Solang der alte Peter
Das Volkslied Solang der alte Peter ist bekannt als „Stadthymne“ Münchens. Komponiert wurde es vom Wiener Volkssänger und Komponisten Carl Lorens (1851–1909) als Wienerlied unter dem Titel „Solang der alte Steffel am Stephansplatz noch steht“. Der Text bezog sich bei Lorens auf die Domkirche St. Stephan zu Wien.
Am 13. Januar 1948 wurden die ersten Takte des Liedes zum Pausenzeichen des Bayerischen Rundfunks, wobei der Ton für die letzten Silbe „-ter“ fehlte, um auf die im Krieg zerstörte gleichnamige Kirche Sankt Peter hinzuweisen. Nach dem Wiederaufbau der Kirche versammelte sich am 28. Oktober 1951 die Münchner Bevölkerung auf dem Marienplatz und stimmte gemeinsam das Lied an. Seit diesem Tag spielt der Bayerische Rundfunk sein Pausenzeichen vollständig inklusive des Tones für die letzte Silbe.[1]
Seit 1971 ist außerdem eine Version dieses Pausenzeichens das Jingle für die Verkehrsfunkdurchsagen auf Bayern 3
Die Tonfolge der ersten Zeile des Liedes wird in dem Refrain des bekannten Hofbräuhaus-Liedes wieder aufgegriffen.
[Bearbeiten] Text
- Solang der alte Peter
- Am Petersbergerl steht,
- Solang die grüne Isar
- Durchs Münchner Stadterl geht
- Solang da drunt am Platzl
- Noch steht das Hofbräuhaus,
- So lang stirbt die Gemütlichkeit
- in München niemals aus,
- So lang stirbt die Gemütlichkeit
- in München niemals aus.
[Bearbeiten] Quellen/Literatur
- ↑ SWR2 Wissen:Tonspuren - eine deutsche Rundfunkgeschichte (3) Tondokument ab Timecode 00:26:28