Slawonische Militärgrenze

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Slawonische Militärgrenze im Jahr 1751
Slawonische Militärgrenze im Jahr 1849

Die Slawonische Militärgrenze (kroat. Slavonska Vojna krajina) war ein Teil der Habsburger Militärgrenze (kroat. Vojna krajina). Es wurde auf den Gebieten, die die Habsburger von den Osmanen erobert hatten, einschließlich des Südens Slawoniens und Syrmiens errichtet. Es befand sich größtenteils im Osten Kroatiens und teilweise in der Vojvodina.

Gliederung und Regimenter[Bearbeiten]

Die Slawonische Krajina war in das Regiment Gradiška, Brod, und Petrovaradin unterteilt. Der Verwaltungssitz des Broder Regiments befand sich in Vinkovci.

Grenzen[Bearbeiten]

Im Jahr 1849, grenzte dieser Teil der Militärgrenze an das Fürstentum Serbien und das Osmanische Bosnien im Süden, die Banater Militärgrenze im Osten, Slawonien und die Vojvodina im Norden sowie die Kroatische Militärgrenze und Zivil Kroatien im Westen.

Städte[Bearbeiten]

Zu den bedeutendsten Orten in der Slawonischen Militärgrenze zählten Vinkovci, Nova Gradiška, Slavonski Brod, Petrovaradin, Sremski Karlovci, Stara Pazova, Zemun und Sremska Mitrovica.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bei der Volkszählung von 1820 lebten in der Slawonischen Militärgrenze insgesamt 117.933 Katholiken und 117.274 Orthodoxe Christen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Milan Turković: Antemurale Christianitatis : Die ehemalige kroatisch-slavonische Militärgrenze. 2. Auflage. Selbstverlag, Sušak 1937.