Sleipner (Gasfeld)

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Lage des Sleipner-Feldes

Unter dem Überbegriff Sleipner-Feld werden die Gas- und Kondensatfelder Sleipner Ost und Sleipner West sowie deren Satellit-Erweiterungen Loke, Grungne und Alfa Nord im norwegischen Teil der Nordsee zusammengefasst. Das Gasfeld wurde nach Sleipnir, dem achtbeinigen Ross Odins benannt.

Die Felder liegen rund 260 km westlich der norwegischen Küste und werden von Statoil betrieben.

CO2-Speicherung[Bearbeiten]

Das geförderte Erdgas weist einen CO2-Gehalt auf, der höher ist als die Anforderungen der Export-Partner. Daher wird auf einer Teilplattform des Sleipner-Komplexes das CO2 abgetrennt, jedoch nicht in die Atmosphäre entlassen, sondern im Rahmen eines 10 Mio. Euro EU-Projektes in Gesteinsschichten 800 Meter unter der See verpresst.

Das gasförmige CO2 wird verdichtet und in einer speziell zu diesem Zweck erstellten Bohrung verpresst. Beim Speichergestein handelt es sich um einen Sandstein der Utsira-Formation.

Seit 1996 wird jährlich etwa eine Million Tonnen CO2 gelagert.

Untersuchungen im Jahre 2013 entdeckten Störungen im Gestein, sodass ein künftiger Gasaustritt aus dem Reservoir sehr wahrscheinlich ist.[1]

Überwachung bzw. Monitoring[Bearbeiten]

Im zweijährlichen Turnus werden Seismik-Daten erhoben (4D-Seismik). Durch Vergleich mit der vorangegangenen Messung kann die Ausbreitung des CO2 in einer räumlichen Darstellung überprüft werden.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.nature.com/news/seabed-scars-raise-questions-over-carbon-storage-plan-1.14386