Soheil Nasseri

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Soheil Nasseri (* in Santa Monica) ist ein in Berlin lebender US-amerikanischer Pianist.[1]

Biographie[Bearbeiten]

Soheil Nasseri wurde als Kind persischer Eltern in Santa Monica Kalifornien geboren. Er begann das Klavierspiel im Alter von fünf Jahren [2] und zog mit zwanzig Jahren nach New York um bei Karl Ulrich Schnabel (1909–2001) zu studieren. Nach dem Tod von Karl Ulrich Schnabel wurde Soheil Nasseri Schüler von Jerome Lowenthal und Claude Frank. Weiter wichtige Lehrer waren unter anderem Irina Edelman, Anna Balakerskaia, Clinton Adams, Eva Pierrou, und Ann Schein.

Konzerte[Bearbeiten]

Soheil Nasseri führte unter anderem in der Carnegie Hall, dem Kennedy Center, dem Lincoln Center, im Konzerthaus Berlin [3] und in der Berliner Philharmonie[4] auf.

Seit 2001 hat er über zwei Dutzend Werke von zeitgenössischen Komponisten aufgeführt.[5] Erwähnenswert ist auch die Welt-Uraufführung von Kaikhosru Shapurji Sorabjis Sonata No. 0 (1917) in der Carnegie Hall 2002, von welchem auch die erste kommerzielle CD Nasseris erstellt wurde.[6][7] Seit 2000 hat er dreißig von Beethovens zweiunddreißig Piano Sonaten an verschiedenen Aufführungsorten aufgeführt, um seinem Vorhaben sämtliche Werke Beethovens bis zu dessen 250sten Geburtstag (einschließlich der Kammermusik und der Lieder) aufzuführen, nachzukommen. Die Videoaufzeichnung seiner Aufführung von Rachmaninoffs Piano Konzert Nr. 1. mit Alexander Dmitriev und dem Saint Petersburg Academic Symphony Orchestra im Januar 2013 wurde mehr als 200.000 mal auf youtube aufgerufen.[8]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.nytimes.com/2008/09/11/arts/music/11nass.html
  2. Musikerporträt auf Zeit-Online
  3. Veranstaltungshinweis Berliner Morgenpost
  4. Rezension in der Berliner Zeitung
  5. A Young Pianist With a Big Appetite
  6. Pianist Soheil Nasseri: Local Boy Does Pretty Good – washingtonpost.com
  7. He took a risk, but former RM student returns with honor
  8. Rachmaninoff's Piano Konzert Nr. 1. mit Alexander Dmitriev und dem Academic Symphony Orchestra