Smeaton-Koeffizient

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Der Smeaton-Koeffizient, benannt nach John Smeaton, beschreibt das Verhältnis von Druck zu aerodynamischem Widerstand eines gasumströmten Körpers. Dabei bleibt jedoch der dynamische Druck des Mediums unberücksichtigt.

D = Luftwiderstand in lbs
V = Geschwindigkeit in mph
A = Fläche in Quadrat-ft
cd = Widerstandsbeiwert (für die Referenzumgebung = 1). Entspricht dem heutigen Cw-Wert

Die Widerstandsgleichung (siehe Cw-Wert)

D = k * cd * V^2 * A

ergibt für k

k = {D \over cd * V^2 * A} {lbs \over mph^2 ft^2}

Smeaton gab 1759 in seinem Werk An Experimental Enquiry Concerning the Natural Powers of Water and Wind to Turn Mills and Other Machines Depending on Circular Motion einen Wert von k=0,005 an.

Bis etwa 1900 ergaben sich nach weiteren Experimenten Streuungen für den Wert k von 0,0027 bis 0,005. Die Gebrüder Wright vertrauten dem Wert von k=0,005 und bauten zunächst 2 Gleiter, die jedoch nicht flogen. Umfangreiche Experimente ergaben dann einen Wert von k=0,0033, der dem heute gültigen Wert von k=0,00327 ausreichend genau entsprach.

Wegen seiner eingeschränkten Verwendungsfähigkeit wird der Smeaton-Koeffizient seit etwa 1920 nicht mehr verwendet. Stattdessen kam die Bernoulli-Gleichung zum Einsatz.