Soibada
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| Subdistrikt Soibada | ||
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| Hauptstadt | Soibada | |
| Einwohnerzahl (2004)[1] | 2.692 | |
| Fläche | 130 km²[2] | |
| Sucos | Einwohner | |
| Fatumakerek | 694 | |
| Leohat | 661 | |
| Manlala | 412 | |
| Maunfahe | 445 | |
| Samoro | 480 | |
| Übersichtskarte | ||
Soibada (Saibada, Soilaoa) ist der Hauptort des gleichnamigen osttimoresischen Subdistrikts im Distrikt Manatuto.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Der Ort
Er liegt im Landesinneren Timors, etwa 52 km in Luftlinie südöstlich von der Landeshauptstadt Dili und etwa 40 km südlich der Distriktshauptstadt Manatuto. Eine verhältnismäßig gut ausgebauten Straße führt nach Manatuto. Weiter nach Süden geht eine Piste nur noch wenige Kilometer weiter bis Manehat. Soibada liegt auf einer Meereshöhe von 613 m.
In Soibada gibt es unter anderem ein Waisenhaus und einen Markt. Der Freiheitskämpfer und Dichter der Nationalhymne Francisco Borja da Costa und der jetzige Staatspräsident José Ramos-Horta gingen hier auf die älteste Missionsschule Osttimors.
[Bearbeiten] Der Subdistrikt
Der Subdistrikt teilt sich in fünf Sucos: Fatumakerek (Fatumacerec), Leohat (Leo Hat), Manlala, Maunfahe (Maunfahi) und Samoro.
Im Subdistrikt Soibada leben 2.692 Menschen (2004). Die größte Sprachgruppe bilden die Sprecher des Tetum Terik (hier auch Soibada Tetun genannt), eines Dialekts der Amtssprache Tetum. Der Altersdurchschnitt beträgt 16,5 Jahre.[2]
90 % der Haushalte in Soibada bauen Maniok an, 85 % Mais, 84 % Kaffee, 83 % Kokosnüsse und 68 % Reis.[2] Bei Fatumakerek gibt es ein kleines Goldvorkommen.
[Bearbeiten] Geschichte
1898 gründeten Jesuiten in Soibada die erste Missionsschule in der damaligen Kolonie Portugiesisch-Timor (andere Quellen nennen 1904 bzw. die Zeit zwischen 1877 bis 1887, wobei zuvor bereits in Lahane eine Schule gegründet wurde). Hier wurden erstmals die Kinder der Liurais, der traditionellen Herrscher Timors, europäisch erzogen und ausgebildet. Diese neue Generation bildete später eine neue, christliche Elite in der Kolonie, auf die sich die portugiesische Herrschaft stützen konnte. Am 23. Dezember 1910 wurden die Jesuiten aber auf Befehl der neuen, republikanischen Verwaltung aus Soibdada vertrieben. Dies bedeutete für die Portugiesen auf Jahre hinaus einen Rückschlag für ihren Einfluss in dieser Region.[3]
Soibada wurde direkt nach der indonesischen Invasion 1975 zum Hauptquartier der FRETILIN. Auf deren Kongress wurde hier im Mai 1976 der bisherige Premierminister Osttimors Nicolau dos Reis Lobato offiziell zum militärischen Kommandanten erhoben.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Amt Timor-Leste Census 2004
- ↑ a b c Census of Population and Housing Atlas 2004
- ↑ History of Timor – Technische Universität Lissabon
[Bearbeiten] Weblinks
-8.8666666666667125.93333333333Koordinaten: 8° 52′ S, 125° 56′ O

