The Miracles

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The Miracles, in den späten 1960ern bekannt als Smokey Robinson & the Miracles, waren eine einflussreiche US-amerikanische Soulgruppe, die im Laufe ihrer langen Karriere über 40 Erfolge in den R&B-Charts hatte.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gesangsgruppe wurde Mitte der 1950er in Detroit als „The Five Chimes“ gegründet. Mitglieder waren William „Smokey“ Robinson, Warren „Pete“ Moore, Clarence „Humble“ Dawson, Donald Wicker und James „Rat“ Grice. Wenig später kamen Emerson „Sonny“ Rogers, Bobby Rogers und Ronnie White, die Wicker, Grice und Dawson ersetzten. Die Gruppe nannte sich jetzt „The Matadors“. 1956 schloss sich Claudette Rogers an, nachdem ihr Bruder Sonny zum Militärdienst eingezogen worden war.

1958 kam die erste Single Got a Job unter dem endgültigen Gruppennamen „The Miracles“ heraus. 1960 war Shop Around der erste Hit der Miracles, Nummer 1 in den R&B-Charts, Nummer 2 in den Pop-Charts.

1959 heirateten Smokey Robinson und Claudette Rogers. Claudette zog sich 1964 aus der Gruppe zurück. Ab 1965 nannte sich die Gruppe „Smokey Robinson & the Miracles“. Zu ihren größten Hits dieser Periode zählen I Second That Emotion (1967) und The Tears of a Clown (1970).

1972 verließ Robinson die Miracles, um eine Solokarriere zu beginnen. Er wurde durch den 20-jährigen Billy Griffin ersetzt. Mit Love Machine (Part 1) hatte diese Besetzung 1976 einen weltweiten Hit.

1976 kam Griffins Bruder Don ebenfalls zu den Miracles. Den letzten Hit hatte die Gruppe 1978 mit Mean Machine. In den 1980ern versuchte Bobby Rogers eine Wiederbelebung mit den „New Miracles“, in den 1990ern gab es eine Neuauflage der Miracles mit Billy Griffin und Claudette Robinson. Bobby Rogers starb am 3. März 2013 nach längerer Krankheit im Alter von 73 Jahren.[1]

Am 20. März 2009 wurden die Miracles mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. 2012 wurden die Miracles in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Top-20-Singles US und UK[Bearbeiten]

  • 1960: Shop Around (1960) (US: #2)
  • 1963: You've Really Got a Hold on Me (1962) (US #8)
  • 1963: Mickey's Monkey (1963) (US #8)
  • 1965: Ooo Baby Baby (1965) (US: #16)
  • 1965: The Tracks of My Tears (1965) (US #16, UK #9)
  • 1965: My Girl Has Gone (1965) (US #14)
  • 1965: Going to a Go-Go (1965) (US #11)
  • 1966: (Come 'Round Here) I'm The One You Need (US #17, UK #13)
  • 1967: The Love I Saw in You Was Just a Mirage (US #20)
  • 1967: I Second That Emotion (US #4)
  • 1968: If You Can Want (US: #11)
  • 1968: Baby, Baby Don't Cry (US #8)
  • 1970: The Tears of a Clown (US #1, UK: #1)
  • 1971: I Don't Blame You at All (US #18, UK #11)
  • 1974: Do It Baby (US #13)
  • 1976: Love Machine - Pt. I (US #1, UK #3)

Top-40 Alben[Bearbeiten]

  • 1965: Greatest Hits from the Beginning (US #21)
  • 1965: Going to a Go-Go (US #8)
  • 1967: Make It Happen (US #28)
  • 1968: Greatest Hits, Vol. 2 (US #7)
  • 1969: Time Out For Smokey Robinson & the Miracles (US #25)
  • 1975: City of Angels (US #33)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 577-579 – ISBN 0-312-02573-4
  • Warner, Jay: The Billboard Book Of American Singing Groups. A History 1940-1990. New York City / New York: Billboard Books, 1992, S. 423-425

Weblinks[Bearbeiten]