  7. Pressemitteilung Fraport, Fraport wird neuer Namenssponsor, aufgerufen am 31. Mai 2011
  8. Pressemitteilung der Skyliners auf Schoenen Dunk, Das neue Logo, aufgerufen am 17. August 2011
  9. rp-online, 13. Januar 2000, Wunsch könnte in der NEBL in Erfüllung gehen
  10. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Oktober 2010, Quintett ohne klare Perspektive
  11. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. November 2010, Tagelöhner unter den Körben
  12. Pressemitteilung Skyliners, DEUTSCHE BANK SKYLINERS einigen sich mit Murat Didin
  13. Pressemitteilung Skyliners, DEUTSCHE BANK SKYLINERS trennen sich von Ivan Sunara
  14. Pressemitteilung Skyliners, ULEB Cup Premiere für Sebastian Barth und Kamil Novak
  15. Pressemitteilung Skyliners, Mit neuem Coach zurück zu alten Tugenden
  16. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. März 2007, Skyliners entlassen Trainer Barton
  17. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. März 2007, Didin kehrt zu den Skyliners zurück
  18. hr.de, Katzurin geht nach getaner Arbeit, aufgerufen am 30. April 2013
  19. Der Tagesspiegel, 18. Juni 2005, Die Korbmacherin
  20. Deutscher Basketballbund, Liste der Nationalspieler, aufgerufen am 25. Juni 2008
  21. season 07/08 - Saisonheft der Frankfurt Skyliners, Seite 52
  22. Meldung zum Urteil über das Wiederholungsspiel gegen Panathinaikos
  23. Frankfurter Neue Presse, 15. Oktober 2008, Skyliners mit Polizei-Eskorte zum historischen Sieg
  24. Basketball Bundesliga, History, TOP FOUR 1993 - 2006, aufgerufen am 25. Juni 2008
  25. Berliner Zeitung, 4. April 2000, Kein Spaziergang im Park
  26. Skyliners Homepage, Basketball 4 You, aufgerufen am 25. Juni 2008
  27. Skyliners Homepage, Company Cup, aufgerufen am 25. Juni 2008
  28. Auch die junge Liga hat eine Vergangenheit... DieJungeLiga.de, abgerufen am 26. Oktober 2013 (Zweitliga-Statistiken).
  29. Division Mitte: Sammelbecken junger Nationalspieler. Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, 10. September 2006, abgerufen am 26. Oktober 2013 (Medien-Info).
  30. Jan Szyszka: Der große Wurf. Frankfurter Rundschau, 7. Oktober 2008, abgerufen am 26. Oktober 2013.
  31. Deutsche Bank Skyliners in ProB. DieJungeLiga.de, 5. Juli 2009, abgerufen am 26. Oktober 2013 (Medien-Info).
  32. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatThomas Nawrath: Eric Detlev verstärkt Trainerstab der FRAPORT SKYLINERS. SKYLINERS GmbH, 3. April 2012, abgerufen am 4. April 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Skyliners Frankfurt – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel.
Dieser Artikel wurde am 1. Juli 2008 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.