Slacker

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Dieser Artikel erläutert den Begriff der Arbeitszoziologie, für weitere Bedeutungen siehe Slackers.

Slacker (englisch, von slack, „lustlos“, „schlaff“) ist eine Bezeichnung für eine Person, deren Lebensstil durch geringe Leistungs- und Anpassungsbereitschaft in Schule und/oder Beruf gekennzeichnet ist.

Ursprünglich wurde der Begriff in den USA für Personen benutzt, die sich dem Wehrdienst entziehen wollten. In den 1990er Jahren vollzog sich eine Begriffswandlung. Zunächst als Reaktion auf entsprechende, als negativ wahrgenommene, Tendenzen der Jugendkultur der Generation X ein deutlich abwertender Begriff, kann Slacker heute auch allgemein eine unkonventionell lebende Person bezeichnen.

Weithin bekannt wurde der Begriff durch den Film Slacker, dessen deutscher Titel Rumtreiber lautet, von Richard Linklater (1991).

Slacker sehen ihre Lebensweise als Weg zur Selbstverwirklichung an, indem Anstrengungen in von ihnen als unwichtig eingeschätzten Bereichen konsequent vermieden oder zumindest aufgeschoben werden. Kennzeichnend ist dabei unter anderem der Verzicht auf berufliche Karriere, sozialen Aufstieg und Statussymbole. Dem äußeren Erscheinungsbild wird wenig Bedeutung zugemessen. Slacker sind in der Regel nicht in formellen Gruppen organisiert.

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