Snježana Kordić

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Snježana Kordić (2010)

Snježana Kordić (* 29. Oktober 1964 in Osijek, Jugoslawien) ist eine kroatische Kroatistin und Sprachwissenschaftlerin. Sie gilt in Kroatien als wichtigste Kritikerin des dortigen Sprachpurismus.

Werdegang[Bearbeiten]

Snježana Kordić studierte Serbokroatisch und südslawische Literatur an der Philosophischen Fakultät der Joseph George Strossmayer-Universität Osijek und diplomierte 1988. Postgraduiertenstudium der Linguistik und Kroatistik absolvierte sie an der Universität Zagreb 1992 und promovierte 1993. Mitglieder der Dissertationskommission waren Ivo Pranjković, Josip Silić, Milan Mihaljević und Vladimir Anić. Im Jahr 2002 habilitierte sie sich an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und erhielt die venia legendi für Slavische Philologie. Mitglieder der Habilitationskommission waren Gerhard Birkfellner (Münster), Wilhelm Grießhaber (Münster), Karl Gutschmidt (Dresden), Helmut Jachnow (Bochum) und Peter Rehder (München). Habilitationsschrift: Wörter im Grenzbereich von Lexikon und Grammatik im Serbokroatischen; studiengangsbezogene Lehrveranstaltung: Tempora des Russischen; Habilitationskolloquium: Serbokroatisch vs. Kroatisch, Serbisch, Bosnisch, Montenegrinisch.

1990 war Kordić wissenschaftliche Hilfskraft am Kroatistik-Lehrstuhl der Universität zu Osijek und danach wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kroatische Sprache der Philosophischen Fakultät in Zagreb.[1] Von 1993 bis 2007 war sie an deutschen Universitäten tätig[2]: als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Slavistik der Ruhr-Universität Bochum und am Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft, Phonetik und Slavische Philologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; als Hochschuldozentin am Slavisch-Baltischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und als Gastprofessorin am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin.

Werk[Bearbeiten]

Kordić veröffentlichte mehrere sprachwissenschaftliche Bücher und hundertfünfzig linguistische Arbeiten im Bereich der Grammatik, Syntax, Textlinguistik, Pragmatik, Korpuslinguistik, Lexikologie, Soziolinguistik, Sprachpolitik.

Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde sie durch ihr 2010 veröffentlichtes Buch zum Thema Sprache und Nationalismus (Jezik i nacionalizam).[3] Darin befasst sie sich mit der Frage welchen Einfluss Sprachen auf die Schaffung neuer Identitäten in ex-jugoslawischen Staaten, vor allem Kroatien und Serbien, haben und wie Nation, Identität, Kultur und Geschichte von politisch motivierten Linguisten in Kroatien missbraucht werden.[4] Das Buch zog ein großes Medieninteresse auf sich: Die Autorin gab an die dreißig Interviews,[5] vor allem in Kroatien aber auch in Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro.[6]

Ihre Werke wurden mehrfach in internationalen Fachzeitschriften positiv rezensiert.

So schreibt Goran Miljan zu ihrem Buch Jezik i nacionalizam:[4]
"Kordić erarbeitet die Ideen von Sprache, Linguistik, Politik, Geschichte, Kultur, etc. in einer gut strukturiert und akademisch höchst lobenswerten Art und Weise. Das Buch bietet dem Leser das Verständnis der hoch politisierten Sprachpolitik im ehemaligen Jugoslawien. [...] Die heftigen Reaktionen auf das Buch können nicht überraschen: Während einige Intellektuelle das Buch lobten, sahen viele es als notwendig, in den Kampf gegen eine solche Ketzerei zu ziehen. [...] Die Tatsache, dass die Veröffentlichung des Buches vom kroatischen Ministeriums für Kultur gefördert wurde veranlasste den Präsidenten des kroatischen Kluturrates eine Klage im Namen des Rates gegen den damaligen Kulturminister einzureichen mit der Begründung, dass der Staat kein Buch sponsern sollte welches "anti-kroatisch und gegen die kroatische Sprache" und "gegen die kroatische Kultur und Identität" sei". Solche Aussagen zeigen die vorherrschende Meinung welcher Kordić in ihrem Buch kritisch entgegentritt, nämlich, dass die kroatischen Identität, Sprache, Kultur und Nation als unzertrennlich miteinander Verbunden betrachtet werden. Falls jemand versucht eines dieser Kernelemente der Nation wissenschaftlich zu hinterfragen riskiert er die Möglichkeit ausgegrenzt zu werden weil sie es wagen den vermeintlichen "Existentialismus" der Kroaten und ihren Staat in Frage zu stellen."

Der polnische Slawist Henryk Jaroszewicz schließt seine in der Fachzeitschrift Socjolingwistyka erschienene Rezension folgendermaßen ab:[7]
"Zusammenfassend kann man voller Überzeugung sagen, dass 'Jezik i nacionalizam' eine kapitale Monographie ist. [...] Man kann sogar wagen zu sagen, dass die Monographie Snježana Kordićs das Potenzial hat, ein Meilenstein in der Geschichte der Kroatistik zu werden, ein epochales Werk - im wahrsten Sinne des Wortes - für die kroatische Sprachwissenschaft. Zum einen wird in 'Jezik i nacionalizam' ein breites soziolinguistisches Spektrum der wichtigsten Phänomene und sprachlichen Prozesse im Zusammenhang mit der Entwicklung und dem Funktionieren des kroatischen Standards im 20. Jahrhundert auf objektive Weise dargestellt. Außerdem ist darin auch eine treffende Diagnose des Zustands des zeitgenössischen kroatischen Kommunikationsraums enthalten. Darüber hinaus werden darin zahlreiche Mythen enthüllt, die in der kroatischen Linguistik tief verwurzelt sind und seit Jahrzehnten negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Sprache Kroatiens haben. Snježana Kordićs Werk kann somit eine Art Katharsis in der Kroatistik werden, eine hervorragende und aufrichtige Abrechnung mit der Ära, in der die kroatische Linguistik so oft in der wissenschaftlichen Stagnation steckte und von der kroatischen Elite auf eine Waffe im politischen Kampf für den kroatischen Staat herabgesetzt wurde. Die Frage ist nur, ob die heutige Kroatistik und die heutige kroatische Gesellschaft schon bereit sind, ein Werk wie 'Jezik i nacionalizam' zu akzeptieren?"

In der italienischen Zeitschrift Studi Slavistici hebt Maria Rita Leto in ihrer Rezension Folgendes hervor:[8]
"Seit Jahren versucht Kordić in Kroatien, den Knoten zu lösen, der Linguistik, Nationalismus und Politik bindet (und deshalb wird sie seit Jahren ausgegrenzt und angegriffen). [...] Wieder trennt Kordić geduldig den linguistischen Aspekt von der Politik, mit dem Wunsch, sich strikt an die Grundsätze der Linguistik zu halten, um ihre Unabhängigkeit von der nationalistischen Propaganda und Manipulation zu behaupten. [...] Das Buch von Snježana Kordić ist ein klar geschriebenes und analytisches Buch, das man mit Vergnügen liest."

In der Rezension des Buchs Jezik i nacionalizam, die in der Londoner Zeitschrift The Slavonic and East European Review erschienen ist, heißt es:[9]
"mit diesem Buch bietet Kordić eine beispielhafte Geste, die zeigt, dass die Linguistik ihre Unabhängigkeit, die Würde und die hohen akademischen Standards gegen politische Manipulation behaupten kann."

Jerzy Molas schreibt Folgendes in seiner Rezension, die in der Zeitschrift der Polnischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde:[10]
"Äußerst sorgfältig, mit Hilfe der umfassenden Literatur im Bereich der slawistischen und der allgemeinen Linguistik, Soziologie, Anthropologie und Politikwissenschaft, legt es alle bisher diskutierten Aspekte des Streits rund um die serbokroatische Sprache dar."

In Pavel Krejčís Rezension, die in einer tschechischen philologischen Zeitschrift erschienen ist, heißt es:[11]
"auf der Grundlage der wissenschaftlichen Argumente, welche die Autorin auf vierhundert Seiten geduldig erörtert, existiert Serbokroatisch objektiv und realistisch, ohne Rücksicht darauf, wie inbrünstig die nationalistisch gesinnten südslawischen Linguisten das Gegenteil zu beweisen versuchen. [...] das Buch ist zweifellos eine der wichtigsten und wertvollsten Publikationen zu diesem Thema."

"Snježana Kordićs Monographie ist zweifelsohne die Frucht der eingehenden Untersuchung der verschiedenen Aspekte der Sprachenpolitik in Kroatien und im ehemaligen Jugoslawien. Eine große Anzahl von Zitaten und das über fünfhundert Einheiten umfassende Literaturverzeichnis, das Werke deutscher, englischer, französischer, schwedischer, russischer, dänischer, kroatischer, serbischer und polnischer Forscher enthält, zeigen, dass Kordić während der Vorbereitung des Buchs 'Jezik i nacionalizam' ein breites Spektrum an einschlägiger Literatur durchstudiert hat. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Werk."[7]

Der deutsche Slawist Ulrich Obst stellt fest, “Sämtliche Pseudoargumente werden bravourös widerlegt”, und schließt seine Rezension mit folgenden Worten ab:[12]
"Man möchte dem Buch mit Nachdruck wünschen, dass es vor allem bei den Personen, die im politischen und kulturellen Leben der betroffenen Staaten an prominenter Stelle stehen, auf fruchtbaren Boden fallen und dort, wo erforderlich, zu einem Umdenkungsprozess führen möge, so dass vielleicht auch im ehemaligen Jugoslawien ein entemotionalisierter Blick auf den gesamten Fragenkreis gefördert wird."

Publikationen[Bearbeiten]

Siehe auch Vollständige Liste aller Publikationen von Snježana Kordić

Bücher[Bearbeiten]

Kordićs Buch Der Relativsatz im Serbokroatischen
  • Der Relativsatz im Serbokroatischen, Lincom Europa, München 1999, 330 Seiten (= Lincom Studies in Slavic Linguistics, Bd. 10), Reprint 2002 und 2005, ISBN 3-89586-573-7
    • zunächst erschienen auf Serbokroatisch unter dem Titel: Relativna rečenica[13], Hrvatsko filološko društvo und Matica hrvatska, Zagreb 1995, 365 Seiten (= Znanstvena biblioteka HFD, Bd. 25), ISBN 953-6050-04-8, online lesen
  • Serbo-Croatian, Lincom Europa, München 1997, 71 Seiten (= Languages of the World/Materials, Bd. 148), Reprint 2006, ISBN 3-89586-161-8
  • Wörter im Grenzbereich von Lexikon und Grammatik im Serbokroatischen, Lincom Europa, München 2001, 280 Seiten (= Lincom Studies in Slavic Linguistics, Bd. 18), ISBN 3-89586-954-6
    • erschienen auch auf Serbokroatisch unter dem Titel: Riječi na granici punoznačnosti[14], Hrvatska sveučilišna naklada, Zagreb 2002, 228 Seiten, ISBN 953-169-073-1, online lesen

Soziolinguistische Aufsätze (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Pro und kontra: ‘Serbokroatisch’ heute. In: Slavistische Linguistik 2002: Referate des XXVIII. Konstanzer Slavistischen Arbeitstreffens, Bochum 10.9.-12.9.2002, Marion Krause, Christian Sappok (Hrsg.), Sagner, München 2004, S. 97-148. (= Slavistische Beiträge, Bd. 434) ISBN 3-87690-885-X, online lesen (PDF; 4,2 MB)
  • Die aktuelle Sprachzensur in Kroatien. In: Sprache – Literatur – Politik: Osteuropa im Wandel, Bernhard Symanzik, Gerhard Birkfellner, Alfred Sproede (Hrsg.), Dr. Kovač, Hamburg 2004, S. 259-272. (= Studien zur Slavistik, Bd. 10) ISBN 3-8300-1215-2, online lesen (PDF; 1,1 MB)
  • Sprache und Nationalismus in Kroatien. In: Studia Philologica Slavica: Festschrift für Gerhard Birkfellner zum 65. Geburtstag gewidmet von Freunden, Kollegen und Schülern: Teilband I, Bernhard Symanzik (Hrsg.), Lit, Berlin 2006, S. 337-348. (= Münstersche Texte zur Slavistik, Bd. 4) ISBN 3-8258-9891-1, online lesen (PDF; 1,2 MB)
  • Nationale Varietäten der serbokroatischen Sprache. In: Bosnisch – Kroatisch – Serbisch als Fremdsprachen an den Universitäten der Welt, Biljana Golubović, Jochen Raecke (Hrsg.), Sagner, München 2008, S. 93-102. (= Die Welt der Slaven, Sammelbände – Sborniki, Bd. 31) ISBN 978-3-86688-032-0, online lesen (PDF; 1,3 MB)
  • Plurizentrische Sprachen, Ausbausprachen, Abstandsprachen und die Serbokroatistik. In: Zeitschrift für Balkanologie, XLV, 2 (2009), Wiesbaden, S. 210-215. ISSN 0044-2356, online lesen
  • Moderne Nationalbezeichnungen und Texte aus vergangenen Jahrhunderten. In: Zeitschrift für Balkanologie, XLVI, 1 (2010), Wiesbaden, S. 35-43. ISSN 0044-2356, online lesen
  • Sprach(en)politik: Aufklären oder verschleiern?. In: Sprach(en)politik in Bosnien und Herzegowina und im deutschsprachigen Raum: Sammelband zur gleichnamigen Konferenz vom 22. März 2011 in Sarajevo, Saša Gavrić (Hrsg.), Goethe-Institut Bosnien und Herzegowina, Österreichische Botschaft, Schweizer Botschaft, Sarajevo 2011, S. 68-75. ISBN 978-9958-19-591-4, online lesen (PDF; 1,1 MB)
  • Sprachpolitik in Jugoslavien und welche Erfahrungen Europa daraus gewinnen kann. In: Cronotopi slavi: Studi in onore di Marija Mitrović, Persida Lazarević Di Giacomo, Sanja Roić (Hrsg.), Firenze University Press, Firenze 2013, S. 235-247. (= Biblioteca di Studi Slavistici, Bd. 20) ISBN 978-88-6655-427-1, online lesen (PDF; 1,2 MB)

Systemlinguistische Aufsätze (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Genitiv/Akkusativ-Synkretismus beim kroatisch-serbischen Relativpronomen. In: Zeitschrift für Slawistik, XL, 2 (1995), Berlin, S. 202-213. ISSN 0044-3506, online lesen (PDF; 1,4 MB)
  • Possessivitätsausdruck durch Relativpronomen im Kroatisch-Serbischen. In: Die Welt der Slaven, XL, 2 (1995), München, S. 328-340. ISSN 0043-2520, online lesen (PDF; 1,2 MB)
  • Pronomina im Antezendenten und Restriktivität/Nicht-Restriktivität von Relativsätzen im Kroatoserbischen und Deutschen. In: Slavjano-germanskie jazykovye paralleli / Slawisch-germanische Sprachparallelen, Adam Evgen’evič Suprun, Helmut Jachnow (Hrsg.), Belorusskij gosudarstvennyj universitet, Minsk 1996, S. 163-189. (= Sovmestnyj issledovatel’skij sbornik slavistov universitetov v Minske i Bochume), online lesen (PDF; 2,4 MB)
  • Existenzsätze in den südslavischen Sprachen. In: Beiträge zum XII. Internationalen Slavistenkongreß Krakau 1998, Hans Rothe, Helmut Schaller (Hrsg.), Sagner, München 1998, S. 31-49. (= Marburger Abhandlungen zur Geschichte und Kultur Osteuropas, Bd. 38) ISBN 3-87690-628-8, online lesen (PDF; 1,8 MB)
  • Kausalität und Gradation in derselben Konstruktion. In: Vertogradъ mnogocvětnyj: Festschrift für Helmut Jachnow, Wolfgang Girke, Andreas Guski, Anna Kretschmer (Hrsg.), Sagner, München 1999, S. 119-130. (= Specimina Philologiae Slavicae, Bd. 64) ISBN 3-87690-723-3, online lesen (PDF; 1,2 MB)
  • Personal- und Reflexivpronomina als Träger von Personalität. In: Personalität und Person, Helmut Jachnow, Nina Mečkovskaja, Boris Norman, Bronislav Plotnikov (Hrsg.), Harrassowitz, Wiesbaden 1999, S. 125-154. (= Slavistische Studienbücher, Neue Folge, Bd. 9) ISBN 3-447-04141-2, online lesen (PDF; 2,8 MB)
  • Nominale Variationen in Sätzen mit evo/eto/eno im Kroatisch-Serbischen. In: Variierende Markierungen von Nominalgruppen in Sprachen unterschiedlichen Typs, Winfried Boeder, Gerd Hentschel (Hrsg.), BIS, Oldenburg 2000, S. 219-233. (= Studia Slavica Oldenburgensia, Bd. 4) ISBN 3-8142-0739-4, online lesen (PDF; 1,1 MB)
  • Die grammatische Kategorie des Numerus. In: Quantität und Graduierung als kognitiv-semantische Kategorien, Helmut Jachnow, Boris Norman, Adam E. Suprun (Hrsg.), Harrassowitz,Wiesbaden 2001, S. 62-75. (= Slavistische Studienbücher, Neue Folge, Bd. 12) ISBN 3-447-04408-X, online lesen (PDF; 1,2 MB)
  • Das verallgemeinernde čovjek ‘man’ im Kroatoserbischen. In: Frau und Mann in Sprache, Literatur und Kultur des slavischen und baltischen Raumes, Bernhard Symanzik, Gerhard Birkfellner, Alfred Sproede (Hrsg.), Dr. Kovač, Hamburg 2002, S. 165-187. (= Schriften zur Kulturwissenschaft, Bd. 45) ISBN 3-8300-0641-1, online lesen (PDF; 1,8 MB)
  • Demonstrativpronomina in den slavischen Sprachen. In: Die Übersetzung als Problem sprach- und literaturwissenschaftlicher Forschung in Slavistik und Baltistik, Bernhard Symanzik, Gerhard Birkfellner, Alfred Sproede (Hrsg.), Dr. Kovač, Hamburg 2002, S. 89-116. (= Studien zur Slavistik, Bd. 1) ISBN 3-8300-0714-0, online lesen (PDF; 2,1 MB)
  • Ändert sich das serbokroatische System der Lokaladverbien?. In: Funktionale Beschreibung slavischer Sprachen: Beiträge zum XIII. Internationalen Slavistenkongress in Ljubljana, Tilman Berger, Karl Gutschmidt (Hrsg.), Sagner, München 2003, S. 115-137. (= Slavolinguistica, Bd. 4) ISBN 3-87690-844-2, online lesen (PDF; 1,8 MB)
  • Kann man Schmetterlinge zählen?. In: Morphologie – Mündlichkeit – Medien: Festschrift für Jochen Raecke, Tilman Berger, Biljana Golubović (Hrsg.), Dr. Kovač, Hamburg 2008, S. 171-178. (= Studien zur Slavistik, Bd. 15) ISBN 978-3-8300-3589-3, online lesen (PDF; 749 kB)
  • Komplexe Satzmuster. In: Die slavischen Sprachen / The Slavic Languages: Ein internationales Handbuch zu ihrer Struktur, ihrer Geschichte und ihrer Erforschung / An International Handbook of their Structure, their History and their Investigation: Bd. I, Sebastian Kempgen, Peter Kosta, Tilman Berger, Karl Gutschmidt (Hrsg.), de Gruyter, Berlin, New York 2009, S. 592-607. ISBN 978-3-11-015660-7, online lesen (PDF; 1,5 MB)

Literatur[Bearbeiten]

  • Snježana Kordić. In: Bulletin der Deutschen Slavistik 8 (2002) (PDF; 912 kB), Jena, S. 61-62, sehe auch S. 70, 95, 101. ISSN 0949-3050
  • Snježana Kordić. In: Kürschners deutscher Gelehrten-Kalender 2003: Bio-bibliografisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart , 19. Ausgabe, Bd. II: K - Scho, Bettina Bartz (Hrsg.), de Gruyter, Berlin 2003, S. 1741. ISBN 3-598-23607-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Snježana Kordić – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ehemalige Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kroatische Sprache in Zagreb
  2. Vollständige Übersicht der abgehaltenen Lehrveranstaltungen an deutschen Universitäten
  3. Es handelt sich um “ein in der Öffentlichkeit vielzitiertes Buch” (Martin Sander: Kroatiens Reinheit. In: Neue Zürcher Zeitung, 27. Januar 2012). Mehr zum Buch Jezik i nacionalizam (serbokroatisch)
  4. a b  Goran Miljan: Review of S. Kordić’s Book "Jezik i nacionalizam". In: Arbeitskreis Historische Friedensforschung. Berlin 2012 (online, abgerufen am 22. September 2013).
  5. Mija Pavliša: Auto der Sprachwissenschaftlerin Snježana Kordić wurde vor ihrer Wohnung vandaliert. In: T-portal, 16. August 2013
  6. Interviews in Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro
  7. a b  Henryk Jaroszewicz: Recenzja książki S. Kordić "Jezik i nacionalizam". In: Socjolingwistyka. 36, Kraków 2012, ISSN 0208-6808 (online, abgerufen am 21. September 2013).
  8.  Maria Rita Leto: Recensione del libro S. Kordić "Jezik i nacionalizam". In: Studi Slavistici. 8, Firenze 2011, ISSN 1824-761X, S. 395–397 (online, abgerufen am 24. September 2013).
  9.  Zoran Milutinović: Review of S. Kordić’s Book "Jezik i nacionalizam". In: The Slavonic and East European Review. 89, Nr. 3, London 2011, ISSN 0037-6795, S. 520–524 (online, abgerufen am 22. September 2013).
  10.  Jerzy Molas: Recenzja książki S. Kordić "Jezik i nacionalizam". In: Studia z Filologii Polskiej i Słowiańskiej. 45, Warszawa 2011, ISSN 0081-7090, S. 209–216 (online, abgerufen am 22. September 2013).
  11.  Pavel Krejčí: Knižní recenze "Jezik i nacionalizam" od S. Kordićové. In: Opera Slavica: slavistické rozhledy. 22, Nr. 4, Brno 2012, ISSN 1211-7676, S. 59–63 (online (PDF; 69 kB), abgerufen am 23. September 2013).
  12.  Ulrich Obst: Rezension des Buchs S. Kordić "Jezik i nacionalizam". In: Zeitschrift für Balkanologie. 49, Nr. 1, Wiesbaden 2013, ISSN 0044-2356, S. 139–147 (online, abgerufen am 29. März 2014).
  13. Rezensionen dazu in philologischen Zeitschriften: The Slavonic and East European Review 75/1, London, 1997, S. 122-123 J. Ian Press ; Zbornik Matice srpske za filologiju i lingvistiku 39/1, Novi Sad, 1996, S. 208-212 Miloš Kovačević ; Slavia: časopis pro slovanskou filologii 66/1, Praha, 1997, S. 98-100 Helena Běličová ; New Zealand Slavonic Journal 31, Wellington, 1997, S. 258-260 Hans-Peter Stoffel ; Južnoslovenski filolog 53, Beograd, 1997, S. 227-236 Ivana Antonić ; Zeitschrift für Slawistik 43/1, Berlin, 1998, S. 113-116 Ruselina Nicolova ; International Journal of Slavic Linguistics and Poetics 42, Columbus, 1998, S. 159-177 Andrew Corin ; Australian Slavonic and East European Studies 12/1, Melbourne, 1998, S. 172-174 Roland Sussex
  14. Rezensionen dazu in philologischen Zeitschriften: The Slavonic and East European Review 81/4, London, 2003, S. 713-715 Peter Herrity ; Poradnik Językowy 6, Warszawa, 2003, S. 70-72 Jerzy Molas ; Književnost i jezik 49/3-4, Beograd, 2002, S. 355-358 Milivoj Alanović ; Srpski jezik 7/1-2, Beograd, 2002, S. 529-532 Mihailo Šćepanović ; Slavia: časopis pro slovanskou filologii 72/3, Praha, 2003, S. 334-336 Ludmila Uhlířová ; Južnoslovenski filolog 59, Beograd, 2003, S. 189-191 Milka Ivić ; Slovesa 3/5-6, Banja Luka, 2003, S. 233-239 Miloš Kovačević ; Linguistica 43, Ljubljana, 2003, S. 168-172 Marina Zorman ; Zbornik Matice srpske za filologiju i lingvistiku 46/1, Novi Sad, 2003, S. 286-290 Vladislava Petrović ; Slavia Meridionalis 4, Warszawa, 2004, S. 273-280 Predrag Piper ; Săpostavitelno ezikoznanie 29/1, Sofija, 2004, S. 103-106 Iskra Likomanova ; Slavic and East European Journal 49/3, Berkeley, 2005, S. 539-541 Matthew Feeney ; Canadian Slavonic Papers 50/1-2, Alberta, 2008, S. 193-199 Wayles Browne
  15. Rezensionen dazu in Fachzeitschriften (Auswahl): The Slavonic and East European Review 89/3, London, 2011, 520-524 Zoran Milutinović ; H-Soz-u-Kult (6. April 2012) 1-2 (PDF; 84 kB) Goran Miljan ; Studi Slavistici 8, Firenze, 2011, 395-397 Maria Rita Leto ; Studia z Filologii Polskiej i Słowiańskiej 45, Warszawa, 2010, 209-216 Jerzy Molas ; Riječ (PDF; 1,2 MB) 5, Nikšić, 2011, 185-191 Rajka Glušica : Diskrepancija 11/16-17, Zagreb, 2012, 217-220 Josip Ivišić ; Eurasia Border Rewiew 3/1, Hokkaido, 2012, 127-132 Tomasz Kamusella ; Socjolingwistyka 26, Kraków, 2012, 1-8 Henryk Jaroszewicz ; Opera Slavica - slavistické rozhledy 22/4, Brno, 2012, 59-63 Pavel Krejčí ; Zeitschrift für Balkanologie 49/1, Wiesbaden, 2013, 139-147 Ulrich Obst. Rezensionen in Zeitungen (Auswahl): Kristeligt Dagblad (21. Januar 2011) und H-alter Per Jacobsen ; Novi list (10. October 2010), 6 Slobodan Šnajder ; Slobodna Dalmacija (21. August 2010), 2-3 Vladimir Matijanić ; Zarez (17. März 2011), 38-39 Vinko Hut Kono ; BH Dani (16. Juli 2010), 70 Vuk Bačanović ; Danas (7. August 2010), 17 Ljubiša Rajić ; Novi list (5 September 2010), 7 Nikola Petković ; Vreme (18. November 2010) 52-53 Teofil Pančić ; Zarez (27 Februar 2014), 6 Aleksandar Hut Kono.
  16. Interview zur spanischen Übersetzung