Sneschnogorsk (Murmansk)

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Stadt
Sneschnogorsk
Снежногорск
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Murmansk
Bürgermeister Juri Jurlin
Gegründet 1964
Frühere Namen Wjuschny, Murmansk-60
Stadt seit 1980
Fläche 29 km²
Bevölkerung 12.683 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 437 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 80 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 81530
Postleitzahl 184682, 184683
Kfz-Kennzeichen 51
OKATO 47 527
Website www.snegadm.ru
Geographische Lage
Koordinaten 69° 12′ N, 33° 14′ O69.233.23333333333380Koordinaten: 69° 12′ 0″ N, 33° 14′ 0″ O
Sneschnogorsk (Murmansk) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Sneschnogorsk (Murmansk) (Oblast Murmansk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Murmansk
Liste der Städte in Russland

Sneschnogorsk (russisch Снежногорск) ist eine Stadt in der Oblast Murmansk (Russland) mit 12.683 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt auf der Kolahalbinsel etwa 25 Kilometer nördlich der Oblasthauptstadt Murmansk oberhalb der Olenjabucht, einem Seitenarm der Kolabucht der Barentssee.

Sneschnogorsk ist der Oblast administrativ direkt unterstellt und gehört zu den Geschlossenen Städten Russlands.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand ab 1964 unter dem Namen Wjuschny (abgeleitet von russisch wjuga für Schneesturm) im Zusammenhang mit der Errichtung einer Reparaturwerft für Atom-U-Boote, die 1970 ihren Betrieb aufnahm. Zugleich trug der Ort dem militärischen Tarnnamen Murmansk-60.

Ab 1973 war Wjuschny administrativ der Stadt Seweromorsk unterstellt, bis es am 4. Oktober 1980 selbständige Stadt wurde.

1994 erhielt der Ort den heutigen Namen (von russisch sneg für Schnee).

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1970 600
1979 8.617
1996 16.300
2000 14.400
2002 12.737
2010 12.683

Anmerkung: 1979, ab 2002 Volkszählungsdaten

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Sneschnogorsk befindet sich die Reparaturwerft Nerpa (russisch für u.a. für Ringelrobbe, siehe Stadtwappen) der Atom-U-Bootflotte der Russischen Marine. Seit 1994 werden auch Schiffe der Fischereiflotte repariert.

Seit 1995 gibt es ein Werk für betonierte Spezialrohre, welche Gazprom für den Transport von auf den Grund der Barentssee gefördertem Erdgas verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sneschnogorsk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien