Sojus TMA-4

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Missionsemblem
Emblem von Sojus TMA-4
Missionsdaten
Mission: Sojus TMA-4
NSSDC ID: 2004-013A
Raumschiff: Sojus 7K-STA (GRAU-Index 11F732)
Seriennummer 214
Masse: 7250 kg
Trägerrakete: Sojus FG (GRAU-Index 11A511FG)
Rufzeichen: Альтаир („Altair“)
Besatzung: 3
Start: 19. April 2004, 03:18:57 UTC
Startplatz: Baikonur LC1
Raumstation: ISS
Angekoppelt an ISS: 21. April 2004, 05:01:03 UTC
an das Modul Sarja
Abgekoppelt von ISS: 23. Oktober 2004, 21:08 UTC
vom Modul Sarja
Landung: 24. Oktober 2004, 00:35:09 UTC
Landeplatz: 90 km nördlich von Arkalik, 50°59'N/67°18'O
Flugdauer: 187d 21h 16m 12s
Erdumkreisungen: 2950
Umlaufzeit: 88,7 min
Bahnneigung: 51,7°
Apogäum: 252 km
Perigäum: 200 km
Mannschaftsfoto
v.l.n.r. Fincke, Padalka und Kuipers
v.l.n.r. Fincke, Padalka und Kuipers
Navigation
Vorherige
Mission:
Sojus TMA-3
Nachfolgende
Mission:
Sojus TMA-5

Sojus TMA-4 ist die Missionsbezeichnung für den Flug eines russischen Sojus-Raumschiffs zur Internationalen Raumstation (ISS). Es war der achte Besuch eines Sojus-Raumschiffs bei der ISS und der 114. Flug im Sojusprogramm.

Besatzung[Bearbeiten]

Startbesatzung[Bearbeiten]

Ersatzmannschaft[Bearbeiten]

Rückkehrbesatzung[Bearbeiten]

Missionsüberblick[Bearbeiten]

Start von Sojus TMA-4

Dieser Flug war eine Crewaustauschmission zur ISS und der 24. bemannte Flug zu dieser Station. Die auf der Raumstation arbeitende Expedition 8 wurde durch die Mannschaft der Expedition 9 abgelöst. Sie bestand aus dem russischen Kosmonauten Gennadi Padalka (Kommandant) und dem US-Amerikaner Edward Fincke (Bordingenieur). Zusätzlich flog der niederländische ESA-Astronaut André Kuipers mit, der nach einem kurzen Stationsaufenthalt am 30. April 2004 mit der Sojus TMA-3-Landekapsel zur Erde zurückkehrte.

Der Start erfolgte mit einer Trägerrakete vom Typ Sojus-FG vom Weltraumbahnhof Baikonur am 14. Oktober 2004 um 03:06:00 Uhr UTC.

Die beiden Raumfahrer Padalka und Fincke arbeiteten als 9. Stammbesatzung auf der ISS und führten wissenschaftliche Experimente durch. Außerdem erhielten sie Nachschub durch zwei Progress-Raumtransporter.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]